(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Danke, also war ich für aus dem Stand und aus dem Hut, ohne nachzugucken und zu spicken, doch gar nicht so schlecht Und für mich ist wichtig, daß ich draußen in der Praxis stets das Richtige tue. Ob ich die dazu passende Definition auswendig aufsagen kann, sehe ich als nachrangig an
Praxis ist immer wichtiger als Theorie.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Besonderer Zug? Wüßte ich jetzt allerdings auch nicht. Eine Sperrfahrt? Oder ist damit eine Lü gemeint? - Ansonsten kenne ich aber wohl den besonderen Auftrag. Das: ja, und da natürlich auch die Geltungsbereiche.
Huch. Eigentlich sollte da "bestimmter Zug" stehen. Ich kenne den Hintergrund nicht wirklich, ob das Früher wichtiger war oder nicht. Naja. Geht um das Ne 1 wo
bestimmte Züge vor zu halten haben. Und soweit ich weiß, sind damit welche mit Befehl gemeint. Glaube aber das hat bei Nebenbahnen mehr Relevanz, weil ohne einen Befehl stehe ich sowieso nie vor einer Ne 1.
In der Ausbildung sind wir Nachts von Stade nach Bremervörde in die Abstellung gefahren, da hast du keine Vor-/Hauptsignale. Da konnten wir an allen einfach vorbei ... aber ich erinnere mich nur noch ganz schwammig daran.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Aaaaaaah ja Das ist nun wieder was für mich: die E-Kupplungen sind immer dann geöffnet, wenn die Kontakte ausgefahren und die Abdeckklappen offen sind Wenn die E-Kupplungen verbunden sind, dann sind beide geöffnet und ordnungsgemäß gekuppelt. Sind sie auseinander und eine steht offen, so daß man die freiliegenden Kontakte (Spitzname "das Klavier") sieht, sind sie immer noch geöffnet; geschlossen erst dann, wenn die Kontakte wieder in Ruhestellung und die Abdeckklappe wieder davor ist.
Klappe offen, egal ob gekuppelt oder nicht ist geöffnet. Ok das kann ich mir so merken.
Klavier habe ich in den Zusammenhang noch nie gehört. Wahrscheinlich weil wir bei uns fast nie was Kuppeln. In meinen 2 Jahren habe ich bis jetzt 4 mal einen 402 gekuppelt und in den letzten 2 tagen 4 mal 501 (Giruno). xD
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Wünsche dir von Herzen viel Freude und Erfolg damit
Danke. Aber ich lasse da noch ein paar Jahre ins Land ziehen.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: das hat ja letztlich auch den endgültigen Ausschlag bei der S-Bahn für mich gegeben, vom Posten des Praxisvermittlers zurückzutreten, eben weil die lernen sollten, mit dem gefühllosen EE4 und ET 420, egal ob Kurz-, Voll- oder Langzug, auf den Prelli zuzubremsen und punktgenau unmittelbar davor stehenzubleiben
Wer hat das denn verlangt?
![Rarity shocked Rarity shocked]()
Was ein quatsch. Selbst wenn man 'so gut' ist und das 'kann', hilft dir das alles nix wenn mal der Gleitschutz die Grätsche macht, das BSG von dem Fahrzeug nicht genauso will wie du oder da mal ne Bremse aus ist und du es in dem Moment verpennt hast oder oder oder. Und zack hast du eine 5.000 Hz Beeinflussung. Muss das?
So extrem auf Kante zu fahren bringt einem genau garnichts, außer vor Leuten angeben zu können die eh keinen fick geben.
5 Meter vor dem Bock, Schwellenkreuz, Sh0 oder Sh2 (oder was zum fick noch alles) stehen bleiben und fertig.
Genauso wie wenn mir einer erzählt, dass er in Bahnhof xyz mit 100/120 km/h Bahnsteiganfang in die VB geht und damit perfekt angehalten hat.
![RD deals with it RD deals with it]()
Beeindruckt eigentlich garnicht. Ich frage mich meist nur ob das da wirklich geht und wieso man sowas machen sollte. Die 10 Sekunden schenk ich mir. Glaube mehr als 80 Bahnsteiganfang werde ich nie machen...
