03.04.2014
Mann, den einzelnen Satz, der über zehn Zeilen geht muss ich erstmal verdauen. 
Ich meine dass sich das Geldsystem selbstständig gemacht hat. Niemand regiert es wirklich aber es gibt einige wenige die davon profitieren und in deren Interesse es liegt dass es fortbesteht. Das Problem am verzinsten Geldsystem ist, dass es dank exponeziellem Schuldenwachstum im Zinseszins irgendwann außer Kontrolle gerät und neu gestartet werden muss. zB. durch einen Krieg. Um diesen Neustart hinaus zu zögern braucht man wirtschaftliches Wachstum. Dazu muss man Wissen dass Geld bei der Kreditvergabe durch einen Buchungssatz entsteht. Wenn du einen Kredit unterschreibst dann hast du eine Rückzahlungsverpflichtung unterschrieben welche genau so viel Wert ist, wie das Geld was du dafür bekommst. Es steht also jedem verfügbarem Geld der gleiche Betrag in Schulden gegenüber. Nun kommt hier der Zins oder vielmehr der Zinseszins dazu, der einen verpflichtet mehr zurück zu zahlen als man aufgenommen hat. Wenn man davon ausgeht dass es auf der ganzen Welt eine gewisse Geldmenge vorhanden ist und dann leiht jeder, jedem Geld mit Zins und Zinseszins, dann ist es logisch dass man die Geldmenge erhöhen muss um den Zins bezahlen zu können. Ein Kredit wird dann mit einem anderen gestopft.
So weit so gut: Hätte jeder seine Schulden getilgt auf der Welt, dann gäbe es keine Probleme. Da aber vielerorts Kredite laufen, insbesondere Staatsverschuldung mit astronomischen Beträgen, laufen auch hier die Zinsen weiter die monatlich gezahlt werden. Dadurch dass der geschuldete Betrag dank Zinsen immer weiter steigt, steigen auch die Zinsen selbst welche an dem geschuldeten Betrag gemessen werden. Der Staat bezieht sein Einkommen aus Steuergeldern mit denen er dann zumindest den Zinseszins kompensieren kann, so dass die Schulden nicht exponentiell sondern eher linear ansteigen. Steigen die Schulden linear an, so steigen sie aber trotzdem an. Um das dauerhaft zu begrenzen muss die Wirtschaft wachsen = Der Bürger muss mehr Geld ausgeben. Wenn er schon alles hat, dann müssen neue Dinge erfunden werden für die er sein Geld ausgibt.
Wie sieht das jetzt in der Realität aus: Die Kaufkraft des Bürgers verschwindet immer mehr, weil die Lohnerhöhungen meist die Inflation nicht ausgleichen können. Zusätzlich gibt es immer mehr Steuererhöhungen und immer mehr Kürzungen im Sozialsystem. In Deutschland oder Österreich ist das aber noch nicht so schlimm wie etwa in Griechenland, Spanien, Italien usw. Das Problem das wir haben ist, dass wir die selbe Währung haben. Wenn die Verschuldung in Griechenland exponentiell wird und im Endeffekt gen Unendlich geht (Hyperinflation) dann ist der Rest der Eurozone ebenfalls betroffen weil faktisch egal ist wo das ganze kollabiert. Daher hat man sich auch den ESM ausgedacht welcher die "reichen Staaten" dazu zwingt die Schulden der armen Länder zu zahlen weil sich diese dort das nicht leisten könnten. Der ESM wurde mit 700 Milliarden Eur beschlossen, welche die Mitgliedsstaaten verpflichtet sind bei beantragung innerhalb von 7 Tagen zu bezahlen. Der geforderte Betrag darf vertraglich außerdem nach oben korrigiert werden und ein Ausstieg aus dem ESM ist nicht vorgesehen, warum auch, weil wir ja unser eigenes Geldsystem damit stützen.
Unterm Strich kann man sagen dass die meiste Kaufkraft des Durchschnittsbürgers (oder vielmehr der unteren 90% der Bevölkerung) dahin verschwindet, irgendwo irgendwelche Schulden zu bezahlen.
Dann prahlt Deutschland auch noch damit "Exportweltmeister" zu sein, was ja nichts anderes bedeutet wie dass die deutschen weniger verbrauchen als sie erarbeitet haben, die Arbeitsleistung geht also in die Länder, die Waren aus Deustchland importieren. Die Deutschen haben im Schnitt trotzdem nicht mehr Geld am Konto. Da ist es fraglich ob "Exportweltmeister" zu sein, nicht das genaue Gegenteil von gut (aus Sicht der Deutschen) ist.
Solange wir dieses Geldsystem haben werden wir immer Schulden zahlen und nicht etwa Waren und Dinstleistungen kaufen. Wir zahlen kräftig ein (Sollzins) und rund 10% profitieren von dem Geldsystem weil die derart viel Geld liegen haben dass der Habenzins größer ist als der Sollzins.
“Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die grosse Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmassen, dass das System ihren Interessen feindlich ist”
Rothschild 1863

Ich meine dass sich das Geldsystem selbstständig gemacht hat. Niemand regiert es wirklich aber es gibt einige wenige die davon profitieren und in deren Interesse es liegt dass es fortbesteht. Das Problem am verzinsten Geldsystem ist, dass es dank exponeziellem Schuldenwachstum im Zinseszins irgendwann außer Kontrolle gerät und neu gestartet werden muss. zB. durch einen Krieg. Um diesen Neustart hinaus zu zögern braucht man wirtschaftliches Wachstum. Dazu muss man Wissen dass Geld bei der Kreditvergabe durch einen Buchungssatz entsteht. Wenn du einen Kredit unterschreibst dann hast du eine Rückzahlungsverpflichtung unterschrieben welche genau so viel Wert ist, wie das Geld was du dafür bekommst. Es steht also jedem verfügbarem Geld der gleiche Betrag in Schulden gegenüber. Nun kommt hier der Zins oder vielmehr der Zinseszins dazu, der einen verpflichtet mehr zurück zu zahlen als man aufgenommen hat. Wenn man davon ausgeht dass es auf der ganzen Welt eine gewisse Geldmenge vorhanden ist und dann leiht jeder, jedem Geld mit Zins und Zinseszins, dann ist es logisch dass man die Geldmenge erhöhen muss um den Zins bezahlen zu können. Ein Kredit wird dann mit einem anderen gestopft.
So weit so gut: Hätte jeder seine Schulden getilgt auf der Welt, dann gäbe es keine Probleme. Da aber vielerorts Kredite laufen, insbesondere Staatsverschuldung mit astronomischen Beträgen, laufen auch hier die Zinsen weiter die monatlich gezahlt werden. Dadurch dass der geschuldete Betrag dank Zinsen immer weiter steigt, steigen auch die Zinsen selbst welche an dem geschuldeten Betrag gemessen werden. Der Staat bezieht sein Einkommen aus Steuergeldern mit denen er dann zumindest den Zinseszins kompensieren kann, so dass die Schulden nicht exponentiell sondern eher linear ansteigen. Steigen die Schulden linear an, so steigen sie aber trotzdem an. Um das dauerhaft zu begrenzen muss die Wirtschaft wachsen = Der Bürger muss mehr Geld ausgeben. Wenn er schon alles hat, dann müssen neue Dinge erfunden werden für die er sein Geld ausgibt.
Wie sieht das jetzt in der Realität aus: Die Kaufkraft des Bürgers verschwindet immer mehr, weil die Lohnerhöhungen meist die Inflation nicht ausgleichen können. Zusätzlich gibt es immer mehr Steuererhöhungen und immer mehr Kürzungen im Sozialsystem. In Deutschland oder Österreich ist das aber noch nicht so schlimm wie etwa in Griechenland, Spanien, Italien usw. Das Problem das wir haben ist, dass wir die selbe Währung haben. Wenn die Verschuldung in Griechenland exponentiell wird und im Endeffekt gen Unendlich geht (Hyperinflation) dann ist der Rest der Eurozone ebenfalls betroffen weil faktisch egal ist wo das ganze kollabiert. Daher hat man sich auch den ESM ausgedacht welcher die "reichen Staaten" dazu zwingt die Schulden der armen Länder zu zahlen weil sich diese dort das nicht leisten könnten. Der ESM wurde mit 700 Milliarden Eur beschlossen, welche die Mitgliedsstaaten verpflichtet sind bei beantragung innerhalb von 7 Tagen zu bezahlen. Der geforderte Betrag darf vertraglich außerdem nach oben korrigiert werden und ein Ausstieg aus dem ESM ist nicht vorgesehen, warum auch, weil wir ja unser eigenes Geldsystem damit stützen.
Unterm Strich kann man sagen dass die meiste Kaufkraft des Durchschnittsbürgers (oder vielmehr der unteren 90% der Bevölkerung) dahin verschwindet, irgendwo irgendwelche Schulden zu bezahlen.
Dann prahlt Deutschland auch noch damit "Exportweltmeister" zu sein, was ja nichts anderes bedeutet wie dass die deutschen weniger verbrauchen als sie erarbeitet haben, die Arbeitsleistung geht also in die Länder, die Waren aus Deustchland importieren. Die Deutschen haben im Schnitt trotzdem nicht mehr Geld am Konto. Da ist es fraglich ob "Exportweltmeister" zu sein, nicht das genaue Gegenteil von gut (aus Sicht der Deutschen) ist.
Solange wir dieses Geldsystem haben werden wir immer Schulden zahlen und nicht etwa Waren und Dinstleistungen kaufen. Wir zahlen kräftig ein (Sollzins) und rund 10% profitieren von dem Geldsystem weil die derart viel Geld liegen haben dass der Habenzins größer ist als der Sollzins.
“Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die grosse Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmassen, dass das System ihren Interessen feindlich ist”
Rothschild 1863





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