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Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder überflüssig? - Druckversion

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Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder überflüssig? - Ozy - 19.02.2013, 18:18

Der Titel verrät schon einiges: Es geht um Berufsberatung in der Schule. Ich denke jeder kennt es, oder hat zumindest davon gehört, Leute aus verschiedenen Berufen kommen aus allen Ecken zu einer Schule um die Schüler über das Berufsleben aufzuklären.

Genau das war heute, was mich auf den Gedanken gebracht hat hinterher einen Thread darüber zu erstellen. Eine Woche lang hingen Listen aus, man musste sich für zwei Vorträge eintragen, jeder jeweils 45 Minuten lang, zu Auswahl standen Sachen wie BWL, Jura, Informationstechnologie, Architektur und Sachen im kaufmännischen Bereich. Schön und gut, ich trag mich für Jura und Architektur ein weil ichs muss (sonst hätte ich zwei Freistunden gehabt), geh hin und werde zusammen mit 20 anderen in einem Monolog von irgendeinem Typen über Sachen aufgeklärt die jeder weiß, z.B. den Unterschied zwischen einer FH und Uni. Ab und zu stellt man Fragen, dann redet er weiter.
Auch Jura war da nicht viel besser, der Jurist hat die ganze Zeit nur von seinem saddistischen Kollegen gesprochen, welcher Mörder juristisch vertritt RD deals with it

Nun ich habe diese beiden Felder genommen weil die Auswahl nicht sonderlich groß war, es gab keinen einzigen Bereich der mir wirklich zugesagt hätte, Naturwissenschaften waren gar nicht vertreten (vllt außer Informationstechnologie, die Liste war aber voll), und es wurde glatt so aufgefasst als hätte ich ein riesen Interesse an einem juristischen Studium.

Was halter ihr von solchen Veranstaltungen? Ich selbst finde sie ja in einem gewissen Rahmen sinnvoll, nur sollte es keine Pflichtveranstaltung sein und man sollte wenigstens ein größeres Interessenfeld abdecken.


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - Whitey - 19.02.2013, 18:46

Ich vermute mal das sieht jeder anders. Mir hat das nie besonders geholfen und es hat dazu geführt dass ich jahrelang eine falsche Karriere verfolgt hab, die mich inzwischen aus einem Fenster springen lassen würde.

Ich hatte oft das selbe Problem wie du, nämlich dass nichts dabei war das mir wirklich zugesagt hätte. Ich finde, man überlegt sich besser was man gut kann und was man wirklich unbedingt machen will. Kurz gesagt, besser was machen dass man liebt, statt irgendeinen langweiligen Scheiß.

Wobei ich mir natürlich darüber im Klaren bin, dass das heutzutage leichter gesagt ist als getan. Man muss ja fast schon nehmen was man kriegen kann, was irgendwie schade ist.


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - TheClover - 19.02.2013, 18:56

Ich hatte das gleiche Problem wie Whitey, hab einfach jahrelang ein und dem selben Wunsch nachgejagt ohne überhaupt richtig darüber bescheid zu wissen, hab dann direkt ein Praktikum dort gemacht und gesehen das es zwar schon alles schön und gut ist aber recht schwer zu erreichen.
Ich finde das Problem bei solchen Veranstaltungen ist immer das sich die Menschen besser darstellen als sie eigentlich sind. Viele reden immer davon wie toll doch ihr Beruf ist.
Richtigen Einblick in einen Beruf kann man finde ich erst dann bekommen wenn man dort auch ein Praktikum gemacht hat. Auch wenn das jetzt meist nicht ein richtiger Einblick ist.
Bei vielen Praktika bekommt man leider auch nur am Rande mit wie es den wirklich ist.
Also kurz gesagt finde ich das solche Veranstaltungen nur dafür gut sind damit es so aussieht als ob die Schule etwas getan hat.