Die ganze Zeit schon in VB und dann mit 45 km/h merkt man, dass das doch nicht reicht, weil da irgendwo ein Schneeflökchen auf der Schienenoberkante war. Tja was machste jetzt? SB? Bringt auch nix mehr ...
Aber wahrscheinlich bin ich einfach nicht cool genug um dieses Manöver in seiner Gänze zu begreifen.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: das hab ICH mich nicht mal getraut, weil die EE4 und die Steuerventile beim ET 420 von Fahrzeug zu Fahrzeug so ungleichmäßig reagierten! Da hab ich gesagt: nein, das hat keinen Sinn; baut einer von denen Mist und der 420 sitzt dann auf dem Prelli, mach ich den Klops, abgelehnt, das kann machen, wer will, aber nicht mehr ich)... nein, das lassen wir mal.
Ist die richtige Entscheidung.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Sicher, auf eine Art ist das schon egoistisch
Würde ich jetzt nicht egoistisch nennen.
Ist für die Azubis ja auch besser, wenn das einer macht der Bock drauf hat. Nützt ja nix.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Die paar € Ausbilderzulage sind geschenkt, auf die verzichte ich gerne, wenn ich dafür einfach nur in Ruhe meine Arbeit machen kann.
Nur für das Geld würde ich das auch nicht machen. Aber nur für das Geld würde ich auch nicht Tf machen. Ich machs, weil ich es machen will. Ich lese Rils oder spiele an abgestellten Zügen rum, weil ich es will. Ich habe mich freiwillig für mehr Strecke gemeldet, weil ich es will.
Das bringt mir alles nix bis kaum mehr Geld.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Und das ist nun wieder meine Welt Da könnten wir uns in der Ausbildung sogar ergänzen: du machst mit den Leuten Regelwerke und Definitionen, ich hingegen Grundlagen Rad-Schiene, Schienenfahrzeuge allgemein, Traktionsarten, Technik...
Und jetzt kommt Schwarzmagier Railway Dash mit seinen öligen Händen und wirft euch Thyristoren um die Ohren.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: ich habe damals bei der S-Bahn gesagt, hätte ich was zu sagen in der Ausbildung sowohl von echten Lehrlingen als auch von Quereinsteigern, würde ich mit den Leuten erstmal sag mal einen Monat lang nur Straßenbahn machen.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Beides sind Schienenfahrzeugsysteme, bei der Straßenbahn finde ich sehr vieles, was es auch bei der Eisenbahn gibt, nur in "handlicher und übersichtlicher", für den Einstieg genau richtig. Und: es sind beides elektrische Triebfahrzeuge mit Oberleitungsbetrieb (nur daß Straßenbahnen nicht unter 15 kV ~, sondern heutzutage 600 - 850 V = haben, also keinen Trafo und keinen nachgeschalteten Gleichrichter haben). Aha: Grundlagen E-Traktion! Siehe da: die sind gleich, nur eben bei der Straßenbahn übersichtlicher! Dann: wie steuert man so einen Elektromotor an, angefangen von der einfachen Widerstandsschaltung über den Nockenfahrschalter (automatisiert man den, hat man ein Schaltwerk!), den Beschleuniger (genaugenommen auch eine Art Schaltwerk, hat man die Beschleunigersteuerung erst mal verstanden, versteht man auch alles andere), hin zu einfachen Thyristorsteuerungen (was ist das überhaupt, muß man natürlich erklären), GTO hin zu IGBT - alles gezeigt an echten Straßenbahnfahrzeugen; vielleicht die Leute auch mal selber damit fahren lassen. Da lassen sich vier Wochen oder eigentlich besser zwei Monate gut füllen, und dann wechsle ich mit den Leuten zu Eisenbahnfahrzeugen: und siehe da, sie erkennen vieles wieder und begreifen Zusammenhänge auch ganz anders!
Klingt einleuchtend. Aber wie du schon sagtest:
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Ist aber nicht gewünscht
In meinem Quereinstieg sind wir Technik, E und V, in 2 Wochen durchgegangen. Wir hingen gute 3 Tage am Strömungsgetriebe fest.
