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Persönliche Einstellung zu Waffen? - Druckversion

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RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - RipVanWinkle - 30.06.2017, 19:08

Zitat:Aber dafür eine bestimmte kleine Gruppe, um die größere Gruppe zu entwaffnen und diese zu unterdrücken :3
Dafür nicht, nein. Aber hey, versteh mich falsch, wenns dir Spaß macht.

Zitat:Und wir hatten bei der vorherigen Diskussion schon gesagt, das der Besitz von Waffen und die Mordrate in keinem Verhältnis zueinander stehen.
Nein. Ich kanns auch noch 10 mal sagen: Man kann weder sagen, dass es so ist, noch dass es nicht so ist. Es sind offensichtlich zu viele Faktoren, die da wichtig sind. Der Besitz von Waffen ist da nur einer von vielen.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Lord Zymix - 30.06.2017, 19:19

(30.06.2017)RipVanWinkle schrieb:  
Zitat:Aber dafür eine bestimmte kleine Gruppe, um die größere Gruppe zu entwaffnen und diese zu unterdrücken :3
Dafür nicht, nein. Aber hey, versteh mich falsch, wenns dir Spaß macht.
Wenn wir für jeden Waffen verbieten würden (was an sich selbst widersprüchlich ist, weil es einfach nicht geht) und nicht nur die Waffengewalt auf eine kleine Gruppe verlagern würden, hätte ich nix dagegen.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Herr Dufte - 30.06.2017, 19:20

Wie soll eigentlich dieser Staat aussehen, in den der Staat keine Macht ausüben kann? Anarchie?


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Lord Zymix - 30.06.2017, 19:29

(30.06.2017)Herr Dufte schrieb:  Wie soll eigentlich dieser Staat aussehen, in den der Staat keine Macht ausüben kann? Anarchie?
Also bist du für die oben genannte Darstellung des Schusswaffengebrauches?


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Herr Dufte - 30.06.2017, 19:35

Ich bin der aktuellen Regelung hier eigentlich ganz zufrieden. Ob man die Hürden für den bloßen Besitz reduzieren will oder nicht, darüber kann man vielleicht diskutieren, grundsätzlich sehe ich hier aber nicht den Bedarf. Offenes Tragen von Waffen und freier Zugang, bin ich entschieden dagegen. Und ja, Polizisten sollten zur Amtsausübung Waffen tragen dürfen. Da wird aber auch streng kontrolliert und protokolliert, was bei Privatpersonen so nicht durchzusetzen wäre.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Dictionary - 21.03.2019, 22:19

(21.03.2019)Herrmannsegerman schrieb:  
(21.03.2019)Dictionary schrieb:  Na, da bin ich ja heilfroh, dass es in der Schießsportfrage nicht nach deiner Definition geht! Schon mal was von dynamischen Disziplinen gehört? IPSC? Da wird in höchster Kadenz geschossen – natürlich viele Geschosse, natürlich sollen die ihr Ziel treffen. Worin liegt denn dabei das mangelnde Kriterium, um den Vorang zum Sportschießen erklären zu können?

Weil ich ganz offen gesagt nicht der Auffassung bin, das man dafür solche Waffen verwenden muss wie ein AR-15. Das auschlaggebende Kriterium ist für mich die Tatsache das dieses Gewehr eine Abwandlung einer ausschließlichen Kriegswaffe ist.

Ich kann zudem nicht erkennen, warum es notwendig sein soll solche Potenten Kaliber in solchen Waffen zu verwenden. Mann kann - so wie ich das aus der Homepage erkenne - diesen Sport z.B. auch mit einer Pistole oder einem Sportgewehr, also keine Abwandlung einer Kriegswaffe - ausüben und das finde ich jetzt auch okay. (Sofern man natürlich die Eignung einer Person überprüft.)

Du kannst mir natürlich gerne erklären warum man explizit solche Waffen wie z.B. das angesprochene AR-15 dafür braucht, ich bin da kein Experte.

Folgendes ist wirklich nicht so despektierlich gemeint, wie es vielleicht klingen mag – aber man liest bei dir aus jeder Zeile raus, dass du für die Thematik kein Grundsatzwissen mitbringst. Da werden Gedankengänge miteinander verknüpft, die für den Fachkundigen absolut nichts miteinander zu tun haben. Siehe beispielsweise deine irrational empfundene Verwerflichkeit der Abwandlung von Kriegswaffen in Verbindung mit der Forderung, eigens für den Sport entwickelte Waffen zu nutzen.

Aus zwei Gründen ist das als totaler Unsinn zu verurteilen:

1) Gibt es für bestimmte dynamische Disziplinen schlichtweg keine eigenentwickelten Waffen. Wozu auch? Wie sollte eine solche Waffe aussehen? Um sie für den Sport effektiv nutzen zu können, muss sie ergonomisch sein, präzise, leicht und modular. Wo landen wir mit der Verfolgung dieses Konzepts logischerweise? Richtig, im Grundsatz bei den Waffen, die auch bei Militär- und Sicherheitskräften im Einsatz sind – befriedigen sie doch sowohl im Einsatz als auch beim Sport das absolut gleiche Bedürfnis, effektiv und wiederholgenau zu treffen.

2) Wären – selbst, wenn es sie für dynamische Großkaliberdisziplinen gäbe – "reinrassige" Sportgewehre ebenso dazu geeignet, sie für Amokläufe zu missbrauchen, da sie selbstverständlich ebenso wie ihre militärischen Pendants unter der Anforderung höchstmöglicher Effektivität entwickelt worden wären.

Gleiches gilt für deine Theorie zur "Rückstoßdämpfung" – da hast du von deiner Schießbegleitung irgendwas aufgeschnappt und dir dann eigenständig ein gedankliches Konzept dazu zusammengewurschtelt. Nahezu alle Langwaffen sind auf die eine oder andere Art rücksstoßtechnisch gedämpft – das AR-15 hat seine Buffer Tube, Repetierwaffen haben gummierte Schaftkappen. Es ist eine geringfügige Annehmlichkeit für den Schützen, nicht mehr, nicht weniger.