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - Koyo - 19.02.2013, 18:59

Also ich halte sowas schon sinnvoll - solange es nicht übertrieben wird.
Ich bin jetzt 1 1/2 Jahren auf einer Zweiten Chance Schule und wir dürfen uns seit dieser Zeit immer wieder was zum Thema Ausbildung anhören, MÜSSEN auf solche Veranstaltungen gehen, und und und.
Natürlich ist das hilfreich, aber nicht wenn man uns ständig damit bombadiert und es tun MUSS. Gerade jetzt in dem Halbjahr, wo wir die ZAP schreiben, finde ich das total unnötig, da die meisten eh mittlerweile wissen, was sie werden wollen. Und ich weiß auch schon seit 5 Jahren wie man Bewerbungen schreibt. Das muss ich auch nicht 2 Jahre in der Schule durchkauen.


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - Darwion - 19.02.2013, 19:15

Berufsberatung in der Schule.

Mach deine eigenen Erfahrungen (Praktikum in den Ferien z.B)
Die Berufsberatung kann dich halt nur "beraten"
Manche verlassen sich dann zusehr darauf.

Kleiner Tipp:
Sollte mal n netter Mann vom Bund aufschlagen, bitte nicht alles glauben *g*


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - Adama - 19.02.2013, 20:25

wir haben an unserer schule nur einen berufsberater der neutral für alle berufe berät... ich war noch nicht da da mein trauberuf schon feststeht

Neulich hatten wir eine Veranstaltung zu einem Dualen studium die war ig ganz in ordnung und sie haben auch über die nachteile erzählt ... ich fande es jedoch ein bischen einsitig.
Kommentar von unserem Englischlehre: Macht erstmal nur eine Ausbildung oder ein Studium denken sie das es weniger stress gibt wenn ihr mit dem Studium fertig seit? das geht genauso weiter. An ihrer stelle würde ich mir einen Job suchen der mir Spaß macht und genug geld bringt um das Leben zu genießen.

Naja lange rede kurzer sinn ich find auch ein Praktikum sinnvoller


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - LaJoker - 19.02.2013, 20:32

Also ich persönlich halte das schon für sinnvoll. Okay, an dieser "Woche der Berufsfindung", die wir bei uns hatten, war anfangs sehr zäh, aber nach einer zeit auch sehr interessant. Und die probe für Vorstellungsgespräche war auch sehr hilfreich, vorallem da die dafür hergeschickten experten sehr genau erläutern, worauf geachtet wird bei einem solchen gespräch.
Das Betriebspraktikum, was bei uns im 9. Jahr in der Realschule anfiel, fande ich dabei auch sehr gut, vorallem um schülern berufsalltag und den umstieg auf diesen vor augen zu halten und sie hier schon einmal ein wenig hineinschnuppern zu lassen.
Sieht sicher jeder anders, aber ich denke, helfen tut es den SChülern auf jeden Fall.
(Und selbst wenn nicht, ich denke viele sind auch froh darüber, eine woche lang, keinen bis wenig unterricht zu haben. Cheerilee awesome )


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - Leon - 19.02.2013, 21:31

(19.02.2013)Ozymandias schrieb:  [...] und werde zusammen mit 20 anderen in einem Monolog von irgendeinem Typen über Sachen aufgeklärt die jeder weiß, z.B. den Unterschied zwischen einer FH und Uni. Ab und zu stellt man Fragen, dann redet er weiter. [...]

Scheinbar ist das oft so.
Bei uns gab es mehrere Veranstaltungen.

Eine war freiwillig an der Uni in der Stadt, in der ich zur Schule gegangen bin, einen ganzen Tag lang mit verschiedenen Vorträgen. Die Studienfächer waren uninteressant, weil es nur Geisteswissenschaften gab, aber in die allgemeinen Vorträge hab ich mich reingesetzt, da ich so langweilige Unterrichtsfächer ausfallen lassen konnte und villeicht doch etwas hilfreiches mitbekomme. Dem war leider nicht so. Der eine Typ sollte eigentlich erklären, was die unterschiede zwischen FH und Uni sind, hat aber letztlich nur irgendwelche Dinge versucht zu erklären, warum die FH besser ist... Anschließend gabs noch einen Vortrag zur Finanzierung vom Studium, den man sich auch hätte sparen können.

In der 12. oder 13. Klasse gabs dann nochmal an der Schule eine Pflichtveranstaltung an einem Samstag (Motivation seitens der Schüler garantiert...), an dem man sich zwei von ca. 10 verschiedenen Präsentationen aussuchen musste. Aufgrund der relativ kleinen Gruppen (ca. 10 Leute oder weniger) waren die Vorträge aber viel persönlicher und interessanter.