Und das alles nur, über die ganze Ausbildung hinweg, in einem sterilen weißen Büroraum mit Beamer und Tablet.
Ausbildung muss schnell schnell, Züge müssen wollen und die Technik ist eh Werkstatt Sache!
Ehh ....
Wenns nach mir ginge würde ich auch den Quereinstieg eher auf 1,5 Jahre ausweiten und deutlich mehr Praxis einfließen lassen. Auch andere Bereiche wie BZ, Leitstelle, Stellwerke, Werkstatt, Bahnhof, Bordpersonal, Güter- und Personenverkehr, von Köf bis ICE fahren, Baustelle etc mal ansehen und handanlegen.
Aber schätze aus AG Sicht rechnen sich billige Kurse fernab der Gleise mit 40% Erfolgsquote mehr als langwierige, teure Kurse wo man 'unnütze' Sachen sieht mehr. Tja. und dann wird sich gewundert wo die ganzen Zwangsbremsungen herkommen oder Züge die abgeschleppt werden mussten, obwohl nur mal ein Störschalter hätte eingelegt werden können. True story.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: zumindest eine Zeitlang wurden ja gerade für S-Bahnen reine Hebelschubser herangezüchtet, die von den Fahrzeugen rein gar nichts verstanden, sondern nur gesagt bekamen: bei Grün Hebel vor, bei Rot stehenbleiben. Daß die dann natürlich nicht qualifiziert mit den Fahrzeugen umgehen konnten (gerade der ET 420 war trotz seiner Schützen-Thyristor-Steuerung noch ein echtes "Lokführerfahrzeug", kein "Hausfrauenspielzeug" für die gelangweilte Hausfrau, die zwischen Richterin Barbara Salesch und Richter Alexander Holt mal eine Runde S5-Verstärker kutschen soll), sondern allenfalls nur die Karren irgendwie bewegen konnten, war ja klar
Ich hoffe ich mach jetzt keinen schlechten Eindruck weil ich Definitionen aufsagen kann und wenig Ahnung von Strömlingen habe.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Hätte es bei mir nicht gegeben, Technik und Handhabung der Technik waren bei mir stets sehr wichtig (wozu automatisch auch Pflege bzw. pfleglicher Umgang mit den Fahrzeugen gehört und eben nicht, daß man sie aus purer Unwissenheit regelrecht mißhandelt und sich dann wundert, daß sie ständig kaputt sind!), aber war ja nicht gewünscht, na bitte, dann eben nicht. Und ehe ich mich verbiege, lasse ich es lieber sein, mache meine Arbeit für mich, und alle sind's zufrieden
Also wenn ich bei jemanden still und heimlich auf dem Hof mal mitfahre oder statt zur S-Bahn zu gehen einfach auf einem ICE bis zum Hbf mitfahre, merke ich manchmal wie andere fahren. Hebel auf den Tisch und mit VB anhalten. Bei der Vorbereitung nur das nötigste machen, die Führerstände zurücklassen wie manch ein Fahrgast hinten.
Naja. Wir sind alles nur Menschen. Bedauerlich.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Lieber einen Zug mit ner Stunde Verspätung (ist extrem, aber immer noch besser als die Alternative) als gar nicht angekommen
Das ist doch Normalzustand bei uns. ECE 4, den wir die letzten beiden Tage am Hbf abfangen und selbst abstellen fahren hatte bis jetzt auch 1h Verspätung. xD
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Fragebögen sind ja auch stets arg vereinfacht dargestellt - ich hab jedenfalls noch keinen mit Ausdruck von Google Earth und markierten Signalstandorten (dann aber nicht "ESig xxx", sondern nur "Signal A162", wär ja sonst zu einfach, wenn dabei steht, was für ein Signal es ist) gesehen, sondern immer nur sehr stark vereinfachte schematische Darstellungen
Anfangs sind die vereinfachten Bögen gut, einfach um das konzept vrüber zu bringen. Aber irgendwann sollte man mal die Schwierigkeit anziehen.
