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24.01.2020, 18:58



Die Reise des Drachen
#1
26.04.2018
empyrean dreamer Offline
Pinkie's Pegasister
*


Beiträge: 1.241
Registriert seit: 19. Jun 2012

Die Reise des Drachen
Hallo. Smile

Ich möchte euch meine neue Fanfic präsentieren. In dieser nehme ich mich der Vergangenheit meines Drachencharakters Empyrea an. Ich hoffe, die Geschichte gefällt euch. Smile


Die Reise des Drachen [Inhalt]
Die aufgeweckte Empyrea ist ein ungewöhnlicher junger Drache. Nach einer mutigen, aber folgenschweren Entscheidung ist sie gezwungen, die Drachenländer zu verlassen und eine neue Heimat in der Ferne zu finden. Empyrea zieht es nach Equestria – Geschichten und Erzählungen über jenes harmonische Reich der Ponys haben sie stets begeistert und berührt. Doch der Weg dorthin ist weit und nicht bloß ereignisreich, sondern auch gefahrenvoll.

Und dann starten wir doch gleich mal mit dem ersten Kapitel. Pinkie approved

Kapitel I: Morgenglanz
Das Erste, was sie wahrnahm, als sie erwachte, war die angenehme Kühle und Glätte der Goldmünzen und Juwelen unter ihrem geschuppten Leib. Beinahe zeitgleich bemerkte sie, dass jemand aufhörte, unsanft an ihrer rechten Schulter zu rütteln, und vernahm eine raue, weibliche, sehr vertraute Stimme.
„Na endlich, Empyrea! Ich dachte schon, du pennst jetzt einfach immer weiter. Wie so ‘ne Drachengreisin, die für Jahrhunderte durchratzt. Sag mal, bist du nicht eigentlich meine jüngere Schwester und keine Uroma?“
„Hauptsächlich bin ich ganz, ganz müde“, murmelte Empyrea und legte das ledrige Hautsegel an der Spitze ihres Schweifes über ihre katzenhaften, blassgelben Augen. So wehrte sie das Morgenlicht ab, das diffus in die weitläufige Tropfsteinhöhle strömte. Die edlen metallenen wie steinernen Schätze, welche deren Boden übersäten, fingen jenes Licht schimmernd ein. „Ich war nämlich bis spät in die Nacht aufgeblieben“, fügte die jugendliche Drachin undeutlich hinzu.
„Und du denkst, das interessiert irgendwen?“, entgegnete die zweite Feuerechse spöttisch. „Komm schon, sei nicht so ein Weichling!“
Sie faltete ihre imposanten Schwingen aus und schwang sich hinauf in die feuchte Höhlenluft. Von dort aus packte sie die schläfrige Empyrea unter deren eigenen großflächigen, angelegten Flughäuten und hob sie in einem Ruck auf die matt magentafarbenen Tatzen. Dabei sah die ältere der beiden Drachinnen etwas wie ein mehr als pferdegroßer Wanderfalke aus, der seine Beute ergriff, denn sie selbst besaß dunkle Braun- und helle Ockertöne, während Empyreas vornehmlich graue, weiße und schwarze Färbung sowie der violette und türkise Glanz einiger ihrer Halsschuppen stark an eine Wildtaube erinnerten.
„Genug gefaulenzt!“, meinte die falkenhafte Schwester mit einem zahnigen Grinsen.

„Razorblaze! Was soll das?“, rief die taubenhafte Schwester ärgerlich aus.
„Ich will dir etwas zeigen“, sagte Razorblaze gelassen.
„Oh!“ Die Wut in Empyreas Gesicht wich augenblicklich einer begeisterten Neugier. Sie streckte ihren langen Drachenleib und gähnte einmal genüsslich, dann schlängelte sie federnden Schrittes um Razorblaze herum.
„Wo ist denn, was du mir zeigen willst? Nein, warte! Zeig’s mir noch nicht, lass mich raten! Ist es größer oder kleiner als ein Parasprite?“
„Es ist viel kleiner und cooler.“
„Ist es ein Gegenstand oder lebendig?“
„Weder noch. Und ich hab keinen Bock auf Ratespiele. Hier.“
Die Drachin hob einen Vorderlauf und offenbarte, dass sie ein winziges, filigranes Etwas hielt. Empyrea beugte sich darüber. Es war ein verblüffend kleiner Totenschädel mit nadelspitzen Zähnen.
„Oooh. Da ist ja jedes Haselnüsschen größer“, sagte Empyrea in einer Mischung aus mitfühlendem Bedauern und entzücktem Staunen. „Wo hast du ihn gefunden?“
„Flamer hat ihn gefunden, in der Labyrinthhöhle. Ich habe Flamer eben in ’nem Kämpfchen besiegt und das war sein Wetteinsatz.“

„Du hast dich geprügelt? Schon wieder?“, sagte Empyrea mit einem besorgten Seufzer und musterte ihre Schwester äußerst aufmerksam – deren Schuppenkleid, deren schmale, tiefbraune Augen und deren Bauchseite, die anders als Empyreas mit Hornplatten gepanzert war. Sie besah die Flughäute sowie auch die zwei Hörnerpaare, welche eindrucksvoller waren als Empyreas einziges Paar und als der dritte, flache Hornansatz auf ihrer Stirn. Ja, sogar den Hornkeil an Razorblazes Schwanzspitze betrachtete Empyrea genau, bevor ihr prüfender Blick schließlich über deren Stacheln schweifte – über die verglichen mit ihren eigenes Rückenstacheln spitzeren, längeren und dünneren  Stacheln des Rückenkamms und über jene Stacheln unter den bei beiden Schwestern rehartigen Ohren.
Empyrea erkannte keine Verletzungen, abgesehen von der markanten, doch vor Jahren zugefügten Narbe, die längs über Razorblazes linkes Auge verlief und einigen unauffälligeren, ebenfalls alten Narben an ihrem Rücken und Schwanz.
„Ihr habt euch doch nicht verletzt, oder?“, erkundigte sie sich dennoch unsicher.
Razorblaze rollte die Augen. „Nein. Und wenn schon – im Gegensatz zu dir sind wir Drachen und keine Memmengeckos.“
„Wenn ich ein Memmengecko bin, nur weil ich Schmerzen nicht so leiden kann, bin ich total gerne einer und stolz darauf“, entgegnete Empyrea munter und unbeeindruckt. „Immerhin bin ich keine rüpelhafte Ringelnatter.“
Razorblaze lachte ihr fauchendes Lachen. „Ringelnatter, ernsthaft? Deine Beleidigungen haben keinen Biss.“
„Oh, aber weißt du, wie ich darauf kam?“, platzte Empyrea heraus. „Gestern habe ich am Ufer des Seeschlangenstroms ein Nest mit fast unendlich vielen frischgeschlüpften Ringelnattern entdeckt! Das war allerdings nicht einmal nicht das Spannendste, was ich gestern erlebt habe. Und es hat einen anderen Grund, dass ich so spät schlafen gegangen bin. Jetzt bin ich damit dran, dir etwas zu zeigen! Kommst du mit?“
Empyrea sah Razorblaze in fröhlicher Erwartung an, ihre rundlichere Schnauze nur Zentimeter von der spitzen Schnauze ihrer Schwester entfernt. Ihre flossenartigen Wangenhäute stellten sich vor aufgeregter Freude auf.

Razorblaze zuckte mit den Schultern. „Warum nicht. Aber wenn du mir was Lahmes zeigst und ich meine Zeit verschwende, bist du mir einen oder zwei Gefallen schuldig.“
„Ach, sei nicht immer so skeptisch. Los geht’s!“
Mit diesen Worten öffnete Empyrea ihre Schwingen und erhob sich energetischen Flügelschlags von dem Höhlengrund. Doch Razorblaze umfasste mit einer Vordertatze geschickt das Hautsegel an der Schwanzspitze ihrer ungestümen Schwester, das wie ein Fächer einklappte, und hielt Empyrea fest.
„Zuerst bringe ich meinen Wettgewinn in meine Schatzkammer.“
„Ja, richtig!“, Empyrea landete tänzelnd wieder. „Er passt zu dem Rest deiner gruseligen Schätze wie der Rauch zum Feuerschein!“
Razorblaze schnaubte amüsiert. „Wie du es gruselig nennst, dass ich Knochen und Schädel interessanter finde als glitzernden Tand.“
„Also ich mag Funkelsachen!“, verkündete Empyrea. „Sie sind doch einfach faszinierend und ein bisschen hypnotisierend – silberne Kelche, juwelenbesetzte Schwerter und spiegelglatte Brillanten! Du weißt garantiert, warum ich Brillanten ganz besonders brillant finde? Weil ich mich an ihnen satt essen kann, wenn ich mich an ihnen satt gesehen habe! Uuund jetzt habe ich Hunger. Aber Mutter schläft bestimmt? Meinst du, ich darf ein paar von ihren Brillanten naschen?“
„Glaubst du echt, dass sie’s dir verbieten würde? Aber verdammt, wenn wir nicht ihre verhätschelten Sprösslinge wären, hätte sie uns schon tausendmal zu Asche verbrannt.“
„Das heißt, wir wären immer wieder auferstanden wie diese unglaublichen Phönixe?“, gab Empyrea schmunzelnd zurück. Dann tollte sie in verspielten Sätzen durch die erstaunlichen Besitztümer ihrer Mutter und hielt nach dem kalten Schimmer kunstvoll geschliffener Diamanten Ausschau.
Razorblaze schüttelte belustigt den Kopf, bevor sie sich in die dunklen Untiefen der Höhle begab, um ihre knöcherne Errungenschaft zu verwahren.

Als sie in erhellte Gefilde zurückkehrte, erwartete Empyrea sie bereits, ungeduldig auf der Stelle trippelnd, und grüßte sie mit einem lebhaften Winken.
„Da bist du ja! Lass uns aufbrechen!“ sagte die taubenfarbene Drachin und grinste breit. Ihre Zähne glänzten in Diamantstaub. Sie wandte sich um und flog – gefolgt von ihrer großen Schwester – hinaus in das junge Morgenlicht, das durch den hohen Höhleneingang flutete.

*******

So, das wär's fürs Erste. Über Kommentare und Feedback würde ich mich richtig freuen. ^^

Viele Grüße,
dreamer

[Bild: ddn3ecj-5bb851c9-4770-4c63-8ef0-25a23118...42PNgbLbZ0]
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2018 von empyrean dreamer.)
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#2
26.04.2018
Hagi Offline
Travelpony
*


Beiträge: 6.116
Registriert seit: 08. Sep 2012

RE: Die Reise des Drachen
Heyho, schön hier mal wieder ein neues Gesicht zu sehen.

Ich möchte dir mal ans Herz legen dir diesen Thread hier: Wie präsentiere ich meine Geschichte richtig anzusehen. Das ganze Kapitel im Reintext in den Startpost zu stecken ist zwar ganz nett aber wenn ein paar Kapitel auf diese Weise zusammenkommen dann verliert man sehr schnell den Überblick und es wird schwierig zu lesen.

Zur Story selbst:

Spoiler (Öffnen)

[Bild: OKdnomB.gif]
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