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Persönliche Einstellung zu Waffen? - Druckversion

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RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Flutter Dash - 25.07.2012, 02:26

(25.07.2012)Dr.Wandschrank schrieb:  Das stimmt schon aber ist auch etwas einfach gedacht. AJ hmm
Es gibt Sachen die man nicht versichern kann.
Und was soll der Dieb ohne Waffe bitte machen? Lyra astonished
Geld her oder ich hau dich. Pinkie happy

Also mit einer Waffe hat man einfach mehr Erfolg das zu bekommen was man will.

Derpy confused Ich denke da erst einmal an einfache Dinge: Geld, Elektronikgeräte und was nicht alltäglich alles geraubt wird. Wenn jemand einzigartige Fabergé-Eier verkauft muss er die eben besser sichern. Und sonst soll er sich nicht so an seine weltlichen Güter klammern, sein Leben ist mehr wert.
Wie man einen Raubüberfall ohne Waffe macht... uff, da gibt es sicher sowohl sehr unkreative als auch elaborierte Möglichkeiten. Nicht umsonst gibt es den Tatbestand des "Raubüberfalls" und "bewaffneten Raubüberfalls".
Er kann auch einfach reingehen und sich die Taschen vollhauen und wieder rausgehen. Was soll ihm wiederum geschehen? Solange er schnell ist... FS grins (okay, das ist Diebstahl und kein Raub) AJ hmm

Es gibt ja auch sehr ausgetüftelte Techniken, Geldkassetten zu sichern. Dadurch kommt keiner erst auf die Idee, sie zu klauen. Und auch wenn es Geldtransporteure gibt, die Waffen tragen, so glaube ich nicht alle.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Dr.Wandschrank - 25.07.2012, 03:05

Manchmal ist ein Gegenstand mehr wert als das Geld was man für ihn bekommt. Pinkie happy

Außerdem haben viele Räuber ein Waffe weil sei eine haben können.
Und ein Waffe bringt Selbstvertrauen und Macht.
Natürlich könnten sie auch ohne Waffe stehlen aber warum sollten sie? Twilight happy


Und Geldtransporteure sind glaube ich verpflichtet Waffen zu tragen.
Sonst dürfen sie den Job nicht machen. AJ hmm

Und selbst wenn. Es bringt nichts Gesetze und regeln zu verändern
Für Veränderung muss man Menschen zuerst verändern Twilight smile


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - ShaD - 25.07.2012, 03:38

(08.07.2012)Rayliath schrieb:  Waffen bringen eigentlich immer nur Probleme,
grade in der heutigen Gesellschaft ist auch noch so einfach an Waffen ranzukommen, in Amerika darf man ja überall damit rumlaufen.

Nicht ganz richtig.

An sehr vielen Orten sind Waffen verboten.
Spoiler (Öffnen)

Topic:
Probleme hab ich mit Waffen keine. Pinkie happy
Und ich glaub in den USA sind Vollautomatische Waffen (m16 zmb) Verboten. Lasse mich aber auch gerne Berichtigen


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Spilight - 25.07.2012, 03:50

(25.07.2012)Flutter Dash schrieb:  Viel sinnvoller als eine Waffe ist eine gute Versicherung. Wenn ein Räuber kommt kann er Ruhe bewahren und sagen "Nimm ruhig mit was geht", dann braucht der Räuber keine Anstalten machen ihn abzunallen. Dadurch wird sein Leben sicherer und auch das des Einbrechers.

Ja genau, wie eine Versicherung hilft da blendend, von Dr. Wandschrank getestet und bestätigt! ^^
Ne aber komm sei ehrlich, es kommt sehr häufig vor, dass Täter dennoch gewalttätig werden, als Beispiel hätt ich sogar Video, was ich letztens gesehen habe, bloß find ich des gerade nicht. xD
Aber ich hoffe es wird klar, was ich meine.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Flutter Dash - 25.07.2012, 04:05

(25.07.2012)Spilight schrieb:  Ja genau, wie eine Versicherung hilft da blendend, von Dr. Wandschrank getestet und bestätigt! ^^
Ne aber komm sei ehrlich, es kommt sehr häufig vor, dass Täter dennoch gewalttätig werden.