z.B.: ein Video wie eine Führerstandsmitfahrt zeigen. Von einer 2 Gleisigen Hauptstrecke mit Hp2 in einen Bahnhof mit 2 Bahnhofsteilen. Dann ohne Halt am Bahnsteigen vorbei dahinter ist dann mal ein lf7 kz6, dann wieder ein Zwichensignal mit hp2 und zs3 kz6, dann ist man auf 4 gleisen unterwegs, am Asig mit Hp1 vorbei und es bleibt weiter viergleisig bis zum ersten Sbk. Und dann die Leute fragen, wie sie da ihre Fahrweise einstellen. Vielleicht noch etwas fahren auf Sicht und Zugfahrt mit besonderen Auftrag (oh vielleicht hab ich da das "besonderer Zug" her) vermischen und fragen, wie schnell wie weit bei was für Sichtverhältnissen usw
Kp ob das Szenario viel Sinn macht, hab einfach irgendwas gesagt. Gibt sicher genug Videos die man intern für genau sowas benutzen kann.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Hm. Ziemlich starke Vereinfachung der Wirklichkeit. Gab es zu meiner Zeit damals nicht
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Äh Mit Dbz hätte das Ding fehlende Brh? Klingt nicht sehr brauchbar Dann lieber die Tages-WaLi und Tages-Bremszettel, die wir für solche Züge (gut, damals noch 8 Wagen + 101 als Wendezug) 2003 geführt haben
Aye. Ist alles mit dem schwersten, schlechtest bremsenden Wagen ermittelt den man laut den Zettel einstellen darf, daher die niedrigen Werte. Wie gesagt ich benutze die ja nicht, ist also nur Halbwissen. Keine Ahnung wann sie die wofür anwenden, aber geben tut es die.
Schätze ist nur Rückfallebene falls es digital nicht geht?
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Würde zwar "ewig" dauern, aber man käme also von Altona aus am Hbf (und damit auch an Dammtor) vorbei und müßte nicht zwingend warten, bis der Hbf wieder offen ist. Gut zu wissen
Hat man seine obligatorische Stunde Verspätung (wenn es mit grüner Welle durch geht) schonmal drin. So kann man auch nochmal vom Süden her in den Hbf rein fahren. Aber ich denke die scheuchen die Leute dann einfach über die S-Bahn nach Harburg ....
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Naja, aber recht haben die Älteren Das hämische Grinsen würde ich nun nicht bringen, das muß nun wirklich nicht sein, aber ansonsten... genau das, was ich ja auch schon kommentiert hatte Sehe also nicht nur ich so.
Vor ein paar Monaten gab es eine große Umstellung in der VL um
Personal einzusparen Prozesse zu Automatisieren und zu vereinfachen. Der Betriebsrat war gegen die Einführung, die VL war gegen die Einführung. Der AG konnte damit ne Mark sparen also wurde es gemacht.
Und seitdem geht es da richtig drunter und drüber. tauschen will ich nicht aber ist schon scheiße, wenn man da sitzen gelassen wird und die Begleiter Taxi kriegen.
(20.01.2026)Railway Dash schrieb: Aber bekommst Streckenkunde Frankfurt? Nur NBS Fulda und ABS Kinzigtal, oder auch den "Alternativweg" FKW - Marburg - Gießen - Friedberg? Ruhig immer mal draußen in der Gegend umher fahren, ich finde, damit bleibt die Sache interessant und wird nicht so schnell monoton
Ja ich kriege nun Streckenkunde. Auftrag hab ich noch nicht aber ich vermute es ist wie Kassel nur der Regelweg und keine Umleiter. Also einfach SFS bis Fulda und dann über Kinzigtalbahn.
Hatte mal wegen Umleiter für zum Beispiel Kassel über Altbau gefragt, aber da wurde mir gesagt, dass wir das planmäßig nicht mehr fahren sondern Hannover. Also wäre es schwierig da Streckenkunde aufrechtzuhalten? Naja, da sind Videos wohl nicht mehr möglich.
![Shrug Shrug]()
Freue mich schon auf die nachtbereitschafft, wenn ich einen ICE über Altbau fahren darf. Die 100 werden gefahren.
![RD laugh RD laugh]()