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Normale Version: Antivirenprogramm für Windows 10 [Bezahlen]
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Hallo liebes Forum,
ich bin neu hier und habe mal ein paar Fragen.
Soweit ich weiß, werden verschiedene PC-Windows-Betriebssysteme unterschiedliche Antivirenprogramme und Softwarepakete haben. Mein System ist Windows 10, und ich würde gerne wissen, welches Antivirenprogramm am besten zur Verhinderung von Malware geeignet ist und die Geschwindigkeit und Leistung des Computers nicht beeinträchtigt.

Und alles Belesen und Vergleichen hilft zwar, aber irgendwie würde ich mir gerne noch ein paar Meinungen von hier einholen. Vielleicht habt ihr ja auch noch Tipps.

Aktualisieren: Lassen Sie mich dieses Thema jetzt stoppen, mein Problem wurde gelöst, Es gibt einen Artikel in der Zeitschrift, der viele berühmte Antiviren einführt, ich entschied mich schließlich für Bitdefender Antivirus Plus.
Wie auch immer, ich hoffe, anderen helfen zu können, wenn sie interessiert sind, https://pcjetzt.com/antivirus-test-fuer-windows/
Angeblich soll das Betriebssystem eigene Windows defender bereits ausreichen... Ich würde aber eher (sofern man nicht zockt, oder auch sowas wie CAD bzw. Rendering mit der kiste macht) zusätzlich zu einem AV (Kaspersky soll auch gut sein) auf ein weiteres Benutzerkonto ausweichen, das nur eingeschränkte rechte hat - denn so minimiert man auch die gefahr, das sich malware durch anklicken einer seite direkt installiert, da das haupt - Benutzerkonto meist ein Admin-Konto mit allen rechten ist.

Noch sicherer wäre man aber nur noch mit einem Unixoiden betriebssystem...
Der eingebaute Windows Defender ist in der Tat ausreichend in den meisten Fällen. Was anderes installieren wird wenig zusätzliche Sicherheit bringen, vielleicht sogar das Gegenteil. Crashs Rat zu einem separaten Benutzerkonto ohne Adminrechte ist in der Tat auch eine gute Empfehlung, auch wenn das Ganze durch die Benutzerkontensteuerung etwas entschärft wurde heutzutage, wenn man nicht einfach blind weiter klickt.
Kaspersky macht doch auch Hacker-Software? Ich weiß nicht ob man sich auf das Antivirenprogramm verlassen kann. Ich würde eigentlich bei allen, die Antiviren-Programme machen davon ausgehen, dass die doppelt verdienen indem die an verschiedene Behörden auch Hackersoftware verkaufen und Lücken offen lassen.

Verlassen würde ich mich auf gar nichts. Aber um kleinkriminelle Hacker abzuwähren reicht denke ich der Defender plus, ein halbwegs verantwortungsvolles Surfverhalten.
(21.12.2018)Conqi schrieb: [ -> ]Crashs Rat zu einem separaten Benutzerkonto ohne Adminrechte ist in der Tat auch eine gute Empfehlung, auch wenn das Ganze durch die Benutzerkontensteuerung etwas entschärft wurde heutzutage, wenn man nicht einfach blind weiter klickt.
Das tut leider ca. 98% der PC-Benutzer. Eine Sensibilisierung wäre da nicht schlecht. Oder mal ne gescheite Berichterstattung, die nicht dauernd damit enden muss, dass man ja keine verdächtigen E-Mails öffnen soll, jeden Tag den Antivirenschutz updaten muss, usw. Ich meine, ist schon alles richtig, aber immernoch relativ unsicher. So, dass auch der dumme RTL-Zuschauer bei Punkt 12 einen Aha-Effekt bekommt, und sich sofort an die Arbeit macht. Weil gerade diese Gruppe ist es doch, die bei der Installation einfach "blind weiterklickt".
Antivirus? Hmm was war das nochmal? Was macht so ein Programm?
Sorry, nachdem ich quasi von DOS nahtlos auf Linux gewechselt habe, sagen mir diese neumodischen Windows-Programme einfach nix mehr...
Einfach Windows Defender nutzen, reicht komplett aus.

Getrennte Benutzerkonten erhöhen natürlich die Sicherheit, aber selbst als angemeldeter Admin arbeitet man unter Windows seit Vista nichtmehr dauerhaft mit Admin rechten, was conqi ja schon korrekt erwähnt hat. Für Privatleute ist das eher over the top, vorallem da der User eh bereits die für viele Schädlinge notwendige Berechtigungen hat.