Wie definierst du "häufig"?


Polizeiliche Kriminalstatistik 2010


Raubüberfalldelikte........................................................48.166
Raubüberfälle mit Androhung von Schusswaffengebrauch.......3.773
Raubüberfälle bei denen eine Waffe abgefeuert wurde..............160
Mord im Zusammenhang mit Raubdelikten...............................51


Ich lass das mal hier.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Jdfpoeh - 25.07.2012, 04:11

Ich selber würde verflucht gerne mal mit ner ordentlichen Sniper Rifle schießen lernen aber bei Einstellung zu Waffen was Verkauf usw angeht guck ich auf Amerika und die Folgen . Mehr muss man gar nicht machen.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Dr.Wandschrank - 25.07.2012, 04:25

Es ist egal welch Regel man aufstellt die Verbrecher halten sich sicher nicht dran.
Es wird immer welche geben die Waffen haben. Und gegen Waffen helfen eben Waffen
Du schießt nicht sonst schieße ich.

Und man kommt immer an Waffen dran. Ich kenne auch Orte wo ich Waffen illegal kaufen kann. Es wird auch immer Menschen geben die Grundlos mit Waffen töten werden.

Jeder muss selbst wissen ob er Waffen benutzen will.
Natürlich können sie auch zum Schutz deinen aber Schaden richten sie dennoch an.

Und es gibt auch Situation da sind Waffen nützlich.
Ist eben so das braucht man nicht zu beschönigen.

Ich kann nur sagen das ich hoffe niemals eine Waffe benutzen zu müssen.
Wenn es aber nötig wäre würde ich es vielleicht tun
ich brauch auch noch keine Waffe zu haben.
Ich fühle mich sicher. Aber das kann sich auch noch ändern


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Chy - 25.07.2012, 05:06

Also mich faszinieren Schusswaffen... vielleicht weil
ich zu viele Shooter gespielt oder zu viele Action- oder Kriegsfilme gesehen habe. Vielleicht weil ich vor Jahren selbst mit dem Luftgewehr meines Vaters geschossen habe. Bögen, Armbrüste, moderne Sturmgewehre... finde ich alles sehr interessant.

Ich habe kein Problem mit Schusswaffen, die beim Schützenverein sicher aufbewahrt
werden, allerdings bin ich gegen den Waffenbesitz für Privatpersonen,
denn ich bezweifle stark, dass es ein effektives Mittel gegen Verbrechen wäre.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Splitframe - 25.07.2012, 13:57

Hi,


ich wollte auch mal meine Meinung in die Waagschale werfen, wobei
direkt "werfen" sollte man ja in Waagschalen nichts.
Zum einen könnte man dadurch andere Inhalte raus kicken und zum
anderen muss man ewig warten bis die Waage sich dann wieder
ausgependelt hat.


Ich glaub aber wir waren woanders... achja Waffen!

Als ich den Thread entdeckt habe dachte ich mir, Mensch Splitty, dacht ich mir,
du kannst doch auch was dazu schreiben.

Dann habe ich diverse Beiträge von Flutter Dash und Perrydotto gesehen
und meine Lust wurde aufgrund der Objektivität und des Umfangs ihrer
Darstellungen doch recht gedämpft, natürlich haben auch andere gutes
geschrieben aber wozu soll ich wiederholen was eh schon gesagt wurde?

Ich entschied mich trotzdem noch auf die Nieschenpunkte dieser Thematik
einzugehen. Nur um dann Rainbow Delta's Beitrag zu entdecken.

Damit hat sich die Sache für mich dann auch erübrigt.
Wenn ich auch auf gewisse Punkte etwas detaillierter eingegangen wäre,
könnt ihr meine Meinung als eine Mischung von diesen drei Personen sehen.