Ich werde dir jetzt auch sicherlich nicht erklären, weshalb man "explizit das AR-15 braucht" – das ist, gottverdammt noch mal, die falsche Frage. Gehe ich zu einem Boxer und frage ihn, warum er und sein Kumpane sich denn explizit die Fresse grün und blau hauen müssen? Es bringt den Beteiligten nun mal Spaß, den Außenstehende oft nicht nachvollziehen können – das befähigt sie allerdings nicht dazu, sich eine gültige Meinung zu der Thematik bilden zu können, und zu Verurteilungen schon zweimal nicht.

Persönlich würde ich dir wünschen, dich bei Interesse eingehend mit dem Thema zu befassen und anschließend neu zu eruieren – aber wenn du schon mit einen irrational negativen Bauchgefühl wegen optischer Kriegswaffenähnlichkeiten von Selbstladern haderst, wird das, denke ich, eher nirgendwo hinführen. Trotzdem darf ich als Betroffener darum werben, den Besitz solcher Halbautomaten als Außenstehender nicht zu verrufen. Es ist ein relativ unangenehmes Gefühl, zu wissen, dass nicht gerade wenige Menschen eine Leidenschaft von mir gern verboten sähen.

(21.03.2019)Meganium schrieb:  Ich wusste garnicht, dass es ein Recht ist, ein Gerät zu besitzen, dessen Nutzen es ist, Tiere und andere Menschen zu töten. [...] Wobei doch, ich weiß, dass es ein Recht ist, leider in vielen Ländern. Aber das (potentielle) Recht auf das Töten eines Menschen ist eine Perversion in der heutigen Gesellschaft, wie auch sämtliche Rechtfertigungen dazu.

Nachdem wir die ersten zwei doof dahergeschwurbelten Sätze mal inhaltlich gegeneinander wegstreichen, widmen wir uns einfach direkt dem dritten, und zwar mit der Frage: Geht es noch? Erstens: Wo wird durch privaten Waffenbesitz irgendein potentielles Recht zum Töten eines Menschen eingeräumt? Zweitens: Wer hat im Anschlagsthread das Töten in irgendeiner Form gerechtfertigt?

(21.03.2019)Meganium schrieb:  Ich selbst bin froh, dass die Rechte hier derart stark eingeschränkt sind, und ich hoffe, dass auch andere Länder da nachziehen.

Und ich hab eigentlich gar keine Lust, mich mit deinem Schwachfug inhaltlich weiter zu beschäftigen. Das deutsche Waffenrecht ist im internationalen Vergleich keinensfalls stark eingeschränkt, aber diese kleine Recherche wär wohl zu viel für dich gewesen, oder? Mit welcher Kompetenz äußerst du dich eigentlich zum Thema? Oder wolltest du nur mal eben was Tiefgründiges gegen das Töten schreiben, völlig ungeachtet der laufenden Diskussionsinhalte?

Den Herrmann kann ich ja in Grundzügen noch verstehen, der bemüht sich zumindest um einen Erkenntnisgewinn – aber deine zusammenhang- und planlose Phrasendrescherei soll man doch nicht ernsthaft für voll nehmen, oder erwartest du das etwa?


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Meganium - 21.03.2019, 23:37

Zitat:Nachdem wir die ersten zwei doof dahergeschwurbelten Sätze mal inhaltlich gegeneinander wegstreichen, widmen wir uns einfach direkt dem dritten, und zwar mit der Frage: Geht es noch? Erstens: Wo wird durch privaten Waffenbesitz irgendein potentielles Recht zum Töten eines Menschen eingeräumt? Zweitens: Wer hat im Anschlagsthread das Töten in irgendeiner Form gerechtfertigt?
Zum ersten Punkt, welcher Nutzen hat denn eine Schusswaffe? Mit welchem Idee wurde eine Schusswaffe konstruiert? Wird sie etwa nicht zum Neutralisieren von Lebewesen verwendet? Okay, Sportschützen werden auf Zielscheiben schießen. Doch die ganzen Waffennarren, die darauf ausgelegt sind, von ihrer Waffe Gebrauch zu machen, wenn ein Unbefugter ihr heiliges Grundstück betreten berufen sich auf ein "Recht" (welches du im anderen Thread ûbrigens erwähnt hast, weil Einschränkung) einen Menschen anzuschießen, oder billigend in Kauf zu nehmen, dass dieser Mensch an den Folgen der Verletzungen stirbt, nur weil dieser die Warnung "Trespassers will be shot" ignoriert hat.

Und keiner hat im anderen Thread gesagt, dass das Töten gerechtfertigt wird, zumindest nicht im direkten Wortlaut. Der Kontext macht es aus, und wer das ganze Gelabere von Waffen, deren Besitz, etc. verteidigt, der verteidigt auch seinen potentiellen Hauptzweck, für das die Waffe konstruiert wurde. Zum Töten.

Zitat:Und ich hab eigentlich gar keine Lust, mich mit deinem Schwachfug inhaltlich weiter zu beschäftigen. Das deutsche Waffenrecht ist im internationalen Vergleich keinensfalls stark eingeschränkt, aber diese kleine Recherche wär wohl zu viel für dich gewesen, oder? Mit welcher Kompetenz äußerst du dich eigentlich zum Thema? Oder wolltest du nur mal eben was Tiefgründiges gegen das Töten schreiben, völlig ungeachtet der laufenden Diskussionsinhalte?
Ich wollte den SJW, den Hippie, den Antifaschisten wieder raushängen lassen, um Girls zu umwerben. Gibt nämlich welche aus dem Gutmenschentum, die ich unbedingt kennen lernen will.
Srsly, in Deutschland sind die Waffengesetze durchaus streng. Fakt. In den USA ebenfalls, allerdings trügt der Schein, besonders im Sinne der Selbstverteidigung (ein Grund in den USA legal eine Waffe zu erhalten), mit der man das "strenge" Waffengesetz in den USA zu einem laschen machen kann, sodass jeder Hillbilly und jeder Volldepp an ein Tötungsinstrument kommt.
Vielleicht nennt ja gar das Bundesministerium für Inneres den Grund, warum Deutschland ein nach eigenen Angaben "sehr restriktives Waffenrecht" hat.
Vorschlag: Wenn du meinst, meine Aussage sei Bullshit, wenn ich sage, dass man glücklich sein darf, dass Deutschland ein strenges Waffenrecht hat, dann schreibe mal dem BMI, die sollen sich nicht so blöd sein, und "restriktiv" aus ihrer Seite streichen. Weil das ist eine gute Quelle für meine Aussage. Denk dran: Nur die Aussage war entscheidend. Nicht, dass du nun ausweichen willst.