Und nicht von den Linuxkommentaren verunsichern lassen, windows 10 ist sehr sicher.
Meh. Linux ist ja völlig überbewertet. Mein Vater hatte das am Laptop. Selten sowas dämliches gesehen. Um etwas installieren zu können brauchte man so ein Installationsprogramm und um das Installationsprogramm zu installieren musste das schon drauf sein. Ich habe nach einiger Zeit Foren durchlesen das Handtuch geworfen. Ein Betriebssystem das noch mehr Baustelle ist als Windows ist meines Erachtens nach wenig wünschenswert. Lyra eww
(21.12.2018)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ]Kaspersky macht doch auch Hacker-Software? Ich weiß nicht ob man sich auf das Antivirenprogramm verlassen kann.
Ironischerweise ist genau das ein Punkt, der für Kaspersky spricht. Wer selbst gut hacken kann, kann sich auch gut in die Perspektive eines anderen Hackers versetzen und weiß daher besonders gut, wie er dem das Leben schwer machen kann.

Davon ab, stimme ich dennoch den vorherigen Kommentaren zu. Der vorinstallierte Defender reicht bei Windows 10 üblicherweise. Wenn man ein gutes Antivirenprogramm hat, schadet nicht, aber man braucht es einfach nicht. Wesentlich wichtiger ist, selbst aufmerksam zu sein und nicht blind alles durchklicken.
Kaspersky wurde vorgeworfen, sie hätten für den KGB Rechner ausgespäht. Das ganze ist aber ein eher fadenscheiniger Vorwurf ohne irgend etwas konkretes oder gar echten Beweisen. Kaspersky hat russische Wurzeln, ist aber längst international aufgestellt. Die Vorwürfe kommen hauptsächlich aus US-Regierungskreisen.

Dazu muss man noch wissen, dass Kaspersky als so ziemlich einziger Antiviren-Hersteller keine Ausnahmen für Staats-Trojaner einprogrammiert, und sie als Malware einstuft... man möge sich seinen Teil dazu denken.

(quellen)
(21.12.2018)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ]Meh. Linux ist ja völlig überbewertet. Mein Vater hatte das am Laptop. Selten sowas dämliches gesehen. Um etwas installieren zu können brauchte man so ein Installationsprogramm und um das Installationsprogramm zu installieren musste das schon drauf sein. Ich habe nach einiger Zeit Foren durchlesen das Handtuch geworfen. Ein Betriebssystem das noch mehr Baustelle ist als Windows ist meines Erachtens nach wenig wünschenswert. Lyra eww

Das gleiche könnte man auch von Apple behaupten - aber davon ab: du scheinst keine ahnung zu haben. Ich habe nie ein Installationsprogramm (was bei Windows - Windows Installer - benötigt wird, aber nicht im gleichen sinne bei Linux!) Für das installieren von anderen programmen bei einem Linux gebraucht.

Falls du auf die Repositorys anspielst - das sind wiederum Paketquellen, welche zwar zur Installation von Programmen gebraucht werden, allerdings auch nur dann, wenn der Distributor (bei Ubuntu ist dies Canonical) diese nicht beigefügt hat. Das sind keine installationsprogramme.

Aber davon ab: Back 2 Topic.
wenn du es wirklich sicher haben willst baust du dir nen virtuelles sandbox system nur zum surfen, ohne eine verknüfung oder einen übergang zum echten system, wird zwar etwas aufwendiger da win10 tollerweise fast keine gute vm software mehr installieren will, aber dann kannst du dich sicher fühlen. das beendest du nach jeder benutzung und startest es dann wieder von ner hinterlegten virtuellen schreibgeschützten festplatte neu. so haelt sich jedes schadprogramm genau so lange wie die virtuelle maschine läuft (da sie sich ja nur dort einnistet und das echte system nicht sehen kann) und is nach beendigung geschichte.
(22.12.2018)Novarius schrieb: [ -> ]wenn du es wirklich sicher haben willst baust du dir nen virtuelles sandbox system nur zum surfen, ohne eine verknüfung oder einen übergang zum echten system, wird zwar etwas aufwendiger da win10 tollerweise fast keine gute vm software mehr installieren will, aber dann kannst du dich sicher fühlen.