Also wirklich, so macht das doch keinen Spaß. Das nächste mal lasst ihr mir gefälligst auch ein paar Argumente übrig...


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Odrakis - 25.07.2012, 16:16

Ich mag auch meinen Senf dazu geben!

Ich finde Waffen - seitdem ich denken kann - faszinierend.

Schon als Kind hatte ich eine beachtliche Sammlung an Softair Waffen, die in einem 1:1 Nachbau einer AK-47 Vollautomatik (mit Akku-Antrieb!) gipfelte.

Seit Jahren ist es mein Traum, in einen Schützenverein einzutreten. Allerdings schreckt mich jedesmal das "traditionelle" ab - ich möchte ja nur eintreten, um auf der Shooting Range mein können zu testen. Weder für die Jagd noch sonst was. Ich habe praktisch um die Ecke einen Schützenverein, aber ich weiß nicht, wie man damit in Verbindung tritt und wie das ganze funktioniert.

Also begrenzt sich meine Faszination auf theoretischen Fachwissen & Interesse. Demnächst soll ein 6" Dan Wesson CO² Revolver (http://www.kotte-zeller.de/ASG-Dan-Wesson-6-Zoll-6mm-BB-CO2-Revolver-schwarz.htm?websale7=kotte-zeller-shop&pi=43149) sowie eine .177er Winchester (http://www.kotte-zeller.de/Walther-Lever-Action-Steel-Finish-CO2-Luftgewehr%26nbsp;.htm?websale7=kotte-zeller-shop&pi=9919&ci=009944) angeschafft werden. In Planung ist dann eine kleine SHooting Range im heimischen Garten.

Die aktuellen Waffengesetze - egal in welchem Land - sind ein schlechter Witz. Bist Du im Schützenverein und lagerst Deine Waffen zu Hause, hat praktisch jeder Bekloppte darauf Zugriff.
Genau diese Bekloppten sind auch daran Schuld, dass es einem normal sterblichen fast unmöglich ist, an Großkaliber legal zu besitzen. Ich wäre also für einen vernünftigen (psychologischen) Test und sichere Gesetze, damit man auch als normaler Mensch in den Genuss kommt, die Diamanten unter den Schusswaffen zu besitzen und nutzen - so wie in den USA. Nur eben mit vernünftigen Gesetzen (ohne Waffen-Lobby).

TL;DR, ich habe fertig und schließe mit dem Fazit, dass ich Schusswaffen faszinierend finde und alles dafür geben würde, in einem vernünftigen Schützenverein unterzukommen.
Was mich ja schon wieder zum potentiellen Amokläufer und Killerspiele-Zocker machtTwilight: No, Really?Angry


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Flutter Dash - 25.07.2012, 18:06

(25.07.2012)Odrakis schrieb:  Die aktuellen Waffengesetze - egal in welchem Land - sind ein schlechter Witz. Bist Du im Schützenverein und lagerst Deine Waffen zu Hause, hat praktisch jeder Bekloppte darauf Zugriff.

Die Lagerung der Waffe ist ja penibel geregelt, damit eben nicht jeder Zugriff auf die Waffe hat. Aber wie will man das genau kontrollieren, und selbst dann: wenn es das wirklich will, kann ein durchgeknalltes Familienmitglied noch immer daran; sofern nicht der Schütze selbst durchdreht.