Zitat:Den Herrmann kann ich ja in Grundzügen noch verstehen, der bemüht sich zumindest um einen Erkenntnisgewinn – aber deine zusammenhang- und planlose Phrasendrescherei soll man doch nicht ernsthaft für voll nehmen, oder erwartest du das etwa?
Ach, du weißt, das ich ein böser SJW bin, kein Grund zur Voreingenommenheit. Aber wenn du mich nicht für voll nehmen willst, bitte. Beschwere dich aber nicht, wenn ich dich jetzt als Haustier adoptieren will und Papa Jandalf frage: "Oh, krieg ich den als Haustier?? Der macht so schön Wuffwuff wenn er Ad Hominem macht!"


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Dictionary - 22.03.2019, 15:10

(21.03.2019)Meganium schrieb:  Okay, Sportschützen werden auf Zielscheiben schießen. Doch die ganzen Waffennarren, die darauf ausgelegt sind, von ihrer Waffe Gebrauch zu machen, wenn ein Unbefugter ihr heiliges Grundstück betreten berufen sich auf ein "Recht" (welches du im anderen Thread ûbrigens erwähnt hast, weil Einschränkung) einen Menschen anzuschießen, oder billigend in Kauf zu nehmen, dass dieser Mensch an den Folgen der Verletzungen stirbt, nur weil dieser die Warnung "Trespassers will be shot" ignoriert hat.

Du laberst eine Scheiße, es ist wirklich unglaublich. Da wird zuerst mal völlig sorgenfrei ein "potenzielles Recht zum Töten" fingiert, das den privaten Waffenbesitz angeblich als ständiges Anhängsel begleitet, aufgrund dessen die "Waffennarren" allesamt Menschen erschießen, die sich auf des Schützen Grundstück verirren.

Drei grundsätzlich verschiedene Punkte, die seriös und fundiert besprochen allesamt jeweils ihren eigenen Thread verdient hätten, wirfst du einfach munter in einen Topf:

1) Grundsätzliches Waffenbesitzrecht des Bürgers
2) "Potenzielles Recht zum Töten" (??)
3) Rechtsgrundlagen zum Waffeneinsatz gegen widerrechtliche Angriffe (Notwehr/Nothilfe etc.)

Das alles präsentierst du mir hier in einer einzigen, geraden Argumentationslinie und verstrickst es auch noch mit hoch unzulässigen Kausalbeziehungen. Ich hoffe, dir wird beim mehrmaligen Durchlesen deiner Beiträge klar, wie absolut indoktriniert du in dieser Hinsicht klingst. "Weil Menschen sich gegenseitig töten, sobald sie die Möglichkeit erhalten, sind Waffen per Definition Teufelszeug" – stumpfer und desinformierter geht es nicht.

In der absoluten Kurzform, weil ich es im Prinzip gar nicht einsehe, mit jemandem zu diskutieren, der mir derart plump daherkommt: 1) Bürgerlicher Waffenbesitz ist in Deutschland klar geregelt und du findest die aktuellen Regelungen nach eigener Aussage gut – obwohl du sie garantiert nicht kennst. 2) Ein "potzenzielles Recht zum Töten" (ich kann mich nicht dran sattlesen, unfassbar) ist in Deutschland – und auch nirgendwo sonst, sofern es nicht um rechtsfreien Raum geht – natürlich nicht mit dem Recht auf Waffenbesitz verknüpft. Hierzu direkt Punkt 3), zu dem ich dir sagen kann, dass die zulässige Einsatzschwelle einer Schusswaffe bei einem widerrechtlichen Angriff auf allerhächstem Niveau angesiedelt ist, und dass es hierfür keinesfalls ausreicht, wenn jemand in eine fremde Wohnung einsteigt, geschweige denn ein fremdes Grundstück betritt.

(21.03.2019)Meganium schrieb:  Vielleicht nennt ja gar das Bundesministerium für Inneres den Grund, warum Deutschland ein nach eigenen Angaben "sehr restriktives Waffenrecht" hat.
Vorschlag: Wenn du meinst, meine Aussage sei Bullshit, wenn ich sage, dass man glücklich sein darf, dass Deutschland ein strenges Waffenrecht hat, dann schreibe mal dem BMI, die sollen sich nicht so blöd sein, und "restriktiv" aus ihrer Seite streichen. Weil das ist eine gute Quelle für meine Aussage.

Die Diskussion entsprang der ursprünglichen Fragestellung Verbot von Halbautomaten?,auf deren Grundlage ich die Restriktionen im deutschen Waffenrecht bewertet habe. Weil, wie gesagt, im Gegensatz zu manchen unserer Nachbarländern sämtliche Waffentypen aus Christchurch in Deutschland erwerbbar sind, habe ich es als vergleichsweise liberal eingestuft. Dass du dir die Mühe gemacht hast, extra beim BMI eine Selbsteinschätzung nachzulesen, hilft der Ursprungsdiskussion zwar nicht weiter – aber in der Hinsicht schenk ich dir gerne deinen Punkt. In seiner Gesamtheit betrachtet ist das deusche Waffenrecht tatsächlich eines der restriktiveren.

(21.03.2019)Meganium schrieb:  Ich wollte den SJW, den Hippie, den Antifaschisten wieder raushängen lassen, um Girls zu umwerben. Gibt nämlich welche aus dem Gutmenschentum, die ich unbedingt kennen lernen will.
[...]
Ach, du weißt, das ich ein böser SJW bin, kein Grund zur Voreingenommenheit.

Jetzt bastelt er sich auch noch Strohmänner, es ist eine wahre Freude. Wann hab ich jemals solche Kampfbegriffe benutzt? Ich halte dich weder für einen SJW, noch für einen Gutmenschen, noch für sonst irgendwas – mir fällt lediglich auf, dass du nicht den blassesten Schimmer von der Materie hast, über die im Anschlags- und im Waffenthread gesprochen wird. Und damit fliegt man gegen Fachkenntnis nun mal auf die Schnauze, siehe deine peinliche Verknüfpung da oben.

Spricht ja Bände über deine vorigen Diskussionserfahrungen, wenn du dich schon aufforderungsfrei resigniert-defensiv in der SJW-Gutmenschen-Ecke verkriechst, die eh immer und ständig missverstanden wird.

(21.03.2019)Meganium schrieb:  Der macht so schön Wuffwuff wenn er Ad Hominem macht!

Wenn homo fachlich nichts als heiße Luft verlauten lässt und diese Luft dann auch noch in Form irgendwelcher emotionsbasierter Blödsinnsverkettungen zum Besten gibt, muss ich wohl oder übel ad hominem gehen, weil der Diskussion an dieser Stelle mit Fachargumenten nicht mehr beizukommen ist. Vielleicht nimmt homo es sich ja zum Anlass, die Thematik noch mal genauer unter die Lupe zu nehmen und sein verallgemeinerndes Schubladendenken – in beide Richtungen; sowohl "die tötungsfreudigen Waffennarren" als auch "wir, die als SJWs verkannten Vernunftbegabten" – zu revidieren. RD wink


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Meganium - 22.03.2019, 15:44

(22.03.2019)Dictionary schrieb:  Du laberst eine Scheiße, es ist wirklich unglaublich. Da wird zuerst mal völlig sorgenfrei ein "potenzielles Recht zum Töten" fingiert, das den privaten Waffenbesitz angeblich als ständiges Anhängsel begleitet, aufgrund dessen die "Waffennarren" allesamt Menschen erschießen, die sich auf des Schützen Grundstück verirren.
Dann sage mir doch einfach mal, aus welchem Grund eine Schusswaffe entwickelt wurde? Ich sage, zum Töten und Verwunden. Und das sehe ich als ethisch inkorrekt an. Weil aus deinem Wall-Of-Text, der tl;dr-würdig ist, werde ich nicht schlau.

Zitat:Drei grundsätzlich verschiedene Punkte, die seriös und fundiert besprochen allesamt jeweils ihren eigenen Thread verdient hätten, wirfst du einfach munter in einen Topf:
Weil es mir um die Ursprungsidee geht. Der gemeinsame Vorfahre aller von dir erwähnten "eigenen Threads".
Wahrscheinlich meinst du dabei Sportschießen, Jagd, etc., die alle ihren eigenen Thread verdienen. Falls ja, sage ich, wie McTimsy, ganz plump (auch weils Spaß macht): Du kannst auch mit Pfeil und Bogen deinem Hobby nachgehen. Eine Tötungsmaschine braucht es nicht.


Zitat:Bürgerlicher Waffenbesitz ist in Deutschland klar geregelt und du findest die aktuellen Regelungen nach eigener Aussage gut – obwohl du sie garantiert nicht kennst.
Es ist ausreichend, wenn man das gröbste kennt. Es reicht aus, dass die Waffenbeschaffung in Deutschland nur für Sammler, Jäger und Sportschützen gilt. Und dennoch sehe ich, dass die Waffenbeschaffung ruhig noch schwerer gemacht werden kann. Damit eben kein zweites Erfurt, kein zweites Winnenden, kein zweites Whatever passiert. Jedes Opfer, dessen Exekution verhindert werden kann, ist ein Leben, das sorglos weiterleben kann.

Zitat: Ein "potzenzielles Recht zum Töten" (ich kann mich nicht dran sattlesen, unfassbar) ist in Deutschland – und auch nirgendwo sonst, sofern es nicht um rechtsfreien Raum geht – natürlich nicht mit dem Recht auf Waffenbesitz verknüpft.
Natürlich steht das, zum Glück, nicht im deutschen Gesetz drin. Das Recht zum Töten verschaffen sich wenige Menschen aber mit einer Schusswaffe, weil es ein effektives Mittel ist, um ihr Ziel auch durchzuführen.


Zitat:Ich halte dich weder für einen SJW, noch für einen Gutmenschen, noch für sonst irgendwas.
Krieg ich noch ein Sternchen im Fleißheft, wenn ich dir sage, dass du mich doch dafür gehalten hast? Schau mal in diesem Thread ein paar Seiten vorher. Da habe ich mal nen Link gepostet. Und du hast dir dann ein Bild gemacht, woher ich wohl meine Meinungen hole.

Zitat: – mir fällt lediglich auf, dass du nicht den blassesten Schimmer von der Materie hast, über die im Anschlags- und im Waffenthread gesprochen wird. Und damit fliegt man gegen Fachkenntnis nun mal auf die Schnauze, siehe deine peinliche Verknüfpung da oben.
Na wenn du von Fachkenntnis sprichst, die benötigt wird, um im Anschlagsthread mitzureden, dann bestehe der Thread nur aus Waffensympathisanten und im Extremfall Glorifizieren.
Und Meinungen, dass Waffengebrauch einfach scheiße ist, und viele Menschen sich unwohl fühlen, werden einfach als fehlende Fachkenntnis abgestempelt.

Ich werde Waffengebrauch weiterhin scheiße finden. Und ich sehe eine Lockerung des Waffengesetzes kritisch, während eine Verschärfung willkommen ist, auch rein aus ethischen Gründen. Dazu muss man auch "keine Ahnung" haben. Aber spiele erstmal mit Pfeil und Bogen. Vielleicht wird es dir ja Spaß machen.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Dictionary - 22.03.2019, 16:03

(22.03.2019)Meganium schrieb:  Weil aus deinem Wall-Of-Text, der tl;dr-würdig ist, werde ich nicht schlau.

Das merk ich überdeutlich. Hättest du nämlich gelesen und verstanden, dass die in Deutschland geforderte Jagd eben nicht ausschließlich mit Pfeil und Bogen zu bewerkstelligen ist, würdest du mir jetzt nicht gebetsmühlenartig mit diesem Blödsinn auf die Nerven fallen.

Das waffenrechtliche Bedürfnis ergibt sich in Deutschland übrigens nicht exklusiv aus Sammler-, Jagd- und sportlichem Interesse, aber mit den Details will ich dich jetzt gar nicht behelligen – ist am Ende eh nur tl;dr. Feuerwaffen wurden selbstverständlich dem Ursprung nach zum Töten konstruiert, bloß darf man ihre heutigen Gebrauchsformen nicht darauf reduzieren. Ansonsten würde ich dir empfehlen, ganz schnell sämtliche deiner Küchenmesser wegzuschmeißen.

An unser voriges Gespräch kann ich mich gar nicht mehr erinnern, muss unspektakulär gewesen sein. Wenn es allerdings deinerseits mit ebenso wenigen Fakten wie bei unserem aktuellen geführt wurde und du einen Link zu einer einschlägigen Seite gepostet hast, kann ich mir das schon vorstellen – in dem Fall halte ich dich trotzdem nicht für einen SJW und/oder Gutmenschen – wie gesagt, Kampfbegriffe – sondern bloß für naiv und leicht beeinflussbar.

Mit dem Bogen werd ich übrigens nicht "spielen" gehen – lieber geh ich verantwortungsbewusst mit einer meiner halbautomatischen Legalwaffen schießen. Pinkie happy


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Meganium - 22.03.2019, 16:20

(22.03.2019)Dictionary schrieb:  Das waffenrechtliche Bedürfnis ergibt sich in Deutschland übrigens nicht exklusiv aus Sammler-, Jagd- und sportlichem Interesse, aber mit den Details will ich dich jetzt gar nicht behelligen – ist am Ende eh nur tl;dr.
Oder weil du mit Argumenten rumwerfen wolltest, dass es mehr gerechtfertigte Gründe für Privatpersonen gäbe, als rein Sammler-, Jagd- oder Sportzwecke. Aber dann würdest du den allgemeinen, deutschen Bestimmungen widersprechen wollen. Lass es also.

Zitat: Feuerwaffen wurden selbstverständlich dem Ursprung nach zum Töten konstruiert, bloß darf man ihre heutigen Gebrauchsformen nicht darauf reduzieren. Ansonsten würde ich dir empfehlen, ganz schnell sämtliche deiner Küchenmesser wegzuschmeißen.
Ursprung des Küchenmessers: Nahrungsmittel schneiden. Kann man zum Töten zweckentfremden.
Urpsrung der Schusswaffe: Töten. Kann man zum Töten zweckentfremden. Warte mal, das ist ja gar keine Zweckentfremdung.

War ja schon ein Fail vor ein paar Tagen, als letztens jemand mit Waffen und Autos (Zweck: Fortbewegung) argumentiert hat.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Dictionary - 22.03.2019, 16:29

(22.03.2019)Meganium schrieb:  Oder weil du mit Argumenten rumwerfen wolltest, dass es mehr gerechtfertigte Gründe für Privatpersonen gäbe, als rein Sammler-, Jagd- oder Sportzwecke. Aber dann würdest du den allgemeinen, deutschen Bestimmungen widersprechen wollen. Lass es also.

Stichwörter Erbenprivileg und Großer Waffenschein, Klugscheißer! RD wink

(22.03.2019)Meganium schrieb:  Ursprung[szweck] des Küchenmessers: Töten.
Urpsrung[szweck] der Sportwaffe: Sportschießen. Kann man zum Töten zweckentfremden.

Ich hab das mal ein wenig auf die Reihe gebracht.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - NightMare89 - 23.03.2019, 08:56

Ich finde, das Feuerwaffen viel stärker reguliert werden sollten, aber ganz verbieten wird nicht möglich sein.
So sollten Polizisten und Jäger sowie unter umständen Tierärzte Waffen besitzen dürfen, wenn dies für die Ausübung ihres Berufes nötig ist.
Aber schon bei Hobbyschützen und Sammlern gehören aus meiner sicht die Regeln verschärft. Unter anderem, das keine Waffen und wesentliche Waffenteile in privaten Haushalten gelagert werden dürften.

Allerdings muss das Waffengesetz in einigen anderen Punkten reformiert werden. So gelten Waffen die ein Pastikkögelchen mit mehr als 0,5Joule ausspucken schon als Waffe aber ein Pfeilschussgewehr mit über 50Joule gilt als Spielzeug Lyra eww

Ähnlich ist es mit Messern. Messer mit mehr als 12cm sind verboten (und noch einige regeln mehr), außer es besteht ein berechtigtes interesse. Nun ist es aber so, wenn ich angeln gehn habe ich mein Angelmesser dabei, wozu ich sogar verpflichtet bin. Jedoch hat das Messer ca 14cm. Ist das also noch ein berechtigtes Interesse? Theoretisch würde auch ein Messer mit 11cm reichen. Und was mit mit einer Fehlschäfte oder falschen Schneide?


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Herrmannsegerman - 23.03.2019, 15:45

(21.03.2019)Dictionary schrieb:  Persönlich würde ich dir wünschen, dich bei Interesse eingehend mit dem Thema zu befassen und anschließend neu zu eruieren – aber wenn du schon mit einen irrational negativen Bauchgefühl wegen optischer Kriegswaffenähnlichkeiten von Selbstladern haderst, wird das, denke ich, eher nirgendwo hinführen.

Ich bitte um verzeihung wenn ich beim Erstkontakt zum Thema Waffen Respekt vor den Angesprochenen Gegenständen habe.

Wenn du mir natürlich sagst, das es für angesprochene Waffen einen sportlichen Zweck gibt, den ich nicht kenne, dann ist es aus meiner Sicht auch so das ich persönlich sagen kann, das ich es akzeptabel finde wenn ein Sportschütze eine solche Waffe besitzen darf, sofern er dazu charakterlich und sachlich befähigt ist.

Ich habe aber wenig Lust mir dann unterstellen zu lassen ich würde dich verurteilen, wie auch immer du auf den Trichter gekommen bist. Generell ist mir das Thema Waffen recht wenig wichtig.

(21.03.2019)Dictionary schrieb:  Es ist ein relativ unangenehmes Gefühl, zu wissen, dass nicht gerade wenige Menschen eine Leidenschaft von mir gern verboten sähen.

Das ist ja auch verständlich.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Dictionary - 23.03.2019, 17:33

(23.03.2019)Herrmannsegerman schrieb:  Ich habe aber wenig Lust mir dann unterstellen zu lassen ich würde dich verurteilen, wie auch immer du auf den Trichter gekommen bist. Generell ist mir das Thema Waffen recht wenig wichtig.

Eine Verurteilung meiner Person hab ich in deine Posts tatsächlich zu keiner Zeit reininterpretiert – ich bin bloß empfindsam für Verurteilungen von Halbautomaten mit optischen Kriegswaffenmerkmalen als gefährliches Teufelszeug, dessen Verwendung deiner Meinung nach im Schießsport nichts zu suchen hat.

Das ist eine Argumentation, die im Kleinen natürlich jeder mit sich selbst ausmachen kann, wie es ihm beliebt; zur Not auch ohne die für eine fundierte Meinungsbildung eigentlich zwingend erforderliche Fachkenntnis. Ich sehe als Betroffener bei solchen Äußerungen aber immer direkt den Bezug zum Großen, zur Angelegenheit als Politikum, und rufe mir damit die drohende Verbotsgefahr vors innere Auge, wenn nur genug Sachunkundige es sich auf die Fahne schreiben, ihre – vielleicht durchaus gut gemeinte – Auffassung in geltendes Recht umzuwandeln.

Von daher seien mir meine durchaus offensiven Reaktionen nachgesehen – ich habe mittlerweile einfach viel zu oft Unfundiertes gelesen.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Herrmannsegerman - 23.03.2019, 18:41

(23.03.2019)Dictionary schrieb:  Eine Verurteilung meiner Person hab ich in deine Posts tatsächlich zu keiner Zeit reininterpretiert – ich bin bloß empfindsam für Verurteilungen von Halbautomaten mit optischen Kriegswaffenmerkmalen als gefährliches Teufelszeug, dessen Verwendung deiner Meinung nach im Schießsport nichts zu suchen hat.

Nun, das lag vor allem daran das ich nicht wusste das es entsprechende Disziplinen gibt die mehr sind als absolute Randerscheinungen. Aber wie gesagt, ich habe mehr Gedanken als Meinung geäußert, sollte es mal rein hypotethisch zu einer ernsthaften Waffendebatte in Deutschland kommen würde ich mich anders informieren.

Vielleicht war auch ein Amerikanischer Scheißstand der falsche Ort mit dem Thema Waffen in Kontakt zu kommen. Es war halt, wie gesagt, schon relativ komisch wie präzise man mit einer solchen Waffe absolut ohne Vorkenntnisse geschossen werden kann und dann die Tatsache im Hinterkopf zu haben, das ich die Waffe jetzt einfach so auch kaufen könnte. Aber das ist halt Amerika. Es ist sowieso etwas komisch dann als Europäer und gerade als Deutscher dort zu landen, und dann mal open carry zu sehen. Wobei mir open carry lieber ist als concealed carry, da weiß man wenigstens woran man ist. Big Grin


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Crash Override - 24.03.2019, 01:25

(23.03.2019)NightMare89 schrieb:  Ich finde, das Feuerwaffen viel stärker reguliert werden sollten, aber ganz verbieten wird nicht möglich sein.
So sollten Polizisten und Jäger sowie unter umständen Tierärzte Waffen besitzen dürfen, wenn dies für die Ausübung ihres Berufes nötig ist.
Aber schon bei Hobbyschützen und Sammlern gehören aus meiner sicht die Regeln verschärft. Unter anderem, das keine Waffen und wesentliche Waffenteile in privaten Haushalten gelagert werden dürften.

Hier haben wir also jemanden, der / die wohl am liebsten Verbote haben will - und das, obwohl das Waffengesetz in D bereits sehr streng ist. Das sieht man ungern.

Ich selbst bin in gewisser weise ein Waffen-Narr, auch wenn meine Waffen - meist Feuerwaffen in der Ausführung von Vorderladern - nicht bei mir lagern, weil ich da keine geeignete Lagermöglichkeit besitze (u.a. muss ich für Gewehre wie auch Pistolen entsprechende Waffenschränke haben, die Schweineteuer sind und nebenbei auch noch schwer wie noch was - ich gehe da nur auf Gewehre ein - zumal jene bestimmte Zertifikate haben müssen, ein 08-15 Tresor aus dem Baumarkt ist da nicht ausreichend für eine Aufbewahrung) - sonst aber würde ich jene bei mir in der Wohnung lagern.

Aber mal so gefragt - was für Schusswaffen bekommt man denn überhaupt? Entweder sind es Vorderlader, Revolver oder Pistolen neben Luftgewehren oder Luftpistolen (welches Sportgeräte sind - und keine Waffen). Aber Halbautomatische bzw. Vollautomatische Gewehre / Pistolen bekommt man gar nicht erst. Und: man muss einen Waffenschein haben (bei Vorderladern gar einen Sprengschein), außerdem werden die Schusswaffen auf eine Waffenbesitzkarte geschrieben - die verschiedene Farben hat (je nach Klasse), wo man auch nicht jede bekommt die man haben will. Für den Sprengschein braucht man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung, die weitaus mehr Daten enthält als ein Polizeiliches Führungszeugnis - erstere listet auch Psychische Probleme auf, was bei letzterem gar nicht interessiert. Steht da zuviel drauf, was in dem Sinne eher Negativ zu der entsprechenden Erlaubnis steht, dann bekommt man schonmal gar nichts.

Dann geht es weiter - Munition. Auch da bekommt man nicht jedes x-beliebige Kaliber, sondern nur welche, die für die jeweilige Waffe gedacht sind. Bei Vorderladern ist das nochmal ne Ecke Schlimmer, denn jene "Munition" - das Schwarzpulver - ist eigentlich eher ein Sprengstoff, weswegen jenes noch stärker kontrolliert wird. Da darf pro Haushalt (bei einem Mehrfamilienhaus sogar nur das komplette haus) max. 1 Kg gelagert werden; sind es mehr Haushalte, müssen diese sich darauf einigen, wieviel wer lagert - denn diese 1Kg dürfen keinesfalls überschritten werden. Dazu kommt noch der Lagerort: er darf keine Garage sein, muss aber ein gut belüfteter Raum sein, der nicht durchgehend bewohnt ist (also in dem man sich nicht die ganze Zeit aufhält). Damit das auch korrekt abläuft, muss es dem Ordnungsamt gemeldet sein, wie man das Pulver lagert - und jene Kontrollieren da nach!

Aus meiner Sicht (Gut, ich habe nur wissen von Vorderladern - das reicht aber auch, da ich eben nur jene Zeiten mit anderen Reenactment-Gruppen nachstelle) ist das Waffengesetz da schon streng genug. Es muss nur von den zuständigen Behörden öfter kontrolliert werden, das würde ggf. Neben höheren Strafen für nicht Ordnungsgemäße Lagerung schon für Besserung sorgen (da ich vermute, das der Ansatz mit dem "Verschärfen" wegen Amokläufen der Fall ist).

Zitat:Allerdings muss das Waffengesetz in einigen anderen Punkten reformiert werden. So gelten Waffen die ein Pastikkögelchen mit mehr als 0,5Joule ausspucken schon als Waffe aber ein Pfeilschussgewehr mit über 50Joule gilt als Spielzeug Lyra eww

Das ist komisch. Allerdings zählen wohl auch einige Airsoft-Waffen mit mehr als 0,5j noch als Spielzeug... Und das, obwohl jene dann bereits eine Waffe wären (das haben wir bei den Nerf - Blastern, wo man mit "Schaumstoff - Darts" schießt, auch bereits x-mal durchgekaut... Dort ist es das gleiche). Aber das mit dem Pfeilgewehr muss ich nochmal recherchieren, da glaube ich ist wohl was durcheinander gekommen.

Ah, das ist also sowas wie ne druckluft-Armbrust. Jap, sowas gehört ebenfalls als Waffe Deklariert, da stimme ich dir zu. Genauso wie eine 77 Joule - Sniper, die wohl ein Spielzeug ist. Selbst Luftgewehre haben max. 7,5 Joule (sind aber Sportgeräte)...

Zitat:Ähnlich ist es mit Messern. Messer mit mehr als 12cm sind verboten (und noch einige regeln mehr), außer es besteht ein berechtigtes interesse. Nun ist es aber so, wenn ich angeln gehn habe ich mein Angelmesser dabei, wozu ich sogar verpflichtet bin. Jedoch hat das Messer ca 14cm. Ist das also noch ein berechtigtes Interesse? Theoretisch würde auch ein Messer mit 11cm reichen. Und was mit mit einer Fehlschäfte oder falschen Schneide?

Ich hab bei Messern wenig Ahnung, da gebe ich gleich zu - aber so wie ich es mal mitbekam, durfte (zum damaligen Zeitpunkt waren es noch max. 8cm Klingenlänge, und keine 12cm) ein Messer keine klinge haben, die Länger war als die Hand breit - und es durfte kein Klapp-Messer sein, die Klinge musste fest sein. Wenn man die Klinge arretieren konnte und dafür auch 2 Hände brauchte, dann waren sie noch erlaubt.

Bei Historischen Brauchtumsveranstaltungen gelten ausnahmen, die aber nur für die Veranstaltung gegolten haben - sonst war das entsprechende Messer (oder gar ein Schwert / Säbel) auch nicht erlaubt.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - NightMare89 - 24.03.2019, 09:23

(24.03.2019)Crash Override schrieb:  Hier haben wir also jemanden, der / die wohl am liebsten Verbote haben will - und das, obwohl das Waffengesetz in D bereits sehr streng ist. Das sieht man ungern.

Ich hab nie von einem Verbot von Waffen gesprochen, sondern nur, das diese nicht mehr Zuhause gelagert werden dürfen, sondern entweder bei "Waffenhändlern" oder im Schützenverein. Und dort dann auch sehr gut gesichert.

Es wird immer davon gesprochen, das es ein Sport ist, aber braucht man dann das Sportgerät unbedingt Zuhause wo man eh nichts mit anfangen kann?

Ok, wenn man einen großen Hof hat kann man dort ein Luftgewehr nutzen, aber da kann man Ausnahmen bis zu einer gewissen Energie aufnehmen.

(24.03.2019)Crash Override schrieb:  Das ist komisch. Allerdings zählen wohl auch einige Airsoft-Waffen mit mehr als 0,5j noch als Spielzeug... Und das, obwohl jene dann bereits eine Waffe wären (das haben wir bei den Nerf - Blastern, wo man mit "Schaumstoff - Darts" schießt, auch bereits x-mal durchgekaut... Dort ist es das gleiche). Aber das mit dem Pfeilgewehr muss ich nochmal recherchieren, da glaube ich ist wohl was durcheinander gekommen.

Ah, das ist also sowas wie ne druckluft-Armbrust. Jap, sowas gehört ebenfalls als Waffe Deklariert, da stimme ich dir zu. Genauso wie eine 77 Joule - Sniper, die wohl ein Spielzeug ist. Selbst Luftgewehre haben max. 7,5 Joule (sind aber Sportgeräte)...

Naja, über 0,5 Joule fällt es unter das Waffengesetz , und das ist im Waffg auch genau so geschrieben. Aber zum Pfeilgewehr, sobald das Projektil nicht IM Lauf ist, sondern über den Lauf drüber geschoben, ist es absolut unreguliert. Und bei den Pfeilgewehren wird der Pfeil ja über den Lauf geschoben.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Mc Timsy - 24.03.2019, 11:43

Crash Override schrieb:Hier haben wir also jemanden, der / die wohl am liebsten Verbote haben will - und das, obwohl das Waffengesetz in D bereits sehr streng ist. Das sieht man ungern.

Wie streng oder lasch das aktuelle deutsche Waffenrecht in deinen Augen ist hat aber nunmal keinen Einfluss darauf wie es andere sehen. Ich als Außenstehender bin beispielsweise recht zufrieden mit der waffenrechtlichen Situation. Das heißt aber nunmal nicht, dass es nicht auch Probleme damit gäbe, die über den konkreten Einsatz der Waffen hinausgehen.

Ich selbst hatte vor vielen Jahren das Erlebnis mich von einem betrunkenen Jäger mit vorgehaltener Waffe bedrohen lassen zu müssen. War der repräsentativ? Ich denke nicht. War der ein phänomenales Arschloch? Absolut! Aber ein Arschloch mit einer legal besessenen Waffe.
Dem ist zumindest dabei auch nichts passiert, weil der sich mit einem Grundschulkind auch ein Opfer ausgesucht hatte, dass dann zu eingeschüchtert war um ihn anzuzeigen. Ich hatte auch in späteren Jahren gerne mal Leute, die zwar nicht betrunken und besoffen, aber politisch radikal waren und mit Freude auf ihre legal gekauften Waffen verwiesen. In den letzten Jahren weisen auch gerne Trump-Anhänger darauf hin, dass sie die waffenaffine Seite in den USA sind und bei einer Abwahl auch andere Mittel zur Hand hätten.

Ich schreie wegen sowas nicht nach einem grundsätzlichen Verbot, aber die pure Existenz von Schusswaffen in der Gesellschaft kann schon unangenehme Konsequenzen haben. Nicht zu vergessen, zusätzlichen Einnahmen, die an die Waffenkonzerne gehen, die oftmals auch keine Macht des Guten in der Welt dargestellt haben.
Wie gesagt, ich selbst bin kein prinzipieller Feind von Privatwaffenbesitz, auch wenn ich genug Waffenbesitzer kenne, die ich für wesentlich zu labil halte, aber sowas ist hier nicht das Thema. Aber es gibt mehr als einen Grund den man anbringen könnte um Waffen im Zweifel sogar komplett verbieten zu wollen.


NightMare89 schrieb:Ich hab nie von einem Verbot von Waffen gesprochen, sondern nur, das diese nicht mehr Zuhause gelagert werden dürfen, sondern entweder bei "Waffenhändlern" oder im Schützenverein. Und dort dann auch sehr gut gesichert.

Ein kleiner Einwand diesbezüglich. Zwar wirst du die Wahrscheinlichkeit für heimische Affekthandlungen auf null reduzieren, aber ansonsten ist das nicht unbedingt die effizienteste Maßnahme. Wenn ein Besitzer einer legalen Schusswaffe tatsächlich einen Anschlag, Mord oder ähnliches planen würde, stellt es im Zweifel auch kein Problem dar die Waffe eben aus der zentralen Lagerstelle zu holen. Die Dinger könntest du schließlich nicht alle zu Hochsicherheitsanlagen ausbauen. Darüber hinaus entsteht nur das Zusatzrisiko, dass Kriminelle oder Terroristen sich Zugang zum örtlichen Schützenverein verschaffen und die Waffen einfach klauen. Ein solches Problem gab es beispielweise vor einigen Jahren in Schweden. Zur Landesverteidigung sind dort im Kalten Krieg an diversen Stellen kleine Lager mit Waffen eingerichtet worden, damit Reservisten schnell bewaffnet werden könnten. Das sind Regierungseinrichtungen, deren Sicherheitsmaßnahmen übersteigen was ein örtlicher Schützenverein in Deutschland überhaupt finanziell stemmen könnte. Trotzdem sind der schwedischen Armee Waffen und Munition entwendet worden. Bei einem Einbruch in eine Privatwohnung, kann maximal der Privatbesitz entwendet werden und da reduzierst du dann sogar die Wahrscheinlichkeit. Ein normaler Einbrecher wird sich vom Waffenschrank vermutlich fern halten, weil er auf schnelle Beute aus ist und gestohlene Waffen die polizeiliche Aufmerksamkeit erhöhen. Der Diebstahl in einem zentralen Waffenlager wäre dagegen gezielt planbar und wer auch immer das versuchen würde brächte die notwendigen Werkzeuge und das Know How von Beginn an mit.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Crash Override - 24.03.2019, 12:11

(24.03.2019)NightMare89 schrieb:  
(24.03.2019)Crash Override schrieb:  Hier haben wir also jemanden, der / die wohl am liebsten Verbote haben will - und das, obwohl das Waffengesetz in D bereits sehr streng ist. Das sieht man ungern.

Ich hab nie von einem Verbot von Waffen gesprochen, sondern nur, das diese nicht mehr Zuhause gelagert werden dürfen, sondern entweder bei "Waffenhändlern" oder im Schützenverein. Und dort dann auch sehr gut gesichert.

Es wird immer davon gesprochen, das es ein Sport ist, aber braucht man dann das Sportgerät unbedingt Zuhause wo man eh nichts mit anfangen kann?

Ok, wenn man einen großen Hof hat kann man dort ein Luftgewehr nutzen, aber da kann man Ausnahmen bis zu einer gewissen Energie aufnehmen.

Luftgewehre (wie auch Luftpistolen) sind eben wie erwähnt "Sportgeräte", sie sind aufgrund eines bestimmten Stempelzeichens (ein F in einem Fünfeck) ab 18 frei verkäuflich und müssen nur dann in der Öffentlichkeit zugriffsgeschützt sein, wenn man jene zuhause lagert - sprich: sie müssen in einen Waffenschrank. Da gilt das gleiche wie bei Vorderladern. Auch dort müssen sie von der Munition getrennt gelagert werden (was alleine durch ein zusätzlich abschließbares Fach gelöst wird - das ist reine Ironie, da muss aus meiner Sicht weit nachgebessert werden, das solche Fächer nicht für Munition verwendet werden dürfen - ebenso auch, das es Pflicht sein sollte, Abzugsschlösser zu verwenden. Bei einer Nachfrage meinerseits wegen einem Abzugsschloss hieß es damals nur "das wird nicht gebraucht, das bieten sie nicht an", auch wenn ein Hersteller das im Sortiment hatte).

Alleine das man "verlangt", man solle eine Frei verkäufliche Waffe bei einem Waffenhändler / Schützenverein lagern anstelle das man jene zuhause hat und dahingehend eine änderung des Waffengesetzes möchte, das kommt einem Verbot gleich. Denn dann müsste man die frei verkäulichkeit solcher Sportgeräte sofort einstellen und kann dabei auch den Stempel entfernen, weil das dann unsinnig wird.

Ich selbst musste beim Vorderlader einen Verein angeben und einen Bedarf dafür - dort zwar in Angelegenheit mit dem Schwarzpulver, aber so einen weg würde ich einfacher finden - also das die Waffe nicht nur registriert wird, sondern auch das man bei den entsprechenden Behörden einen Bedarf anmelden müsste - dann würde auch da mehr "Sicherheit" bei einigen wohl entstehen.