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17.04.2021, 06:20



[RPG] Nightmare Night for ever
19.01.2021
Gobking Offline
Changeling
*


Beiträge: 797
Registriert seit: 20. Dez 2011

RE: [RPG] Nightmare Night for ever
[Bone Digger]

Das die anderen ebenfalls nicht mehr für sondern auch mit Tenebrae leben wollten, machte Bone regelrecht glücklich. Zu wissen das sie alle auf einer Seite waren, alle dasselbe wollten, verschaffte ihn zudem ein friedliches Gefühl und zeigte ihm erneut, wie gut der Umgang mit andern Ponys sein konnte. Besser war nur noch, das Tenebrae die Umarmung zuließ.

Aber nicht nur ließ die Alptraumstute es zu, sondern erwiderte die Umarmung sogar, was Bone wirklich überraschte, er aber begrüßte. Das er im selben Moment wieder zu Fleisch, Blut und Knochen wurde, gefiel Bone, so konnte er die Umarmung nun besser genießen und Die Stute auch ordentlichen umhufen. Bone kam zu den Ergebnis, das Tenebrae wirklich angenehm zu Umhufen war.

Das sie ihn fester an sich drückte, störte den kleinen Colt nicht. Er versuchte seinen Kopf etwas zu drehen um die anderen zu sehen, sah aber nur die grässlichen Bilder auf der Kuppe, doch Bone zwang sich es zu sehen, während er weiter bei Tenebrae blieb. Was sie durchgemacht hatte, war wirklich schrecklich gewesen, das wusste der kleine Colt.

Das Tenebrae dann begann zu weinen ließ Bone überrascht blinzeln. Diese starke Stute, die vor kurzem noch so wütend war, weiten nun und war traurig. In ihr mussten wirklich unheimlich viele Gefühle stecken, die nun bestimmt reichlich durcheinander kamen.

Poors Worte verwirrten Bone ziemlich und er war sich nicht sicher ob es wirklich Poor war die da sprach oder der Teil den Tenebrae von sich gestoßen hatte der Poor nun als Sprachrohr nutzte, oder ob Poor tatsächlich selbst dieser Teil in Ponyform war.

Wie Tenebrea ihn hielt, erinnerte ihn an ein Kuscheltier oder an seine eigene Schmusedecke, wenn er mitten in der Nacht Angst hatte und die ihm doch etwas Trost spenden konnte, wenn er es nicht wagte, nach Eltern zu rufen.

„Es ist in Ordnung Angst zu haben.“, sagte Bone, nach Night Star und Kosmos, „Ich hätte auch große Angst und heute hatte ich auch immer wieder große Angst. Dank den anderen, konnte ich aber immer weiter machen. Ich war nicht alleine mit meiner Angst und du bist es auch nicht mehr.“, meinte der Colt in einem fröhlichen Ton und kuschelte sich regelrecht in das Fell von Tenebrae. Ja, an diese Umhufen und Kuscheln, könnte er sich wirklich gewöhnen. „Und du hast viele die bei dir sein wollen.“, fügte er hinzu und dachte an ihre Töchter, jene die für gegen Tenebrae waren aber nur um sie auch zu schützen und auch die, die Treu zu ihrer Mutter geblieben waren.

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23.01.2021
Kakuma Offline
Cutie Mark Crusader
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Beiträge: 10
Registriert seit: 24. Sep 2012

RE: [RPG] Nightmare Night for ever
[Lucky] [Gingerbelle, Ingwerfelder]

Die Entwicklung der Situation zeigte das sich alles so entwickelte wie es wohl Caligos Hoffnung war. Tenebrae schien in sich ganz tief an das zu erinnern was einmal gewesen war. So blieb das Oberhaupt der Alpträume doch ruhiger als es Lucky erwartet hätte. Die Erdstute selbst wusste gar nicht wie sie in der Situation noch mehr beitragen konnte als das was schon gesagt wurde. Jedoch der Blick von Tenebrae zeigte auch das die Situation noch kippen konnte und ihre eigenen Ängste verraten zu werden noch sehr groß waren. Cloud war es dann die Lucky wieder in das Spiel brachte und zum Teil mit ihren Worten beschämte. So dachte sie selber eigentlich nicht viel darüber nach sich um Freundschaften zu bemühen. Es gehörte für Lucky einfach zu ihrem Leben und das würde sie auch nie ändern wollen.

„Danke Cloud deine Worte bedeuten mir wie immer sehr viel und ich kann mich den anderen nur anschließen. Nicht jeder Tag mit uns wird nur von Glück erfüllt sein, doch ich würde es mir nie erlauben ein Pony hängen zu lassen oder es zu verraten. Deine Wunden sind sehr tief und bis sie wohl heilen können wird eine Menge zeit vergehen. Doch glaub mir es ist auch heute es noch Wert diese Wunden zu heilen und neue Freundschaften mit uns zu schließen, wie es ein paar deiner Töchter schon getan haben.“

Lucky ging mit Cloud zusammen nun Vorsichtig auch noch ein paar Schritte näher an die Alptraumutter heran die soviel größer als Lucky war. Doch mit ihren Freunden zusammen und speziell mit Cloud als Verstärkung empfand die junge Erdstute keine Angst. Ihr Herz strahlte innerlich wie es die meiste Zeit es in ihrem Leben tat.
„Nimm dein Herz zurück und lass uns deine Wunden gemeinsam heilen. Wir sind alle für dich da.“
Es war zwar mehr Symbolisch gemeint. Doch Lucky öffnete ihre Satteltasche ein weiteres mal und streckte den Inhalt Tenebrae mit einem Lächeln hin.
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22.02.2021
Konsumo Offline
Silly Filly
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Beiträge: 99
Registriert seit: 15. Aug 2012

RE: [RPG] Nightmare Night for ever
[Phede]
[Gingerville / Gingerbelle]



Die erste Reaktion auf Aviritias Umarmung war ein Zittern, das durch den ganzen Leib Phedes wanderte, klein beginnend aber wie ein Puls durch ihren Körper wandernd. Es fühle sich wahrlich nach etwas an. Es war nicht einfach nur stumpfe Berührung, war eine von vielen Gesten die die wandelnde Puppe oft einfach nur hingenommen hatte.

Nein… dies hier hatte eine Auswirkung. Es war gleichsam tief berührend, schön und unmissverständlich liebevoll und doch im selben Atemzug zutiefst tragisch.

Warum muss Aviritia sich opfern um mich zu schützen. Warum kann sie nicht..?

Eine tiefe Traurigkeit keimte und wurde doch gleich von dem Schleier eingehüllt den Aviritia um sie gelegt hatte. Es erinnerte Phede an ein Fohlen, das sich wehgetan hatte und ehe der Schmerz der Wunde richtig ankam war da schon die tröstende Mutter. Phede wollte diesen warmen Schleier an sich ziehen, wollte Aviritia bei sich halten so gut sie nur konnte. Denn erst jetzt kam das Bewusstsein für Verlust zurück, die Angst sie könnte weg gehen.


"Ich will nicht, dass du dich für mich opferst, das ist nicht richtig."

„Du liebst mich?“ hallte die Frage nicht nur durch die Luft, sondern auch Phedes Wahrnehmung und die wandelnde Puppe konnte nur nicken. Wie betäubt sah sie zu wie alles sich entwickelte. Sie sah die Tränen von Tenebrae und fühlte diese, sah die Angst und den Widerstand vor dem Schmerz.