In einem der nächsten Updates bekommt Windows von Haus aus eine Sandbox. Ist in der aktuellsten Testversion schon drin.
(22.12.2018)404compliant schrieb: [ -> ]Kaspersky wurde vorgeworfen, sie hätten für den KGB Rechner ausgespäht. Das ganze ist aber ein eher fadenscheiniger Vorwurf ohne irgend etwas konkretes oder gar echten Beweisen. Kaspersky hat russische Wurzeln, ist aber längst international aufgestellt. Die Vorwürfe kommen hauptsächlich aus US-Regierungskreisen.

Dazu muss man noch wissen, dass Kaspersky als so ziemlich einziger Antiviren-Hersteller keine Ausnahmen für Staats-Trojaner einprogrammiert, und sie als Malware einstuft... man möge sich seinen Teil dazu denken.

(quellen)

Naja, Auf heise verlasse ich mich mal nicht. Auf YT hat sich wer in nem Livestream durch das Vault-7-Archiv geklickt. Das war schon sehr aufschlussreich für mich. Die Medien hingegen haben die Leaks eher links liegen gelassen. Die haben gerademal die headnotes von Wikileaks abgeschrieben. Dann darüber berichtet dass die CIA stinksauer war und man den Whistleblower suchte und fertig. Was da in den über 7.000 Dokumenten alles zu finden war, darüber hat eigentlich niemand berichtet.
Aber wenn man da das Fazit zieht, dass kann man ohnehin keinen Computer mehr verwenden. Hardwaretrojaner die auf Festplatte, BIOS oder den Router gehen, denen ist das Betriebssystem und die Antivirensoftware am Computer eigentlich wurscht.
(22.12.2018)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ]Auf YT hat sich wer in nem Livestream durch das Vault-7-Archiv geklickt.

Um den inhaltlichen Zusammenhang KURZ (weil OT) zusammen zu fassen:
- CIA-Mitarbeiter klaut CIA-Hackertools und lagert sie illegal auf seinem Privat-PC
- Trojaner kapern den Privat-PC
- Kaspersky erkennt den Trojaner und scannt alle verdächtigen Dateien online (machen alle Virenscanner so)
- Daten von dem Rechner tauchen bei Wikileaks auf

Es ist keinesfalls gesichert, dass Kaspersky irgendwas weiter gegeben hat oder durch Hacks verloren hat, im Gegenteil ist die Trojaner-Infektion auch eine sehr plausible Quelle. Nachweisen kann man nur, dass Kaspersky das gemacht hat, was alle Virenscanner so machen.
Kaspersky ist trotzdem grauenhaft. Alleine das einklinken in alle Netzwerkinterface und das Installieren einer eigenen Root CA...
... machen auch fast alle. Dem Symantec in unserer Firma sperr ich auch ständig das Zertifikat. Und mein Programm für hardlink-Backups wird auch gerne immer wieder von der Verhaltensüberwachung als Schädling geblockt.
Der von Microsoft macht das halt eben nicht.
Ich persönlich habe sowohl mit Norton als auch mit Kaspersky gute Erfahrungen gemacht, und ansonsten würde ich auf die Einschlägigen Tests der verschiedenen Fachmagazine verweisen. Hier z.B. der Test von Computer Bild

Der Umgang mit Staatstrojaner ist mir offen gesagt kein ausreichendes Kaufargument. Ich gehe fest davon aus, das ein gezielter Angriff einer Behörde in jedem erdenklichen Fall zu einer infiltrierung führt, bzw. Notfalls holt man sich halt die Daten auf gerichtlichen Weg. Da ich allerdings weder versuche Bomben zu bauen, noch Dschihadist bin oder anderweitig illegale Dinge im Internet tue für die sich irgendeine Behörden ernsthaft interessieren könnte, ist mir das verhalten der Virenscanner in der Hinsicht eigentlich relativ egal.
Ich bin zwar jetzt kein Experte auf dem Gebiet, aber ich würde gar nichts installieren und nur Windows Defender (in Windows 10 schon vorinstalliert) aktivieren. Das mache ich auch. Das problem bei zusätzlichen Antivierenprogrammen ist, dass sie Admin Rechte benötigen, um überhaupt zu funktionieren. Sollten diese gehackt werden, ist der PC quasi schon verloren. Das Risiko lässt sich mit der Verwendung von Windows Defender minimieren.
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