Deswegen, viel von psychologischen Tests halte ich auch nicht. Man kann nie sicher sagen, wie sich ein Mensch in einer (für ihn) auswegslosen Situation verhält. Und ein Nervenzusammenbruch kann jeder haben – wie kann ich vorher ausmachen, ob in dem Fall jemand zum Waffenschrank geht oder nicht? Das geht nicht. Ein psychologischer Test wäre nur eine Momentaufnahme.
Es wurde ja schon geschrieben: "wer sich eine Waffe zur Selbstverteidigung holt, macht damit nichts anderes". Und das stimmt so ja auch nicht. Wie viele Leute kaufen sich eine Waffe zur Selbstverteidigung (USA) oder Jagd/Sport (Deutschland – seltener der Fall) solange alles noch im Reinen ist; doch dann gerät irgendetwas aus der Bahn (Trennung, Schicksalsschlag etc.). Und plötzlich kommt man eben doch auf dumme Gedanken – die Waffe hat man ja schon im Haus. Gelegenheit macht Diebe, heißt es.
Wie du sagtest: die Dinger müssen aus den Privathäusern raus. Auf einer professionellen Schießbahn, wo die Waffen unter Aufsicht geführt werden, richten sie (insbesondere außerhalb) so schnell keinen Schaden an. Was nicht heißen soll, das Leute nicht kreative Wege finden, es doch zu schaffen.

@Splitframe:
Ich fühle mich geschmeichelt Pinkie happy und äh, Entschuldigung. ... nehm' ich an Big Grin


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Risu - 25.07.2012, 18:26

(25.07.2012)Splitframe schrieb:  Also wirklich, so macht das doch keinen Spaß. Das nächste mal lasst ihr mir gefälligst auch ein paar Argumente übrig...
Hihi^^ Nächstes mal, Splitframe Smile

(25.07.2012)Odrakis schrieb:  Seit Jahren ist es mein Traum, in einen Schützenverein einzutreten. Allerdings schreckt mich jedesmal das "traditionelle" ab - ich möchte ja nur eintreten, um auf der Shooting Range mein können zu testen. Weder für die Jagd noch sonst was. Ich habe praktisch um die Ecke einen Schützenverein, aber ich weiß nicht, wie man damit in Verbindung tritt und wie das ganze funktioniert.
[...]schließe mit dem Fazit, dass ich Schusswaffen faszinierend finde und alles dafür geben würde, in einem vernünftigen Schützenverein unterzukommen.
Was mich ja schon wieder zum potentiellen Amokläufer und Killerspiele-Zocker machtTwilight: No, Really?Angry
Ich beziehe mich mal auf meinen eigenen Post:
(08.07.2012)Risu schrieb:  Nach einem Jahr regelmäßiger Betätigung im Schützenverein kann eine WBK (nach Erfüllung einiger Kriterien, wie Sachkundefortbildungen, Besitz eines geeigneten Waffenschrankes etc.) beantragt werden.
Dann kann auch, unabhängig von anstehenden Pflichttunieren oder Wettkämpfen des Vereins, mit einer eigenen Waffe geschossen werden, wann man möchte.
Wobei der Schießsport sehr teuer ist...

Ach eins hinterher: Falls möglich, entferne bitte deine Links. Wie bereits vorher erwähnt, möchte ich in diesem Thread keine Weiterleitungen zu Waffen, Videos in denen sie vorkommen, o.Ä. (Du hast zwar Airsoftwaffen gepostet, die sind aber laut AnschWaffG als Waffen, nicht spielzeug zu klassifizieren).
Bilder hinter Spoiler... njaa gut maybe, als Hintergrundinfo. Aber, immer neutral halten.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - iron_pony - 26.07.2012, 16:47

"Eine Waffe richtet sich nicht von selbst auf andere Menschen"
So meine Meinung in Kurzform.

Seit mehr als drei Generationen befinden sich Schusswaffen in unserer Familie und so wurde auch mir frühst möglich der sichere und verantwortungsbewusste
Umgang damit beigebracht.

In den Medien wird immer wieder der Hass gegen privaten Waffenbesitz geschürt. Man ließt Parolen wie "Waffennarr" oder "Schusswaffenfreak".
"Junge stiehlt Gewehr von Vater"... "Entwendete Waffen aus Schützenverein"... und dergleichen. Dazu werden Bilder der blutüberströmten Opfer gezeigt.
Da ist es kein Wunder dass viel Menschen, besonders jene die selber noch nie eine Schusswaffe benutzt haben, eine Heidenangst davor bekommen.
Diesbezüglich werden auch immer die "bösen" und "unverantwortlichen" Sportschützen in den Fokus gezogen. Dabei beachtet niemand dass gerade diese den härtesten in Deutschland verfügbaren Auflagen und Vorschriften bezüglich Lagerung und Verbringung ihrer Sportgeräte unterworfen sind.

Bevor man überhaupt eine Waffe erwerben darf, müssen im Vorfeld viel Dinge beachtet und gemeistert werden. Allem voran die Waffensachkundeprüfung.
In dieser werden nicht nur grundlegende Kenntnisse bezüglich des Waffengesetzes vermittelt sondern auch der richtige Umgang mit einer Waffe muss erlernt und in einer praktischen und theoretischen Prüfung unter Beweis gestellt werden. Anschließend muss der Schütze min. ein Jahr Mitglied eines anerkannten Schützenverein sein und sich vom Vorstand einen sogenannten Bedürfnissnachweis ausstelle lassen. Desweiteren muss das sportliche Schießen in einem Schießbuch nachgewiesen werden. All diese Dinge werden dann vom Amt geprüft und so fern man nicht Vorbestraft ist, wird nach einem Jahr dann die WBK (Waffenbesitzkarte) ausgestellt.

Damit ist es aber noch nicht getan.
Auch die Unterbringung der Waffen im Privathaushalt sind streng geregelt und muss regelmäßig nachgewiesen werden.
Ich selbst muss meine Waffen aufgeteilt auf mehrere Panzerschränke der Sicherheitsstufe A welche mit vier Schwerlastdübel in der Betonwand verankert sind lagern. Munition muss getrennt gesichert aufbewahrt werden und darf auch nicht zusammen mit der Schusswaffe transportiert werden. Die Panzerschränke sind sowohl mit Zahlen als auch mit Schlüsselschloss gesichert. Beachtet sollte auch noch werden dass die einzelnen Familienmitglieder absolut keinen Zugriff auf die Waffen ihrer Angehörigen haben dürfen. Soll heißen ich kann nicht auf die Pistole meines Vaters zugreifen und umgekehrt.

Hätte während dieser Prozedur irgend ein Verantwortlicher (Amt, Schützenmeister, Schützenkameraden...) die geringsten Zweifel dass der "Anwärter" geeignet ist eine Waffe zu besitzen oder zu benutzen, wäre es das gewesen.

Wenn jeder Autofahrer solchen Auflagen unterworfen währe und diese auch so kontrolliert werden würden wie bei uns Schützen, dann gäbe es viel weniger Verkehrstote. Meiner Meinung nach ist ein Auto eine viel gefährlicherer Gegenstand als jede Pistole oder Messer. Dabei muss kein Automobilbesitzer seine Schlüssel für dritte unzugänglich aufbewahren oder bei einem Strafdelikt seinen Wagen abgeben.

Wenn ein kleiner Bub ein paar Menschen mit dem gestohlenen BMW von Papa tot fährt, wird das als bedauerlicher Unfall abgestempelt und mit einem Achselzucken zu Kenntnis genommen. Würde dieser aber mit Papas Pistole in der Schule seine Klassenkameraden erschießen, würde die ganze Nation "Amokläuffer" und "Killer" rufen. Wo verdammt noch mal ist da der Unterschied?
Töten ist töten egal womit.

Aber so viel zu den Schusswaffen.
Es gibt da auch noch andere Waffen, über die sich viele Menschen Sorgen machen. Dabei meine ich Hieb- und Stichwaffen aller Art.
Wobei die derzeitige Regelung im Waffengesetz ein Witz ist. Wurfsterne und Butterflymesser sowie Einhandmesser sind generell verboten.
Dabei darf jeder mit einer Axt, einer Machete (zumindest in Bayern), einer Mistgabel oder einem Küchenmesser in jeder Form herumlaufen. All diese Gegenstände sind allemal gefährlicher als ein "Taschenmesser" aber absolut legal in jedem Baumarkt zu erwerben und zu führen.

Waffen sind weder schlimm noch gefährlich. Ich jedenfalls stehe ihnen sehr offen gegenüber.
Es kommt eben immer darauf an was man damit anstellt.
Meine Meinung ist: Lieber haben und nicht brachen, als brauchen und nicht haben.
Und jetzt freue ich mich auf eure Meinungen.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Ianus - 26.07.2012, 17:57

Ich stimme schon zu, dass ein richtiges Verbot sinn- und wirkungslos ist, v.a. wegen der illegalen Märkte.

Aber der Vergleich zwischen einem Autounfall und einem Mord - Lyra eww
Zitat:Wo verdammt noch mal ist da der Unterschied?
Ich würde sagen in der Absicht. Der Junge ist in dem Fall unmündig oder halt zu jung und wollte sicher nicht das Auto zu Schrott fahren, von Toten ganz zu schweigen.
Über die Bericherstattung der Medien kann man sich gerade bei diesem Thema in Rage reden. Stimm ich dir voll zu Facehoof
Meine Bedenken kommen vor allem von den Studien, die darauf hinweisen, dass Waffenbesitz die Hemmschwelle für Mord, Suizid etc. senkt. Interessant ist auch ein Experiment, bei dem die Teilnehmer eine Waffe auseinandernehmen, zusammensetzen und laden mussten - ihr Testosteronspiegel stieg dabei deutlich. Ich schaue mal, ob ich dafür noch Links finde.

p.s.: Die Meinung von American Dad


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Metal-Brony - 26.07.2012, 23:47

Ich selbst habe mit Waffen generel kein Problem (interessiere mich selbst für Militärtechnik),amsonsten könnte ich nichts sagen das nicht schon in vorherigen Posts mehrmals genannt und Diskutiert wurde. Ein komplettes Verbot halte ich ebenfalls für Sinnlos,schon allein weil jeder der es auch wirklich will illegal an eine Waffe kommen kann.Und zum Thema psychologischer Test bzw. Eignung des einzelnen,man kann den leuten leider nicht in den Kopf gucken.

P.S:Zwei Einträge zum amerikanischen Waffenrecht aus meinem Lieblingsblog:

http://usaerklaert.wordpress.com/2008/12/13/das-massaker-von-bombay-und-us-waffengesetze/

http://usaerklaert.wordpress.com/2007/11/24/von-der-bedeutung-der-kommata-fur-das-us-waffenrecht/

Auf Wunsch den 2ten Beitrag entfernt (Automatische Zusammenführung)
by rainbowdash28



RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Vakamer - 26.07.2012, 23:53

"Frieden schaffen ohne Waffen" Zitat: Rico - Pinguine aus Madagascar

Nein jetzt mal echt. Waffen zum Schutz sind ok. Die die Waffen zuhause haben, also meistens die Väter, sollten diese dann wesentlich besser aufbewahren. Ich mein ja nur. Bei Amokläufen hört man des ja immerwieder. "Fand die Waffe im Nachtschränkchen seines Vaters"

So Paintballwaffen sind ja noch recht harmlos. Zwar auch gefährlich, aber wesentlich sicherer als richtige Waffen. Softair auch noch ok. und die Sportschützen, finde ich sogar ne ziemlich interessante Sportart ^^

Das ist eig so ziemlich meine Meinung dazu


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Dandelo - 26.07.2012, 23:58

Ich find Waffen unnötig. Ich mein, wenn man im Verein Sportschießen ausübt, ist das ja was anderes. Aber wenn mir einer über den Weg läuft und mir erzählt, dass er die ein oder andere Knarre zu Hause hat ... hm :/ Also ich muss das nicht haben.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - PinkieCake - 27.07.2012, 00:08

Waffen in Spielen immer wieder gerne. Pinkie happy

Aber der Spaß hört auf wenn es um echte Waffen geht. Ich war 3 Jahre lang Sportschütze mit klein kalibrigen Handfeuerwaffen.
Gewehre durfte ich aufgrund meines Alters nicht benutzen. Und eine Schusswaffe ist etwas wirklich gefährliches.

Sie sind äußerst schwer und ihre Handhabung muss lange trainiert werden damit man sie überhaupt verantwortungsvoll benutzen kann.

Außerhalb des Sports haben sie nichts zu suchen. Pinkie happy


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Erkenbrand - 28.07.2012, 07:48

Das Problem ist hier: Was definiert man als Waffe?
Da so ziemlich alles an Haushaltsgegenständen als Waffe gebraucht werden kann - zur Not sogar die geballte Faust oder der beschuhte Fuß.
Verletzungs/Tötungsabsicht ist eben die Waffe, die man niemandem nehmen kann.

Nur ganz fest stegt für mich: Zivilisten brauchen keine Kriegswaffen, wie in den USA.
Aber: Sog. Schutzwaffen oder passive Waffen auch nicht.
Denn: Interessiert sind an diesen idR krude paramilitärische Organisationen.
Gerade Linke und Rechte. Die damit das Gewaltmonopol des Staates und die Souveränität der Polizei unterbinden und es wie in den letzten Jahren so oft auf Deutschlands Straßen zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt.


RE: Persönliche Einstellung zu Waffen? - Spilight - 28.07.2012, 15:22

(25.07.2012)Flutter Dash schrieb:  Raubüberfalldelikte........................................................48.166
Raubüberfälle mit Androhung von Schusswaffengebrauch.......3.773
Raubüberfälle bei denen eine Waffe abgefeuert wurde..............160
Mord im Zusammenhang mit Raubdelikten...............................51


Ich lass das mal hier.

Jap, das ist schön für dich, ich meinte aber eher wenn die Täter meinen die Verkäufer verprügeln zu müssen, in dem Falle, oder auch so einfache Überfälle von Menschen auf der Straße z.B., das kommt immer wieder in den Nachrichten. Twilight happy

@iron_pony
Also erstmal stimme ich Ianus zu mit den Unterschied, bzw. kann man ja Auto und Waffen in den Sinne nicht vergleichen schon gar nicht, wenn da ein Kind drin gesessen hat.
Du kannst es ja drehen, wie du willst, Tatsache ist aber, dass es trotzdem genügend Amokläufer und andere Jugendliche und oder Erwachsene gibt, die auf anderem Wege an Schusswaffen rankommen. Sicherlich darf man jetzt nicht Sportschützen z.B. verurteilen (das ist genauso mit Vorurteilen wegen Ausländer z.B.) und auch die Nachricht von wegen "... fand Waffe im Schrank vom Vater..." ist zwar auch in dem Sinne "war ja nur ein Zwischenfall", aber dennoch zeigt es, dass Eltern, wenn sie z.B. Mitglied in solchen ähnlichen Vereinen sind, ebenfalls eine Quelle sind, wo man Waffen bekommen kann. Das hört sich event. blöd an, es ist aber eine Tatsache.
Aber alles in allem ist es eigentlich auch egal, was wir tun, weil irgendwie kommen die Täter doch wieder an ihre Waffen und wenn sie sich die selbst bauen. Letzten Endes sei gesagt, wer eine Waffe hat, muss immer daran denken, was für ein gefährliches Werkzeug man in den Händen hält und man sollte sie nur für Notfälle benutzen.

Wenn man es sich recht überlegt, nebenbei erwähnt, selbst in unserer modernen Zeit, in der momentan mehr oder weniger "Weltfrieden" herrscht, kämpft der Mensch immernoch jeden Tag ums nackte Überleben, und zwar nicht nur in dem Sinne arbeiten und Geld verdienen, sondern auch im Sinne von bösen Menschen mit Waffen... RD wink