…und Phede fühlte auch diese. Sie empfand, konnte fühlen und musste selbst weinen. Und vielleicht war es gar nicht mehr so sehr Phede die weinte, sondern Feather die unter ihr war.

Feather, die jetzt erst erkannte das Phede ein Teil von ihr war.

Du warst nie weg gewesen Feather, du warst immer unter diesem Kostüm. Mehr noch… ich bin du…du bist ich. Vielleicht werde ich doch nicht verschwinden, vielleicht.


„Du musst keine Angst haben“ flüsterte Phede Tenebrae zu.
„Ich liebe dich und ich bin da. Wir sind da.“

Phede erkannte den Geist wieder den sie einst freigelassen hatte. Als würde ein Kreis sich schließen. Sie war an einen dunklen Ort gestürzt nach der Freilassung, war lange und tief gefallen. Sie hatte schlimme Dinge getan und für jede dieser Sachen würde sie sich entschuldigen und sie wieder gut machen.

Doch jetzt war die Dunkelheit vorüber, die Nacht würde ihr Ende finden.

Phede rückte nicht von der Stelle ab, wo sie zuletzt Aviritias Berührungen spüren durfte. Sie blieb dort wo sie stand, dort fühlte sie sich richtig. Alle anderen machten Tenebrae Mut, wollten ihr helfen und sie ermutigen. Ihre Worte waren richtig, waren wichtig, waren perfekt.

Eine Perfektion zu der Phede nichts beitragen konnte. Einmal mehr fehlte es ihr an Gefühl und Ausdruckskraft. Ihr fielen einmal mehr nur sehr einfache ruhige Worte ein. Vielleicht waren sie nicht so weise, vielleicht sogar unvorsichtig. Aber sie waren ehrlich, so ehrlich wie Feather es damals gemeint hatte als sie den Geist freigelassen hatte, so unvorsichtig wie Feather als sie den Geist freigelassen hatte und doch, vielleicht gerade deswegen, waren sie richtig.

„Ich liebe dich, egal welche Wahl du triffst.“
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26.02.2021
Mactatus Offline
Enchantress
*


Beiträge: 653
Registriert seit: 03. Feb 2012

RE: [RPG] Nightmare Night for ever
[Gingerville - Ingwerfelder]
[Caligo, Delicia, Aviritia, Invidia, Debilitare, Feralia, Anxifare, Zamia, Deficere, Ira, Malafacera, Aurigena, Morningstar]
[(Parfait), Wishfull, Cloud Fan, Poor Spirit, Golden Hoofs, Vanilla Ice, Blue Water]
<Kosmos, Bone, Feather (Phede), Night Star, Lucky>


Ängstlich streichelte die Alptraummutter das Fohlen in ihren Hufen, um das Fohlen zu beruhigen oder mehr vielleicht sich selbst. Ihr Blick haftete auf dem leuchtenden Herz. Sie betrachtete es wie eine Kuriosität, wie eine Schlange die kurz davor war zu zustoßen. Nur einmal Blinzeln und es könnte passiert sein.
Morningstar lächelte noch immer vergebend ebenso wie Poor Spirit die noch immer das Herz aus Licht Tenebrae darbot. Das Herz pulsierte in einem ruhigen Rhythmus begleitet vom an und abschwellen des Lichtes.

Caligo regte sich wieder. Noch immer hielt die Einhornstute sich auf ihren Hufen.
"Bitte Mutter. Hör auf diese Ponys. … Ich weiß das sie gut sind." begann sie angestrengt Worte zu finden.
"Sieh dir deine Töchter an. Sieh dir mich an. Diese Ponys mögen uns wie wir sind. Sie sind Gut Mutter." zischte Caligo unter sichtlicher Anstrengung durch zusammengebissenen Zähnen.
Es war zu sehen das Caligos kraft schwand, ihre Reserven aufgebraucht waren. Flackernd brach die Magie um den Traumstein zusammen. Ein dumpfes Klingen unterbrach die Gespräche.  
Für einen Moment flackerte die Lichtkuppel und von irgendwoher kam ein Geräusch, welches an brechendes Eis auf dem See erinnerte.
"Bitte…" wiederholte Caligo.
Die Einhornstute war schweißüberströmt und schien unter allen Umständen die Kuppel aufrechthalten zu wollen. Würde jetzt der Nebel über sie zusammenbrechen, wer weiß was dann passieren würde.

Alles was diese Ponys sagten und taten, ihre Blicke und ihre Gesten, drang in Tenebrae ein. Es waren Messerstiche, die in ihr schwarzes Herzen stachen. Messerstiche, die anfingen die Kohle um das Gute in ihr herum zu zerstoßen.
Stumm bewegten sich die Lippen der Alptraummutter, als würde sie jedes Wort wiederholen, die von den Ponys gesprochen wurden. Tenebrae blickte von einem Pony zum nächsten. Sie sah wie Cloud Luck glücklich an sich drückte, während die Glücksstute der Mutter ihre Süßigkeiten anbot.
Sie sah wie Night und Wish zusammenstanden und sich aufopferten. Nicht nur das der Hengst noch immer seine Magie wirkte, um ihre Töchter zu heilen, sondern auch Wishfull die sich in seine Magie eingeklinkt hat, um ihren Cousin zu unterstützen.

Immer weiter streichelte sie Bone zärtlich. Ihre Berührungen wurden ruhiger und Bone spürte wie sich die große Stute sichtlich entspannte.

Golden Hoofs lächelte Kosmos an als sich ihre Blicke trafen und er meinte das ihm das Risiko wert wäre. Sie war überrascht über diesen Kuss, aber nicht im negativen Sinn. Sie schloss die Augen und erwidertet Den Kuss des Rabenhengstes nur zu gerne, auch wenn der Schnabel etwas störte.
Beide wurden mit einemal von einem goldenen Licht umhüllt, welches so warm war wie ein Sonnenstrahl, der die dunklen Wolken durchbrach.
Die Mutter der Alpträume kniff ihre leuchtenden Augen zusammen vor dem Licht das von den beiden ausging.
Es brauchte einige Herzschläge, bis sich Tenebraes Augen an das goldene Licht gewöhnt hatte und so war es auch nicht mehr so schlimme, als das Licht auch von Cloud und Wishfull ausging.

"Eine Rückkehr? Nach so vielen Jahren?" flüsterte Tenebrae. Ihre Aufmerksamkeit wurde von Kosmos und Golden magisch angezogen. Mit einer Sehnsucht beobachtete sie die beiden für den Moment der für Golden selbst wie eine wundervolle Ewigkeit war.

"Nimm dein Herz zurück. Vertraue deinen Töchtern und diesen Ponys. Erkenne, dass sie es gut mit dir meinen und dass sie dir geben können was du so lange vermisst hast. " sprach der Geist ruhig und liebevoll.
"Nimm dein Herz zurück Liebste" flüsterte die Stimme aus vergangener Zeit so klar.
"Liebe?" sprach sie leise.
"Freundschaft und Liebe."
"Aber ich liebte dich. Nur dir hat mein Herz gehört." nun schaute die schwarze Stute zu dem durchsichtigen schwebenden Pony auf. Wieder kam der Schmerz des Verlustes auf. Der Schmerz ein Pony verloren zu haben das niemand ersetzen kann, dass ein so gewaltiges Loch in ihr Herz gerissen hatte, dass sie glaubte es könne niemals wieder geheilt werden.
"Und das wirst du auch immer tun und ein Teil wird immer mir gehören, aber dein Herz ist so groß. Es hat noch genug Platz für neue Freunde und einer neuen Liebe. Ich bin vergangen und werde gehen müssen, doch du bist noch hier und du kannst wieder glücklich werden und das ist was ich mir wünsche. Sei wieder die Prinzessin die ich kennen lernen durfte, die ich so geliebt habe." der Geist sprach ruhig und doch schwangen die Erinnerungen und Gefühle aus dieser Zeit mit in jedem Wort.
"Du hast mich schon lang verlassen. Ich blieb ganz allein zurück. Wie sehr wollte ich dich dafür Hassen, doch ist es mir nie geglückt. Meine Wut stieg unermesslich, auf mich selbst, auf mein Herz. Konnte dich nicht hassen, konnte dich nicht vergessen. Mein Herz wurde zu Stein."
Erinnerung von einer Zeit als Tenebrae noch die Prinzessin der Grenzen war und Equestria vor Eindringlingen aus alles Welten beschützte. Eine Zeit, in der sie lachte und Freunde hatte und ein ganz besonderes Pony nur für sich. Eines das nur für sie da war. Bis es sie verließ.
"Aber.." wollte sie beginnen doch unterbrach sie der Geist.
"Es gibt kein "Aber". Es liegt alleine bei dir. Du bekommst eine zweite Chance. Nutze sie und gestehe dir deine Gefühle ein. Beginne ein neues Leben."
"Was ist, wenn…"
"Du bist eine Prinzessin und eine Prinzessin ist anders als alle anderen Ponys. Ponys werden kommen und gehen und du hast die Chance immer wieder neue Freunde zu finden. Mach dir keine Sorgen darum was alles passieren könnte, sondern Lebe." fiel der Geist Tenebrae wieder ins Wort.


Tenebrae zwang sich ihren Blick von dem Geist abzuwenden auf das Herz, das noch immer über Poor Spirit Huf leuchtete und schlug. Es pulsierte so warm und regelmäßig.
Wieder schaute die Mutter der Alpträume die Ponys an. Eine Weile blickte sie Phede an, sah ihre sterbende Tochter neben dem Flickenfohlen liegen, wie sie Phede noch immer Magie gab, um es am Leben zu halten.

"Egal wofür ich mich entscheide." sprach sie leise und senkte ihren Blick auf das Fohlen in ihren Hufen.
Sie könnte das Fohlen mit Leichtigkeit fressen. Sie könnte diese Ponys einfach davon blasen wie lästiger Staub. Doch als sie ihren Kopf hob und erneut die Ponys und ihre Töchter ansah, war da kein Schmerz des Verrates mehr. Sie sah diese zufriedenen Gesichter. Gesichter in denen so viel Zuversicht stand und so viel Liebe.
Vorsichtig streckte sie einen Huf, mit dem sie Bone gestreichelt hatte, nach dem Herzen aus.


Ein knarrendes Knirschen durchzog die angespannte Stille. Dann ein helles Klirren wie zerspringende Glastropfen. Die Lichtkuppel brach zusammen.
Ein hilfloser Schrei entfuhr Caligo als ihr Zauber zerbarst und sie wie ein Sack Äpfel zusammenbrach.

Tosende Schwärze drängte sich durch die Risse. Schwarzrote schwere Wirbel stürzten rasend auf die Ponys hinab, umschlangen und erfassten jeden einzelnen. Der Schmerz und Hass durch strömte jedes Pony. All das Leiden, was Tenebrae seit den Jahrhunderten erlitten hatte und all das Leiden, was die Schwestern erfahren mussten.
Cloud Fan versuchte sich schützend über Lucky zu werfen. Wischfull presste sich Angsterfüllt an Night, Golden Hoofs versuchte neben Kosmos standhaft zu bleiben.
Caligo versuchte ihren Zauber wieder aufzubauen, doch konnte sie kaum den Kopf heben. Aus ihrem Horn sprangen nur wenige jämmerlichere Funken.
Aviritia schloss die Augen.


Mitten in der wirbelnden Finsternis war auf einmal ein strahlend weißes Licht. Langsam und stetig wurde es heller. Mit jedem pulsieren verdrängte das Licht den Schatten ein weiteres Stück.
"Du wirst nicht einsam sein."
Tenebraes Gesicht tauchte in dem Licht auf. In ihrem ausgestreckten Huf hielt sie das Herz. Ihr Herz.
"Ich kann meine Töchter nicht dafür bezahlen lassen was meine Schuld war."
"Du kannst sie nicht mehr retten. Nicht so wie sie sind."
"Aber ich kann ihnen das geben, was sie verloren haben. Leb Wohl mein Liebster."
"Leb Wohl Morningstar. Prinzessin der Grenzen und Beschützerin der Ponys."
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Mit dem stetig heller werdenden Licht, verblasste auch der Geist, bis er völlig verschwunden war.

Tenebrae setzte sich auf ihren Hintern und entließ Bone aus ihrem Huf. Mit beiden Hufen umfasste sie jetzt ihr Herz. Noch einmal schaute sie es prüfend an, hielt die Luft an.
Wie ein Tornado umwirbelte der schwarzrote Nebel Tenebrae und das Licht das von dem Herzen aushing.
Tenebrae schloss die Augen.
Mit einem Ruck rammte sie sich das Leuchtende Herz in ihre Brust.


~
Ich blickte in hasserfüllte Augen.
Diese Augen waren durchtränkt von so viel Hass die bei bloßem Anblick, dieser einst so schönen Augen, dass Herz gefrieren lassen konnte.
Sie war mal eine so schöne Stute gewesen, so voller Hoffnung und Inbrunst für das Reich der Prinzessinnen. Und voller Liebe zu Celestia.
Doch jetzt ist sie nur noch voller Hass. Getrieben durch Rache und Macht. Das einst so schöne Gesicht verzerrt von Wut und Abscheu.
"Du hast dieses Land mit deinem Leben verteidigt. Du hast dich hingegeben für die Prinzessinnen und wurdest belohnt. Du warst die Prinzessin der Grenzen. Was bist du nun noch?" sprach ich. Meine Stimme war flach und ohne Farbe, umso mehr donnerte ihre Stimme mir entgegen.
"ICH bin die Mutter der Alpträume und mächtiger als du je warst oder je sein wirst." Ihre roten Augen funkelten mit selbstsicherer Wut mir entgegen.
"Du warst mal glück…" versuchte ich zu erwidern.
"ICH bin stärker als zuvor und ich muss mich an keine ihrer albernen Gesetze mehr halten." Unterbrach sie mich mit ihrer Donnernden Stimme. Eiskalt durchzuckte mich ihr kalter Hass.
Sie spreizte ihre ledrigen Flügel. Schwerfälliger schwarzer Nebel sickerte aus ihrem grauschwarzen Fell. Ihre Mähne loderte in Nebelschwaden auf, wie Feuer nur aus erstickter Angst.

"Ich werde über die Träume herrschen und Prinzessin Luna für immer aus dem Traumreich vertreiben. Alle Ponys werden ihre schlimmsten Alpträume erleben. Und Prinzessin Luna wird nichts dagegen unternehmen können. Sie wird hilflos dabei zusehen müssen wie ihre geliebten Anhänger und Verehrer unter meinen Alpträumen leiden." Sie schenkte mir ein viel zu breites Grinsen. Ihre schwarzen Lippen zogen sich zurück und entblößten nadelartige Zähne. Viel zu viele von diesen gebogenen Zähnen wurden entblößt. Ihre Augen funkelten vor Hunger.
"Du musst nicht so sein. Du musst nicht deine Rache haben. Du kannst ihnen Vergeben und auch Celestia." Versuchte ich einen erneuten Anlauf.
Sie schloss ihre glühenden Augen und ihr gefräßiges Lächeln verschwand.
"Ich will ihnen nicht vergeben. Ich will das sie so leiden wie sie mich leiden ließen" sprach sie ruhiger als erwartet. Es war beängstigend.
"Es ist doch schon über 800 Jahre her. Lass deinen Hass nicht an denen aus die nichts dafür können." ich spürte das es da war. In Tenebrae, die Mutter der Alpträume, war noch immer die einst so liebevolle Prinzessin, die sie einst mal war. Sie musste nur wieder Vertrauen fassen.
"Sie haben mich zerstört, gepeinigt und geschändet." fuhr sie micht plötzlich an. Es brannte in meinem Herzen als ich ihre Augen sah und ihre Donnernde Stimme mich in Mark und Bein erschütterte.
"Und sie wurden dafür bestraft. Celestia…" verscuhte ich sie zu beruhigen.
"Celestia hat sie bestraft ja, aber mich vergessen. Sie ließ mich alleine. Zurück in dem Verließ meines Schlosses, in denen ich über Jahrzehnte vor mir her vegetierte. Verletzt und geschunden." erneut fuhr sie mir über den Mund. Sie hatte die Augen geöffnet und funkelten mich bösartig an.
"Du warst doch nicht alleine. Du hattest Silver Spirit. Er liebte dich und du ihn." Erinnerte ich mich daran, dass es mal ein Herzenspony für die einstige Prinzessin der Grenzen gab.
Langsam wurde ihr Blick weicher. Sie schien sich daran zu erinnern, an eine Zeit die lange vergangen war.
"Aber er starb und meine Versuche ihn für immer an mich zu binden scheiterten und verwehrten ihm den Übergang in eine bessere Welt." Zum ersten mal war Tenebraes Stimme ruhig, nicht diese kontrollierte Ruhe, sondern eine echte Entspannung. Aber ich spürte auch eine Mischung aus Trauer und Wut die mit jedem Wort mitschwang. Die Wut jedoch wurde stärker und übernahm schnell wieder die Führung.
"Und Celestia hat mich dafür gestraft."
"Schattenmagie ist Verboten und darf unter keinen Umständen eingesetzt werden." Ich stoppte mich viel zu spät.
Mein Fehler, ich hätte nicht mit diesem Verbot anfangen sollen, denn jetzt funkelten ihre Augen erneut voller Hass.
Doch sie schwieg. Sie starrte einfach nur gerade aus. Fehlten ihr die Worte oder wartete sie darauf meinen Nächsten Satz unterbrechen zu können?
"Unsere Unsterblichkeit ist ein Fluch für dich. Jedes Pony, dass du lieben wirst, wirst du wieder gehen sehen eines Tages. Aber du hattest eine Aufgabe, die dich erfüllt hat. Du warst eine Prinzessin. Du warst glücklich gewesen." Versuchte ich mein Glück und sprach einfach weiter.
"Zwei mal hat mich Celestia enttäuscht. Ein drittes mal werde ich es nicht zulassen, Morningstar!" dieses mal klang sie ernsthaft und nur wenig ihres so tief sitzenden Hasses schwang in ihrer Stimme mit.
"Gib wenigstens deine Töchter frei Tenebrae. Du weißt, dass sie dir nur helfen wollten. Lass sie nicht wegen deines Hasses sterben." bat ich Tenebrae um das Leben ihrer Alpträume. Ponys, die in ihrem Leben einmal so verbittert und voller Hass waren, dass Mutter sie zu sich genommen hatte und sie zu Alpträumen machte. Flammende Alpträume, die sich in die Träume der Ponys schlichen, um dort ihr Schabernack zu treiben.

Zu meinen Hufen lagen sie. Zwölf Schwestern die unterschiedlicher nicht sein konnten. Alle waren sie einst normale Ponys gewesen, die sich der Machtsucht und Rachsucht hergaben. Jedes dieser Alpträume verkörperte eine schlechte Eigenschaft, die sie in die Herzen der Ponys pflanzten.
Die Gier, das gebrochene Herz, die Schwäche, die Eifersucht, die Dunkelheit, die Bosheit, die Wut, der Neid, die Eitelkeit, die Einsamkeit und die Angst vor dem Tod. Doch die zwölfte, sie war kein Pony gewesen, die pure Angst, sie wurde geschaffen aus den Ängsten aller Ponys.
Sie alle lagen mir zu Hufen den Willen ihrer Mutter ausgesetzt.

Erneut blickte mich die Mutter aller Alpträume an.
Langsam schloss sie die Augen.

Schmerzlich wandte ich mich von dem Spiegel ab.
"Ein drittes mal wird sie mir kein Leid zufügen" sagten ich.
~


Tenebrae schüttelte den Kopf als wolle sie sich gegen etwas wehren.
"Ich werde nicht zulassen, dass meinen Töchtern etwas passiert, ich werde nicht erlauben das Celestia sie für meine Taten bestraft."
Das Licht brach aus ihrer schwarzen Brust hervor und begann das schwarze Fell regelrecht wegzubrennen.
Stück für Stück löste sich ihr nachtschwarzes Fell auf und wurde durch das himmelblaue Fell ersetzt. Ihre flammendgraue Mähne erlosch und wie als würde ein schneeweißes Seidentuch ausgeworfen entfaltete sich ihre weiße Mähne.


~
"Es war an deinem Abend, als die toten Blätter vom Wind über die Wiese gewirbelt wurden. Dir hatte ich mich ergeben, doch du warst fort. Mein Leben ging ohne dich weiter. Ein Leben wie ein verlorenes Spiel. Doch ich werde deinen Namen niemals vergessen. Ich werde mich Erinnern an Silver Shine, du der warst für mich allein. Mein Herz war verlassen, ich war wie ein toter Baum, verdorrte, brach zusammen, allein."
~


Wieder schüttelte die Alicornstute den Kopf. Dieses mal um wirbelte sie ihre weiße Mähne ihr bezauberndes Gesicht wie Seide.
"Silver war für mich da als ich ihn brauchte. Jetzt sind diese Ponys für mich da. Ich habe keinen Grund mehr zu hassen, keinen Grund mehr Rache zu üben. Ich bin nicht allein." sprach sie sich selbst Mut zu.
In einer Fontaine aus weißem Haar wurde ihr Schweif aus der Finsternis entlassen.
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Mit gespreizten Flügeln entfaltet sich eine Welle aus reiner Magie.
Diese Welle aus Magie vertrieb den schwarzen Nebel aus Hass schlagartig.
Langsam schloss Morningstar ihre strahlenden Augen und lächelte.
Für einen Moment wurde alles still.
In nur einem Liedschlag, glomm ihr Horn hell auf. Ein Licht, so hell wie tausend Sonnen, wurde entfesselt und jagte den Schatten aus dem Dorf hinaus. Es wirkte als wäre der Nebel lebendig. Er schien zu flüchten, wie räudige Hunde auf der Flucht.

Trotz der Helligkeit des Zaubers, wurden die Ponys nicht geblendet. Sie sahen wir Morningstar in Fleisch und Blut vor ihnen stand. Die edlen Schwingen geweitet. Die Stute selbst schien regelrecht zu leuchten.
Das Herz in ihrer Brust strahlte noch einen Moment heller, bis es nicht mehr zu sehen war.
Langsam schloss Morningstar ihre Flügel.


Cloud, die sich schützend über Lucky geworfen hatte, rappelte sich langsam wieder auf. Sie hätte Tränen von Schmerz in ihren Augen. Es waren nur wenige Sekunden gewesen, in der sie dem Schmerz von Tenebrae ausgesetzt war, aber er hatte genügt, um Cloud tief zu erschüttern.
"Lucky geht es dir gut?" war das erste was sie sagte. Sie schaute direkt nach ihrer Freundin.
Doch als sie die leuchtende Morningstar sah, wischte sie sich die Tränen aus den Augen und betrachtete das Alicorn vor sich.

Kur darauf viel der Wolkenschupserin Poor Spirit auf die bewusstlos vor Morningstar lag die eben noch Tenebrae war.
Sorgenvoll schaute die Pegasusstute das Alicorn vor sich an.
"Keine Sorge Cloud Fan, deiner Freundin ist nichts passiert." versicherte die Prinzessin.


Golden Hoofs schaute direkt Kosmos an, als das Licht den Schatten vertrieben hatte. Sie lächelte als sie den Zebrahengst im Sonnenlicht sah. Vorsichtig griff sie nach seinem Schnabel und zog ihn ihm aus.
"Wir haben es wohl überstanden." sagte sie erleichtert. Breit Grinsend umhufte sie den Hengst so innig wie sie nur konnte.


Wishfull schob sich unter Night heraus.
"Das war…" sie brachte ihren Satz nicht zu ende, sah sie die 12 Leblosen Schwestern und Poor am Boden liegen.





Ein Pony schälte sich aus einem Waffeleiskostüm, während ein anderes die Fischflosse abschüttelte.




Weit oberhalb der Stadt flatterten drei Alicorns.

Verträume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum. Luna Cutie Mark
Nichts auf dieser Welt existiert für immer.
Aufruf an alle Hundebesitzer:
Sammelt nicht nur die Hinterlassenschaft eures Hundes auf, sondern nehmt ab und an mal etwas Müll auf eurem Spaziergang mit auf und werft es in einen Mülleimer. Dies macht eure Stadt, Dorf, ein kleines Stück besser und erfreut eure Mitmenschen und unsere Umwelt.
Danke
FS grins
Mein Versuch etwas zu verbessern.
It is hard to be honest without the evil inside. (Mactatus)
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.04.2021 von Mactatus.)
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03.03.2021
Anonymer Brony Offline
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RE: [RPG] Nightmare Night for ever
[Night Star]
[Gingerville / Ingwerfelder]


Das Wish zu ihm gekommen war erfüllte Night mit noch mehr Hoffnung, noch mehr Willen diese alles zu einem guten Ende zu bringen.
Das sie ihm auch noch bei seinem Heilzauber half überraschte ihn jedoch und brachte leichte Sorgen um ihr Wollbefinden mit sich.
Immer hin wollte er nicht das sie sich selber in Gefahr brachte.
Jedoch sie fortzuschicken konnte er auch nicht, tat sie ja auch nur was sie für richtig hielt.
Zumindest waren sie zusammen in der ganzen Sache.

Als plötzlich dann erst von Golden ein helles Licht ausging, kurz darauf gefolgt von Cloud und Wishfull, stieg die Hoffnung in noch größere Höhen.
Das musste ein gute Zeichen sein, es musste etwas bedeuten.

Das Gespräch zwischen Tenebrae und dem Geist war wie ein Tauziehen, bei dem jedoch nur eine Seite wirklich zog, gegen sich selber.
Night wollte etwas sagen, doch schwieg er.
Dies war nichts wo er wirklich noch etwas sagen musste.
Es war der Schreiber in ihm der einfach zu gerne seine Sicht kundtun wollte.


Als die Lichtkuppel, welch noch immer von Caligo gehalten wurde, plötzlich zerbarst und die Stute dabei eine Schrei entfuhr, zuckte Night kurz aber deutlich zusammen.
War schon alles zu spät?
Würden sie es doch nicht schaffen?
Night wollte nicht mal daran denken, nicht solange Wish bei ihm war, nicht solange es noch Hoffnung gab.
Der Hengst legt alles was er nur konnte in seine Zauber, versucht sogar die Kuppel neu zu schaffen.
Er musst etwas tun, etwas um alle zu beschützen.

Als die Schwärze den Schreiber einhüllte kostete es ihn alle körperliche Kraft nicht selber auf dem Boden zusammen zubrechen.
Die Schmerzen und den Hass welcher er nun spürte war unbeschreiblich und zugleich traurig.
Night fühlte wie sich Wish voller Angst an ihn presste und er hätte alles getan um ihr das jetzt zu ersparen.
Er konnte nur für sie da sein, sie wissen lassen durch die Nähe das sie nicht alleine war.
Alles was Tenebrae und die Schwester erleiden mussten in ihrer Lebenszeit... es war so dunkel, so finster und gemein.

Erneut sprang vor ihnen ein Licht, genau dort wo Tenebrae und Bone zusammen mit Poor und Bone waren.
Zumindest glaubte Night das, war es in der Schwärze doch möglich das er sich zusammen mit Wishfull unter all dem Leid das sie spürten auch gedreht hätten.

Was passiert fühlte sich wie die Ewigkeit an.
Das Licht wurde stärker und stärker.
Gab die Sicht wieder auf Tenebare frei.
Es war wie in einer der alten Legenden.
Das Böse wurde von dem Guten ausgetrieben, die Finsternis vom Licht zurück gedrängt.
Aus dem Schatten schälte sich langsam wie eine zerfallende Statue das wahre Wesen.


Dann stand vor ihnen ein strahlendes Wesen, ein Prinzessin, erfüllt vom Licht.
Und diese nutze sie auch um die Schatten, die Finstern, den Nebel zu vertreiben.
Ein Schauspiel wie man es wohl nur selten sah.
Sie hatten gewonnen, oder?

Der Hengst fühlte wie seine Cousine sich unter ihm wieder hervortraute und lächelte zu ihr.
Erst als sie nach nur zwei Worten ihren Satz abbrach sah auch er das nicht nur die Schwestern am Boden lagen, eben so auch Poor.
„Ich bin mir sicher es geht ihnen gut.
Sie müssen sich nur erholen.
Poor und die Schwestern haben viel durchgemacht.
Wie geht es dir Wish?
Hast du es gut überstanden?“
, wandte er sich zu ihr und konnte es sich aus einem Impuls raus nicht verkneifen ihre einen Kuss zu geben.

Großes Danke an Mactatus für meinen Avatar.  AJ Prost
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05.03.2021
Kakuma Offline
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RE: [RPG] Nightmare Night for ever
[Lucky Morning] [Ingwerfelder]

Lucky sah die großen Anstrengungen in den Augen von Caligo, die mit ihren letzten Kräften das schützende Schild aufrechterhielt. So langsam lief ihnen die Zeit Weg und das war wohl allen bewusst.
„Bitte halte noch etwas durch Caligo sie wird die richtige Entscheidung treffen.“
Flüsterte die Erdstute dem Alptraum entgegen, während sie kurz zu den anderen Schwestern blickte, bis das Gespräch zwischen der verlorenen Liebe und der Alptraummutter begann.

Auch Lucky lauschte eine ganze Weile dem Gespräch und konzentrierte sich auf die beiden. Lucky wollte sich das Gefühl gar nicht ausmahlen wie es war die liebsten zu überleben und alleine zurückzubleiben. Man konnte Tenebrae einfach nicht böse sein, dass Trauer und Einsamkeit sie zu dem haben werden lassen was sie nun darstellte. Viele währen wohl viel früher dran zerbrochen, ohne jemand der den Absturz abfing. Doch nun konnten sich beide verabschieden und einen Schlussstrich ziehen. Ein Gefühl im inneren ließ Lucky nicht los, das sie ohne die Worte des Geistes, es nie geschafft hätten.

Der Erdstute trieb der Anblick unweigerlich die Tränen in die Augen und ihr Herz fühlte sich schwer an doch es musste sein. Als Caligo dann zusammenbrach zögerte Lucky keine Sekunde und eilte zu der Alptraumstute hin um sie zu stützen.
„Du hast es geschafft die Dunkelheit wird bestimmt dem Licht weichen. Tenebrae wird uns alle retten.“
In diesem Moment lag das Schicksal im Huf der Alptraumstute, das war sich auch Lucky bewusst. Doch sie war sich sicher das das Gespräch mit der verflossenen Liebe Früchte getragen hatte. Kaum zeigte sich das Licht, konnte sich Lucky ein fröhliches grinsen nicht verkneifen. Sie drückte Caligo noch etwas enger an sich und machte es der grauen Stute so bequemer.

Ganz so einfach war es dann doch nicht und ein weiteres Gespräch zwischen Tenebrae und einer längst vergessenen Form von ihr entfachte. Niemand kannte diese Prinzessin wirklich und wusste wohl was sie für das Land getan hatte. 800 Jahre wahren eine sehr lange Zeit, die sich Lucky gar nicht richtig vorstellen konnte, dachte sie doch selten über die Vergangenheit nach und über das was schon geschehen war.
Der Gedanke daran das alle Ponys mit Alpträumen geplagt wurden war schrecklich und zeigte nochmal wie schnell eine falsche Entscheidung zu diesem Zeitpunkt das Land ins Unglück stürzen konnten. Doch lag dies nicht in den Hufen jedes einzelnen, sondern in Morningstar selbst, die durch ihr zögern deutlich zeigte das der letzte Funke gutes nicht in ihr erloschen war. Als dann die Hülle risse bekam, richtete sich Lucky ein Stück weit auf und schaute zu Cloud. Sie lächelte zu ihrer Freundin und ihr Blick verriet „Es wird alles gut werden“. Im Augenschein der Stute wurde es immer heller und heller.

Dann zeigte sich wieder wie tief doch ihre Freundschaft zu Cloud war und das in Cloud das Herz einer Löwin ruhte, so selbstlos wie sie sich schützend über Lucky warf. Auch Lucky umklammerte ihre Freundin ganz fest und drückte sie an sich und Caligo.
„Ich will dich nicht verlieren. Niemals im Leben Cloud.“
Nachdem das Licht verschwunden war hatte Cloud etwas mühe sich von Lucky zu befreien, hielt die Glücksstute ihre Freundin doch ziemlich eng an sich. Gleichzeitig stellte Lucky ihrer Freundin die gleiche Frage.
„Cloud geht es dir gut? Ja bei mir ist alles in Ordnung wie geht es den anderen?“

Es brauchte einen Moment bis Lucky sich der Situation bewusst wurde und auch sie Morningstar fixierte.
„Prinzessin ihr habt es geschafft und seid zurückgekehrt.“
Doch hielt der Blick nicht lange und die Sorge um Caligo und die anderen Schwestern wurde für Lucky wichtiger.
„Wir sollten sie alle zurück in das Haus bringen und uns um sie kümmern bis sie wieder aufwachen.“
Lucky tastete nochmal vorsichtig Caligo ab um zu spüren ob es ihr auch wirklich gut ging.
Im Augenschein entdeckte sie dabei drei weitere Wesen oberhalb der Stadt.
„Schaut da die Prinzessinnen sind hier.“
Lucky sagte ihre Worte mehr beiläufig, damit auch alle sich der Situation bewusst waren. Vorsichtig löste sie ihre Satteltaschen mit etwas Mühe und begann eine davon Caligo als Kopfkissen unterzulegen. Es handelte sich zwar nicht um das bequemste Kissen, doch der Stoff mit den Süßigkeiten als Inhalt, war immer noch bequemer als der Boden selbst und der angenehme Geruch der Süßigkeiten hatte auch noch einen netten Nebeneffekt.

„Helft alle mit, uns um die Schwestern zu kümmern und du Cloud schaust nach Poor,“
Schon fast reflexartig drückte Lucky ihre Freundin einen Kuss auf den Mund als kleines Dankeschön und eilte weiter zur nächsten Schwester, die in ihrem Fall Invidia war. Auch ihr legte Lucky eine Satteltasche unter den Kopf und bettete sie so etwas bequemer.
„Bald wird es euch allen wieder besser gehen. Müssen wir unsere Geschichten abgleichen für die Prinzessinnen?“
Warf Lucky in den Raum. Immerhin wusste sie nicht wie die drei auf Morningstar reagieren würden. Doch durften sie es schwer haben, gegen ein ganzes Dorf, das der Prinzessin helfen würde.
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16.03.2021
Algernon Offline
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RE: [RPG] Nightmare Night for ever
Kosmos
Gingerville / Ingwerfelder


Caligo hielt sich noch mit letzter Kraft auf den Beinen und versuchte Tenebrae zu überzeugen auf die Gruppe der Ponys zu hören und auch die Anderen bemühten sich.
Kosmos hingegen blendete die Welt für einen langen, wunderbaren Augenblick aus.
Für die Dauer des Kusses schien die Zeit förmlich still zu stehen und ein warmes Gefühl des Glücks durchflutete ihn.
Als er die Augen wieder öffnete sah Kosmos das Golden und er ein wärmendes Licht auszusenden schienen und Cloud und Wishfull begannen ebenfalls zu leuchten.

Der Geist versuchte noch immer Tenebraes Zweifel zu zerstreuen.
Es war anscheinend der Geist eines Ponys das sie sehr geliebt haben musste, welches für sie da war auch nachdem ihr all das angetan wurde.
Der Verlust von Silver Shine schien letztlich die Tragödie gewesen zu sein, welche Morningstar endgültig so hatte werden lassen.

Gerade als die Alptraummutter nach ihrem Herz griff brach die Barriere zusammen und die Schwärze über sie herein und mit ihr auch der Schmerz.
Kosmos klammerte sich ebenso an Golden wie an alle guten Gefühle die sie in ihm auslöste im vergeblichen Versuch den Schmerz und die Trauer nicht zuzulassen.
Allein die Berührung, die Wärme Goldens und das Wissen das sie an seiner Seite war, verhinderten das er unter all dem Leid zusammen brach.

In all dem Chaos hörte er Tenebrae, nein Morningstar reden.
Der Wunsch nach Rache, der sie 800 Jahre lang angetrieben hatte, wollte sich nicht so ohne weiteres vertreiben lassen.
Sämtliche Worte Morningstars schienen kaum eine Wirkung zu zeigen, es war als würden die Bitten zu Vergeben auf taube Ohren treffen.
Erst die Sorge um ihre Töchter schien endlich die Kraft zu haben die Sache zum Guten zu wenden.

Ein flüchtiges Licht erschien in der Dunkelheit, ein Licht das langsam heller wurde und sich schließlich explosionsartig ausbreitete und die Finsternis zurück drängte.
Anders als erwartet brannte es nicht in den Augen und als es sich wieder legte sah Kosmos die Prinzessin mit ihrem himmelblauen Fell und ihrer weißen Mähne direkt vor sich.

Kosmos drehte seinen Kopf wieder zu Golden, doch noch bevor er etwas sagen konnte hatte sie ihm bereits seinen Schnabel angenommen, er hatte noch gar nicht mitbekommen, dass er wieder zurück verwandelt wurde.
Der Zebrahengst erwiderte ihre Umarmung und ihre Worte, "Ja, das hoffe ich".
Sein Blick schweifte über die Ingwerfelder, über die sich aufraffenden Kameraden, über die am Boden liegenden Schwestern und Poor und schließlich zu der Prinzessin.

Lucky kümmerte sich sofort um die Schwestern und als sie schließlich die Prinzessinin erwähnte schaute auch Kosmos nach oben und antwortete beiläufig und leicht abwesend auf ihre Frage "Ich glaube in diesem Fall zählt mehr das Ergebnis".
Er war etwas besorgt, vor ihm stand die Prinzessin, für deren Rettung sie gekämpft hatten, hoffentlich würden Prinzessin Celestia und die Anderen all das Erreichte nicht wieder kaputt machen.
Sie wollten der Prinzessin beistehen und genau das würde er auch tun.

Der Zebrahengst löste sich aus der Umarmung und flüsterte Golden zu, "Vielleicht ist es doch noch nicht ganz vorbei", er zeigte nach oben zu den Prinzessinin, "Wir sollten ihr jetzt noch beistehen".
Nun drehte er sich zu dem himmelblauen Alicorn und vollführte eine förmliche Verbeugung,
"Eure Hoheit",
bevor Golden und er sich direkt an einer ihrer Seiten aufstellten.
Egal was die Anderen Prinzessinin sagen würden, er hatte sich für eine Seite entschieden.



Sein Blick ging in zu dem Ort an der er Anxifare zuletzt gesehen hatte.
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24.03.2021
Gobking Offline
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RE: [RPG] Nightmare Night for ever
[Bone Digger]

Bone begann sich in seiner Rolle als Stofftier für Tenebrae wohlzufühlen. Die Nähe zu der großen Stuten war angenehm und gestreichelt zu werden war auch nicht schlecht, weshalb der Colt sich auch nicht dagegen sträubte. Seine Rolle hatte auch eine Wirkung wie es schien, wobei Bone sich auch sicher war, das die anderen und wie sie sich verhielten, ebenfalls einen großen Teil dazu beitrugen das Tenebrae ihr Verhalten änderten.

Faszinierte hörte der kleine Colt auch der Unterhaltung zwischen Tenebrae und dem Geist zu. Zeuge dessen zu werden was ich da vor seinen Augen abspielte war für ihn fantastisch. Die Rohe Zurschaustellung von Emotionen war für den jungen Colt bislang unbekannt gewesen und nach dieser Nacht voller Angst und schrecken war das ein krasser Gegensatz.

Mit großen Augen sah Bone wie Der Huf der großen Stute sich langsam dem Herzen näherte und für den Moment hielt er voller Spannung auch den Atem an.

Das Chaos das entstand ließ Bone ängstlich zusammenkauern, auch wenn er sich bei Tenebrae durchaus sicher fühlte, verwirrte das, was geschah ihn sehr und neben all dem Schmerz und Hass hatte er auch eine ganze Menge Angst. Wie sollte ein Fohlen solch ein Gefühlschaos auch in der kurzen Zeit richtig verarbeiten können? Er tat das, was er machen konnte. Die Augen fest zukneifen und die Zähne zusammenbeißen.

Die schützende Umhufung verließ Bone und nun frei von Tenebrae Griff, ging Bone ein paar Schritte von der großen Stute fort um ihr Platz zu geben,wobei gehen es nicht ganz zutraf, war er doch etwas am schwanken und unsicher auf seinen vier Hufen.

Instinktiv kniff Bone die Augen zusammen als die Verwandlung bei Tenebrae einsetzte und er fürchtete das diese Metamorphose in einen grellen, blendenden Lichtblitz enden würde, was er wirklich hassen würde, doch es kam anderes als befürchtet.

Bone hatte nicht gemerkt wie er seinen Mund geöffnet hatte und Tenebrae anstarrte. Die Stute vor ihm war … sie … er fand keine Wörter dafür. Mit einem Grinsen drehte er sich um und schaute die anderen an, dabei sah er nun wirklich zum ersten mal das es den Nachtmahren nicht gut zugehen schien. Zumindest bezweifelte Bone, das sie alle lagen weil sie müde waren.

Noch immer recht unsicher auf seinen Hufen, er fühlte nun doch so langsam wie sein kleiner Fohlenkörper und Verstand erschöpft war, ging er dorthin, wo Aviritia lag. Sie hatten Mutter überzeugen können den Alptraum zu beenden und er wollte einfach bei diesen schönen Moment bei der Stute sein, die ihn doch so sicher durch die Nacht gebracht hatte. Außerdem wollte er ihr auch erzählen was passiert war (auch wenn er wusste das sie es auch selbst gesehen hatte) aber er war auch von fohlenhafter Aufregung erfüllt und er musste auch noch unbedingt die anderen Fohlen sehen, die er getroffen hatte und noch wieder zu Tenebrae und sie nochmal umhufen (konnte man das überhaupt, jetzt wo sie eine Prinzessin war?) und dann waren da noch seine Eltern die er treffen musste (auch wenn er da .... weniger Lust zu verspürte).

Das flaue Gefühl im Bauch versuchte er zu ignorieren. Die Nightmares lagen sicherlich nur auf den Boden weil sie so erschöpft waren, einen anderen Grund konnte es nicht geben, versicherte er sich immer wieder in Gedanken.

Die Gestalten am Himmel bemerkte Bone nicht, war sein Blick jetzt nur auf Aviritias Gestalt fixiert.

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28.03.2021
Konsumo Offline
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RE: [RPG] Nightmare Night for ever
[Phede]
[Gingerville / Gingerbelle]


Feather fühlte den Blick Tenebraes auf sich, fühlte vielleicht die hintergründige Bedrohung... nein... nicht Bedrohung. Es glich mehr einem Potential, etwas das passieren könnte aber nicht würde.

Es war nicht logisch erklärbar woher die Sicherheit rührte dass Tenebrae das Richtige tun würde und darum verstand Phede es nicht. Doch Feather schien sich so sicher zu sein, schien fest daran zu glauben.

Kein Wort war gelogen gewesen.

Ich werde dich lieben, egal wie du dich entscheidest... das waren die Worte gewesen mit denen Phede begann zu verblassen, sich zurückzuziehen. Dieses gefühlskalte berechnende Wesen, das wandelnde Konstrukt, dieses...Flickenpony. Das sollten also ihre letzten Worte sein.

...und es waren gute Worte.

Im Augenwinkel nahm Feather wahr wie ihr noch immer Magie gegeben wurde und sie spürte Tränen in sich hochsteigen. Aber es gab nichts was sie hätte tun können, nichts was jetzt noch etwas geändert hätte. Sie hatte die Würfel geworfen, wie auch die Anderen. Sie war Schuld an all dem was nun geschah, wie auch die Anderen. Sie teilte ihr Schicksal mit ihnen.

Dann wurde die Stille durchbrochen, wurde das Knarren und Knarzen lauter und lauter. Der Kopf des Flickenponies hob sich, gerade als die Lichtkuppel barst.


Sie rührte sich nicht.


Feather ließ die Dunkelheit über sich hinwegwaschen, spürte die Berührung dessen was sie die letzten Stunden geleitet und dominiert hatte einmal mehr. Sie kannte das Gefühl der Schwärze, das Gefühl des Schmerzes und den Geschmack von verbranntem Haar und Blut. Es war wie ein alter bekannter Schmerz der wiederkehrte, ein nur allzu bekanntes Stechen das durch den ganzen Körper zu laufen schien. Die Augen Feathers schlossen sich während sie weiter ruhig dortstand.

Ich habe meine Würfel geworfen, wie die Anderen auch. Nun muss ich lediglich sehen wie sie fallen.

Die Erkenntnis hatte etwas befreiendes, nahm eine Last von ihren Schultern deren Gewicht sie erst spürte als es fehlte.

Und dann war sie da...

Feather öffnete die Augen und erblickte zwischen der Schwärze das weiße Haar, das glimmende Gefieder, das stolze Fell. Sie erinnerte sich an den Moment in dem sie das Herz berührt hatte. Und Feather spürte Tränen in sich hochsteigen.

Dann wurde die Schwärze weggeweht, wurde fortgetrieben von Licht und Magie und Feather hörte sich aufatmen. Sie hörte nicht das rasselnde klagende und kränkliche Atmen von Phede...sondern ihre eigenen Lungen sich mit der kühlen und klaren Luft füllen.

Feather hörte die Pappmachérüstung von ihrem Flügel rutschen, spürte die Schminke auf ihrem Gesicht. Sie spürte wie die Farbe verschmiert wurde als ihre ersten Tränen kamen, als alles auf einmal auf sie einprasselte. Anders als die meisten Anderen konnte sie nicht sprechen, konnte nichts organisieren und konnte einmal mehr keine Heldin sein.

Denn als sie die kühle Luft aus ihren Lungen entließ, wanderte mit ihr ein gut hörbares Schluchzen, ein Wimmern das tief aus ihrem Körper zu kommen schien.

All das was sie getan hatte... und das war viel Schlechtes gewesen... prasselte auf die Jungstute ein ohne durch den Emotionsfilter der wandelnden Puppe zu gehen. Ihr wurde klar wie schrecklich all ihre Handlungen gewesen waren, ihr wurde klar was Aviritia trotzdem gewillt war für sie zu geben, sie und all die anderen, deren leblose Körper nun dalagen.

Feather versuchte die Tränen wegzuwischen die ihre Sicht verschwimmen ließen aber schaffte es nur die Schminke zu verschmieren die brennend in ihre Augen geriet. Wie durch einen Schleier erblickte sie die leblos daliegende Aviritia... und sie stolperte zu ihr. Bone bemerkte Feather kaum, aber sie würde ihm nicht im Wege stehen oder versuchen ihn abzuwimmeln. Wie auch? Dazu wäre sie auch gar nicht in der Lage gewesen. Schluchzend und hemmungslos weinend ließ sie sich bei den Beiden nieder, umarmte den leblos daliegenden Körper Aviritias.

Ihr ganzer Leib wurde von den herausbrechenden Emotionen, den Tränen, dem Schluchzen und dem Wimmern geschüttelt.

Feather hatte jegliche Fassung verloren...und sie drückte sich an Aviritia, grub die Hufe in ihr Fell und rüttelte ganz sachte an ihr, mehr durch das Zittern ihres eigenen Körpers als durch bewusste Bewegung.
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02.04.2021
Mactatus Offline
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RE: [RPG] Nightmare Night for ever
[Gingerville - Ingwerfelder]
[Caligo, Delicia, Aviritia, Invidia, Debilitare, Feralia, Anxifare, Zamia, Deficere, Ira, Malafacera, Aurigena, Morningstar]
[Parfait, Wishfull, Cloud Fan, Poor Spirit, Golden Hoofs, Vanilla Ice, Blue Water]
<Kosmos, Bone, Feather (Phede), Night Star, Lucky>


Vor der Finsternis:
Night Star spürte schnell, dass seine Magie nicht dafür gemacht war die Kuppel zu halten. Der Druck der Kuppel war enorm, den er nur wenige Sekunden ertragen konnte.

Caligo reagierte nicht auf Luckys Worte, nach dem sie zusammengebrochen war.





In der Finsternis:
Für Wishfull wäre es eine Unendlichkeit gewesen, hätte sie Night nicht gehabt. Sie spürte das er versuchte sie zu schützen. Ihr eigener Zauber brach ab. Schuldbewusstsein kam in ihr auf. Sie war nicht stark genug, um ihren Cousin in dieser Situation zu stützen. Sie hoffte nur, dass er stark blieb und er spürte, dass sie immer noch da war. Auch wenn sie nicht helfen konnte.
Als in der Finsternis ein Licht erglomm, spürte Wish wie etwas Gutes erwachte. Allein dieses schwache Gefühl vertrieb den Schmerz in ihrem eigenen Herzen. Jetzt wusste sie, dass Night sein Versprechen gehalten hatte. Sicher wäre es noch schlimmer geworden, wenn er sie nicht beschützt hätte, in dieser Finsternis.
Diese unbeschreibliche Pein, die in dem Nebel lag, wäre für Wishfull unerträglich gewesen, wäre ihr Cousin nicht gewesen.
Wishfull versuchte zu erkennen was in diesem Nebel geschah. Das kleine Licht, das pochte wie ein Herz und den Schatten um sich herum mit jedem Schlag vertrieb. Hoffnung die den alten Schmerz der Alptraummutter vertrieb.
Ihre Augen weiteten sich überrascht, als das schwarze Fell von Tenebrae regelrecht von einem leuchtendblauen Fell weggebrannt wurde. Nicht nur die Ponys hatten ein Kostüm an. Tenebrae hatte sich hinter einer Maske aus Hass und Rachsucht versteckt, die sie nun ablegen konnte, dank Night und den anderen.


Als die Finsterniss auf Cloud niederstürzte, hoffte die Fliegerin inständig, dass es gut gehen würde, dass Poor und Lucky nichts geschehen würde. Sie hatte so unglaublich große Angst um Poor Spirit und vielleicht noch größere um Lucky. Ihre älteste Freundin, die sie viel zu wenig in ihrem Leben gesehen hatte und der sie noch so vieles erzählen wollte. Cloud konnte nicht zulassen, dass Lucky etwas passierte. Am Liebsten hätte sie sich zweigeteilt, doch blieb ihre Hoffnung, dass der Geist von Morningstar Poor beschützte. