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Blutspende - Druckversion

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RE: Blutspende - Evenprime - 27.01.2012, 19:15

Ich war das erste Mal während meines Wehrdienstes. Blutspenden bedeutete 1 Tag früher nach Hause fahren Cheerilee awesome, was wenn man nicht wie fast jeder andere eh in der Nähe der Kaserne wohnt (5 Stunden Zugfahrt Facehoof ) natürlich ein guter Anreiz war.

Das war natürlich unentgeltlich, lediglich eine Tafel Schokolade und eine Cola gibts gegen das Schwindelgefühl (was ich eh nie habe).

Danach war ich noch ein paar Mal bei Rotkreuz Blutspendeaktionen. Ich werde immer schriftlich eingeladen und dann noch mindestens 2 mal angerufen, ob ich denn ja hingehe (Blutgruppe 0 negativ, erstklassiges Spenderblut).

Allerdings habe ich vor 1 Jahr aufgehört hinzugehen, weil es immer Probleme gibt, eine passende Ader zu finden, die genug Blut hergibt. Während andere 5 Minuten angezapft werden, dann ist der Blutbeutel voll, dauert es bei mir gut und gerne 30 Minuten und länger. Das nervt nicht nur mich sondern auch den Arzt, der das Blut abnimmt Octavia angry. Also lass ichs jetzt sein.

Organspende ist in Österreich auch ohne Ausweis möglich und meine Eltern wissen, dass es mir egal ist was mit meinem Körper nach dem Tod passiert. Ich sag immer "Wiederverwerten was geht, den Rest verbrennen und irgendwo verstreuen. Von einem Grab hab ich nichts, und ihr nur jede Menge Kosten." Trotzdem werde ich wohl mal einen Ausweis besorgen, einfach für den Fall dass niemand die Entscheidung treffen will.


RE: Blutspende - Sleya - 27.01.2012, 19:20

Ich hab mich bei Wikipedia informiert ich darf erst in 2 Jahren und 2 Monaten Spenden :/. Erstmal warten dann mach ichs. Und angst vor Spritzen und Blut hab ich nicht. Ich hing mehrere Tage an einer Spritze als ich im Krankenhaus lag und bekam schön meine Infusion.^^



RE: Blutspende - Golden Bell - 02.03.2012, 13:07

Weil das Thema "Organspende" auch hier vorkam, noch eine Info:
Die Organspende wird neu geregelt.

"Die gesetzlichen wie die privaten Krankenkassen werden ihre Versicherten schriftlich fragen, ob sie nach ihrem Hirntod Organe spenden wollen. Die Angeschriebenen können mit "Ja", "Nein" oder "Ich weiß nicht" antworten. Außerdem können sie wie bisher auch angeben, ob nur bestimmte Organe entnommen werden sollen. Schon in diesem Sommer sollen die Briefe erstmals, 2014 zum zweiten Mal verschickt werden. Danach werden die Befragungen vorausichtlich im Fünf-Jahres-Turnus vorgenommen werden."
Quelle

Gefragt werden alle ab 16 Jahren.


RE: Blutspende - Reila - 02.03.2012, 13:48

Ich würde spenden gehen :3
Es kann ja Leben retten und das wäre
mir das Wert egal ob ich kein Geld oder so bekomme... ^-^


RE: Blutspende - Shares - 02.03.2012, 14:13

Ich würde Blutspenden, auch ohne Bezahlung, aber ich habe große Angst vor Spritzen, naja was heißt Angst, ich will die Teile einfach nicht sehen ... vieleicht überwinde ich mich mal für andere.


RE: Blutspende - Nightmare Moon - 02.03.2012, 14:23

Vor Organspende habe ich irgendwe mehr Angst als vor der Blutspende. Werden Prgane wrcklich nur beim Hirntod entnommen oder auch vorher? Und heist Hirntotd auch wircklich das man tod ist und nie wieder aufwacht?


RE: Blutspende - Shares - 02.03.2012, 14:35

Hirntod ist soweit ich weiß die Zerstörung des Gehirnes Aufgrund von sauerstoffmangeloder anderem , damit ist dein Charakter beschädigt oder Weg, und dein Wissen zerstückelt oder Verschwunden.
Aber Wissen kann man es nicht, weil man nicht mehr daraus aufwacht. Mit dem Hirntod beschreibt man die weitere Funktion des Körpers, das Gehirn wird nie wieder normal Arbeiten, dein Körper funktioniert aus sich selbst heraus.

Im Grunde ist es Tod sein.


RE: Blutspende - Custody - 02.03.2012, 14:54

(02.03.2012)Shares schrieb:  Hirntod ist soweit ich weiß die Zerstörung des Gehirnes Aufgrund von sauerstoffmangeloder anderem , damit ist dein Charakter beschädigt oder Weg, und dein Wissen zerstückelt oder Verschwunden.
Aber Wissen kann man es nicht, weil man nicht mehr daraus aufwacht. Mit dem Hirntod beschreibt man die weitere Funktion des Körpers, das Gehirn wird nie wieder normal Arbeiten, dein Körper funktioniert aus sich selbst heraus.

Im Grunde ist es Tod sein.

Da muss ich dich korrigieren. Hirntod ist das zum Erliegen kommen messbarer chemisch-elektrischer Aktivität, aus welchen Gründen auch immer.
Es kommt extrem selten vor, aber es gibt medizinische Fälle, wo eine Läsion des Hirngewebes in einer Region vorgelegen hat, die zu einem Ausfall der Hirnfunktion mit nicht mehr messbarer Hintergrundaktivität geführt hat. Diagnostisch gesehen war dieser Patient hirntot. Die Verwandten haben ihn allerdings angeschlossen gelassen. Nerven besitzen nicht wie früher angenommen keine, sondern lediglich eine langsame, extrem geringe Regenerationsfähigkeit bzw. Neuverknüpfung von noch bestehenden Neuronen. Dieser Patient hat nach langer Zeit wieder Neuronenaktivität bekommen und ist aus seinem Hirntod aufgewacht. Er musste danach wohl trainieren wie ein Schlaganfallpatient, aber er blieb kein sabberndes Wrack.
Ich möchte aber betonen, dass die Chance dafür ganz ganz gering ist und mehr einem Wunder entspricht. Irgendwas um 0,01% oder so. Meist sind es auch Diagnostikfehler, die solche Patienten wieder aufwachen lassen. Eine gewisse Hirnaktivität wird dann nicht verzeichnet und der Patient aus Fehler als hirntot eingestuft.
Solche Fehler sind aber zum Glück auch ganz selten.
Problem ist, dass man sich in der Medizin niemals zu 100% völlig sicher sein kann. Biologische Prozesse sind halt manchmal unkalkulierbar.

Unterschiedlich verhält es sich dann mit Komapatienten. Die sind natürlich mitnichten hirntot.

In Deutschland werden Organe erst entnommen, wenn wirklich die Diagnostik eindeutig belegen kann, dass der Patient auch hirntot bleibt. Meist haben dann auch noch die Angehörigen Mitspracherecht, egal was der Patient vorher verfügt hat. Da braucht man also nicht unbedingt Bedenken zu haben man würde "zu früh ausgeschlachtet". Die Vorstellung der Organe verlustig zu gehen ist halt für viele absurd und unvorstellbar, weil sie zum Zeitpunkt der Überlegung noch leben Twilight happy Auch ich finde das Thema nicht leicht.


Was man aber bedenkenlos tun kann und auch sollte, ist Blut spenden oder sich sogar evtl. für Rückenmarksspenden bereit stellen etc.
Das schadet einem halt nur soweit, als dass man ein Paar Hundert Milliliter Blut verliert. Bei Rückenmarksspende ist es etwas aufwendiger, in Deutschland aber eine völlig sichere Sache.
Dabei muss man sich nicht auch gleich mit dem Tod auseinander setzen wie bei Organspenden.


RE: Blutspende - Shares - 03.03.2012, 21:55

So genau kenne ich mich auch nicht aus, wieder was gelenrnt Big Grin

Nebenbei ist organspende für mich kein problem, schließlich währe ich Tod, und wenn ich dann jemand anderem das Leben für gewisse Zeit verlängern kann, dann werde ich nur wegen bedenken nichts dagegen haben.
Ich denke nicht das man in Deutschland, sollte die geringste chance für jmd.bestehen wieder aufzuwachen, einfach die Organe entfernen kann.


RE: Blutspende - Scary - 03.03.2012, 22:38

Ich gehe regelmäßig Blut und auch Blutplasma spenden^^
Ursprünglich wollte ich damit einer Freundin finanziell unter die Arme greifen. Ich wollte ihr helfen, sie schlug das vor und seitdem gehen wir gemeinsem spenden. Ich tu das natürlich aber auch um zu Leben zu retten so ist das nicht! Und meine Blutgruppe ist dafür bestens geeignet.Big Grin
Wie man schon herauslesen konnte, krieg ich dafür Geld, das auch ich gut gebrauchen kann. Vielleicht kommt das jetzt bisschen assi rüber... Man muss es so verstehen, dass der Spender das Geld mit dem Gedanken auch etwas Gutes getan zu haben bekommt.


RE: Blutspende - Demon Hoove - 06.03.2012, 22:48

Hab nen organspendeausweis. Und gehe auch regelmässig in mainz in der uniklinik spenden. Leider machen die es nich wie in Marburg, dass man da auch Plasma spenden kann. Undda gibts auch keine lecker küchlein, wie in Marburg. Rotes Kreuz würde ich nie gehen. Laut nem Insider verkaufen die den Blutbeutel für was um die 60euro an die kliniken. Da unterstütze ich doch lieber die sTUdis gewissermassen. Immerhin gibbet dort Cola bis zum umfallen.


RE: Blutspende - Derpy Hooves - 11.03.2012, 05:16

Ich würde nur für euch spenden ansonsten nein


RE: Blutspende - Rainbow Pie - 26.03.2012, 12:18

Ich spende auch Blut und Plasma. Finde es wirklich eine gute Sache nur darf nicht allzu oft, weil ich zu wenig Eisen habe und extra dafür Tabletten nehme. Gehe zu Haema in der Essener Innenstadt


RE: Blutspende - Unicorn - 04.05.2012, 01:33

Ich würde auch gern Blut spenden, da ich weiß, wie sehr Blut gebraucht wird und ich da gern helfen würde, nur hab ich das Problem, dass ich eine schlimme Nadelphobie habe und man bei mir jahrzehntelang schon kein Blut mehr abnehmen konnte, da ich beim Anblick der Nadel heftige Panikattacken erleide Sad


RE: Blutspende - Perrydotto - 04.05.2012, 06:19

Ich hoffe mal Blut spenden zu können. Wenn ich nicht mehr so Probleme wegen meinen chronischen Krankheitssachen hab werd ich es auf jeden Fall mal zu einem Blutspendezentrum schaffen. Ob ich dann spenden kann ist dahingestellt - Ich hab familiär vererbten niedrigen Blutdruck und weiß gar nicht, ob die genug aus mir rauskriegen könnten *g* Aber den Versuch isses mir wert.


RE: Blutspende - InvaderPsi - 04.05.2012, 11:16

Ich finde es sehr gut und auch wichtig, dass Menschen sich dazu bereit erklären. Ich persönlich könnte das nicht, habe eine Phobie vor Spritzen jeglicher Art... Schon das Blutabnehmen beim Arzt ist für mich eine Tortur. Bereits als Kind haben die fast nichts aus mir herausbekommen und wenn ich nur daran denke, wird mir übel. ^^"


RE: Blutspende - Nightmare Moon - 04.05.2012, 11:25

Normalerweiße dürfen Frauen ja nur 4 mal im Jahr Blutspenden gehen aber ich muss es nochmal auf 2 reduzieren. Meine Ärtzin hatte mir schon gesagt das ich keine Kandiatin fürs Blutspenden bin aber trotzdem will ich was gutes tun.
Bis jetzt war ich 5 mal Blutspenden und hab jetzt auch schon den neuen Ausweis bekommen. Aber ich muss sagen obwohl ich total Angst vor Nadeln habe bekommen die das dort manchmal besser hin als beim Artz xD


RE: Blutspende - Full Pretext - 04.05.2012, 11:39

Nightmare Moon: In dortmund gibt es wie in essen auch "Haema", privates Blutspendeunternehmen. Da bekommt man sogar Geld, recht viel im Vergleich. 4 mal im Monat plasma ist drin bei gesundem Körper/ Gesunder ernährung - und das können bis zu 75 Euro steuerfrei seien. Ich mach das seit der zwölften klasse und es funktioniert prima, ich bin ziemlich vital. Wink

Solltest es probieren.


RE: Blutspende - Nightmare Moon - 04.05.2012, 11:51

Haema? Hmm habe ich noch nie von gehört hast du vieleicht eine Adresse parat oder eine Internetseite? Ist es nicht so das wenn man Blutplasma spendet das man dann 2 Nadeln im Arm hat?


RE: Blutspende - Jandalf - 04.05.2012, 11:52

Ich kann es auch nicht sehen wenn man von einer Nadel gestochen wird. Traumatische Kindheitserinnerungen und so, tut ja auch nichts zur Sache.

Und ich spende 3 mal im Jahr Blut beim roten Kreuz. Die Überlegung dahinter ist ganz einfach: Vielleicht brauch ich mal welches. Aus dem gleichen Grund hab ich auch einen Organspendeausweis. In einer Notsituation wenn ich Blut und Organe benötige soll auch was da sein. Was wäre ich für ein Arsch wenn ich nur nehmen aber nicht geben wollte? Dafür überwinde ich dann auch gerne meinen Ekel vor Nadeln. Einfach nicht hingucken hilft bei mir tatsächlich gut. Ist dann halt nur noch ein kurzer Piekser (Vor dem ich zwar trotzdem extrem angespannt bin, aber was solls).

Und natürlich mache ich das unentgeltlich, wie bereits weiter oben jemand erwähnt hat, ich gehe Blut spenden, nicht verkaufen. Noch jemand hat erwähnt dass das rote Kreuz die Konserven weiterverkauft. Das ist zwar richtig, aber sie verkaufen kostendeckend, machen also keinen Gewinn dabei. Das deutsche Rote Kreuz hat in seiner Satzung festgelegt dass das Geld das sie mit verkauftem Blut einnehmen ausschließlich zum Finanzieren von Blutspenden benutzt werden darf.

Vorteile hat man natürlich auch, man wird vor dem Spenden nochmal befragt und durchgecheckt und das Blut wird auf Krankheiten untersucht. Wenn man drei mal in einem Jahr spendet bekommt man ausserdem seine Blutwerte nach Hause geschickt. Und einen Spenderausweis mit aufgedruckter Blutgruppe dabeizuhaben kann Leben retten.