Außerdem gab es in der Kollegstufe gelegentlich fachspezifische Vorträge z.B. in Zusammenhang mit den Leistungskursen, wodurch ich letztlich auch auf die Idee mit meinem aktuellem Studienfach (Nanotechnologie / Werkstoffwissenschaften) gekommen bin.

Letztlich sind solche Veranstaltungen ganz in Ordnung, aber es wird häufig nur ein Bruchteil der Interessen, Studienfächer, Ausbildungsmöglichkeiten, etc. abgedeckt, was vielen nicht weiterhilft.
Eine individuelle Berufs / Studien / Ausbildungsberatung ist meist effektiver.


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - MartianCall - 20.02.2013, 01:24

Ich fand das jetzt nie besonders nützlich, wenn ich ehrlich bin. Die Leute beschönigen ihre jeweiligen Fächer, ob bewußt oder unbewußt. Was mit mehr geholfen hat war daß ich mich einfach mal in Vorlesungen gesetzt hatte. Hatte ein Semester Pause gemacht nach dem Abi, da ging das. Auch mit den Leuten dort reden hilft, dem Alltag im Studienfach von Interesse mehr auf die Spur zu kommen.

Kann andererseits ja nicht schaden da hinzugehen, solange es keine Samstage sind, besser als Unterricht ist es doch allemal.. Cheerilee awesome


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - Shippou - 20.02.2013, 03:00

Obs jetzt direkt sinnvoll ist weiß ich nicht.
Im Prinzip aber auch nicht viel besser als nen Besuch im BiZ (Berufsinformationszentrum). Lyra eww

Am Ende hat ja jeder so mehr oder weniger ne klare Vorstellung was er mal für nen Beruf ausüben möchte oder nicht.

Da bringt das Geplänkel der Leute die einem dann viel Schönes erzählen sogesehen nicht viele neue Erkenntnisse.

Ich pers. halte das für nicht wirklich notwendig.


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - Purpleshy - 20.02.2013, 03:08

Ich denke schaden kann es nicht. Aber ob es wirklich sinnvoll ist, sei jetzt mal dahin gestellt. Ich entsinne mich nicht da es so was schon mal bei uns gab. Außer einem Tag an dem welche vom Arbeitsamt kamen und so. Aber wenn da die richtigen Berufe dabei sind warum nicht könnte ja vielleicht auch interessant sein AJ hmm

Natürlich wenn man garnichts findet ist das blöd, aber ich denke es werden eben auch nur die meist gefragten Berufe vertreten sein. Jeder will BWL studieren, Informatik, Jura oder anderes, aber nur wenige Naturwissenschaft (IT) ausenvor gelassen was ansich aber wirklich schade ist. Aber dann sollte eben dieser Infotag auch wirklich Inforeich sein und nicht langweilig und es werden nur Dinge erzählt welche man eh schon weiß.


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - MartianCall - 20.02.2013, 03:14

Viel zu viele studieren Jura (und BWL, etc).
Da hat man einmal verpennt, und schon musste man auf einem umgestülpten Mülleimer auf dem Gang sitzen. Wenn man Glück hatte. Und das im Audimax! Flutterrage

Zum Glück sind auch die Hälfte in den ersten beiden Semestern wieder verschwunden. Also merke, keine Studienwahl nach rein rationalen Gesichtspunkten a la BIZ, sondern nach den eigenen Wünschen, damit sowas nicht passiert. Bin selbst Jurastudent und kenne BWLer, und wenn man da kein Bock drauf hat sondern nur sich einschreibt, weil man irgendwas machen will, wird das nicht durchhalten bzw. es öde finden.


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - calamity - 20.02.2013, 03:16

(19.02.2013)Ozymandias schrieb:  Auch Jura war da nicht viel besser, der Jurist hat die ganze Zeit nur von seinem saddistischen Kollegen gesprochen, welcher Mörder juristisch vertritt RD deals with it

saddistisch? Lyra eww

das ist doch nicht saddistisch.


ich finde es schon sinnvoll. damals auf meiner schule kam NIEMAND von unis (wenn ich mich recht erinnere). ich hätte es toll gefunden, wenn mir damals jemand mal den unterschied FH/UNI usw gedöns in der abizeit erklärt hätte...

und nen anwalt kam auch keiner denk ich.
polizei war natürlich vertreten (NRW nur gehobener und höherer dienst möglich) - der uns die sache aber schnell ausgeredet hat ^^...

der typ hat so derbe gehetzt über den polizeidienst, den so dermaßen verdammt, dass am ende keiner auch nur ein QUANTUM bock darauf hatte.

war schon episch...


also ich finds gut, hätte mir aber auch mehr vielfalt gewünscht.



RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - Shippou - 20.02.2013, 03:19

(20.02.2013)MartianCall schrieb:  Zum Glück sind auch die Hälfte in den ersten beiden Semestern wieder verschwunden. Also merke, keine Studienwahl nach rein rationalen Gesichtspunkten a la BIZ, sondern nach den eigenen Wünschen, damit sowas nicht passiert. Bin selbst Jurastudent und kenne BWLer, und wenn man da kein Bock drauf hat sondern nur sich einschreibt, weil man irgendwas machen will, wird das nicht durchhalten bzw. es öde finden.

Da sagste was. War seiner Zeit aufm Campus von meiner Ex gewesen.
Da hat es doch tatsächlich Leute mit zweistelliger Matrikelnummer gegeben.

Die haben krampfhaft versucht sich ihr Studium reinzuballern.
Will nicht wissen was aus denen geworden ist...


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - calamity - 20.02.2013, 03:24

(20.02.2013)Shippou schrieb:  
(20.02.2013)MartianCall schrieb:  Zum Glück sind auch die Hälfte in den ersten beiden Semestern wieder verschwunden. Also merke, keine Studienwahl nach rein rationalen Gesichtspunkten a la BIZ, sondern nach den eigenen Wünschen, damit sowas nicht passiert. Bin selbst Jurastudent und kenne BWLer, und wenn man da kein Bock drauf hat sondern nur sich einschreibt, weil man irgendwas machen will, wird das nicht durchhalten bzw. es öde finden.

Da sagste was. War seiner Zeit aufm Campus von meiner Ex gewesen.
Da hat es doch tatsächlich Leute mit zweistelliger Matrikelnummer gegeben.

Die haben krampfhaft versucht sich ihr Studium reinzuballern.
Will nicht wissen was aus denen geworden ist...

bitte definiere / konkretisiere "zweistellige Matrikelnummer"
vieleicht versteh ich dann sogar den sinn des beitrages...

und was meinst du im zusammenhang mit dieser "nummer" mit "krampfhaft versucht sich ihr Studium reinzuballern" ?


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - Shippou - 20.02.2013, 03:46

Das waren seiner Zeit Studenten, welche eben laut Aussage meiner Ex-Freundin schon lange an der Uni sind, quasi schon von Anfang an, sich aber eben über Jahre durch ihre Semester gequält haben.

Wohl weil diese das eventuell gar nicht wollten, vielleicht aber von der elterlichen Seite gesagt haben lassen "Mensch, studier doch, damit wird dies und jenes dir im Leben leichter gemacht".

So ist das gemeint.


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - calamity - 20.02.2013, 04:10

(20.02.2013)Shippou schrieb:  Das waren seiner Zeit Studenten, welche eben laut Aussage meiner Ex-Freundin schon lange an der Uni sind, quasi schon von Anfang an, sich aber eben über Jahre durch ihre Semester gequält haben.

Wohl weil diese das eventuell gar nicht wollten, vielleicht aber von der elterlichen Seite gesagt haben lassen "Mensch, studier doch, damit wird dies und jenes dir im Leben leichter gemacht".

So ist das gemeint.

achso du meintest die semesteranzahl/semesterzahl.

matrikel-nr ist die nummer, welche die uni dir bei der einschreibung einmalig zuweist (eine art "einmalige" kennnummer). unter dieser nummer werden noten von klausuren / anderen leistungen bei den prüfungsämtern verbucht / zeugnisse ausgestellt. diese nummer ist entsprechend der studentenanzahl meist weit länger als zweistellig (meine ist zb achtstellig).

deswegen war ich verwundert.

ferner werfe ich mal ein, dass 10 semester nicht "überdurchschnittlich lang" für JURA(staatsexamen) ist.

regelstudienzeit nach den meisten studienordnungen sind zwar 8/9 semester,
bekommt aber kaum einer in dieser zeit gebacken - erst recht nicht mit auch nur annähernd passablen noten (was mithin daran liegt, dass die studienordnungen nicht angepasst werden an die sich ständig steigernde stoffmenge - zb die einführung von "schwerpunkten" - die IMMER 2 semester dauern, welche man auch nicht verkürzen kann).
der durchschnitt braucht da schon eher 10 aufwärts bis zum 1 stex...

wenn deine EX-freundin natürlich "BWL, bachelor" studiert hat, dann sind 10+ semester ggf schon "lang", (wenn ich mich bei bachelor regelstudienzeit von 6 semestern jetzt nicht irre...).


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - Ozy - 20.02.2013, 07:29

(20.02.2013)calamity schrieb:  
(19.02.2013)Ozymandias schrieb:  Auch Jura war da nicht viel besser, der Jurist hat die ganze Zeit nur von seinem saddistischen Kollegen gesprochen, welcher Mörder juristisch vertritt RD deals with it

saddistisch? Lyra eww

das ist doch nicht saddistisch.

Das sind ja auch zwei unabhängige Attribute, er ist saddistisch weil er immer wieder ausschweifend und begeistert von besonders blutigen Fällen erzählt und er vertritt Mörder, die einzige Sektion wo soetwas zustande kommt.


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - Ijon - 20.02.2013, 08:40

Bei uns gab es ebenfalls recht ähnliche Veranstaltungen, bei denen wir besondere Berufe wählen konnten und uns dann Vorträge von "Experten" aus dem Beruf anhören konnten.
Ich hatte damals glaube ich BWL,Werbung/Marketing und Jura (wobei ja reintheoretisch ersteres das zweite einschließt).
Die Jura und Marketing Veranstaltungen waren recht interessant, da die Referenten auch sehr engagiert waren.
Die BWL- Vorlesung war ein Horror:
Die Hamburger Uni war voller Menschen wodurch es zu laut war um was zu hören.

Da unsere Schule jedes Jahr so etwas gemacht hat, jedoch viele keine Lust mehr darauf hatten, gab es neben dem Besuchen dieser Veranstaltungen auch meistens die Möglichkeit eines kurzen Praktikums.

Dort bekommt man natürlich für die jeweilige Berufsgruppe ein viel klareres Bild, wodurch man sich am Ende viel leichter entscheiden kann.

Hab mich dank meines Prakikums letztendlich doch dazu entschieden ein BWL Studium zu machen, jedoch nicht an der Hamburger Uni, sondern ein duales Studium an einer anderen Uni.

Zusammenfassend sind meiner Meinung nach solche Veranstaltungen bestimmt nicht schlecht wenn man noch gar nicht weiß was man will, jedoch macht man nicht die intensiven Erfahrungen wie bei einem Praktikum.


Also lieber die Chance eines Praktikums ergreifen und mal selbstständig schnuppern RD wink !


RE: Berufsberatung in der Schule- Sinnvoll oder nicht? - calamity - 20.02.2013, 09:32

(20.02.2013)Ozymandias schrieb:  
(20.02.2013)calamity schrieb:  
(19.02.2013)Ozymandias schrieb:  Auch Jura war da nicht viel besser, der Jurist hat die ganze Zeit nur von seinem saddistischen Kollegen gesprochen, welcher Mörder juristisch vertritt RD deals with it

saddistisch? Lyra eww

das ist doch nicht saddistisch.

Das sind ja auch zwei unabhängige Attribute, er ist saddistisch weil er immer wieder ausschweifend und begeistert von besonders blutigen Fällen erzählt und er vertritt Mörder, die einzige Sektion wo soetwas zustande kommt.

najut, dann war das wohl ein böser sadist.

solang wir uns einig darüber sind, dass strafverteidigung an sich nicht sadistisch, sondern schlicht notwendigkeit des rechtsstaates ist (besonders wenn vorwürfe bzgl mutmaßlichen mordes / totschlages / mutmaßlicher anderer gewalttaten im raum stehen), ist alles in ordnung.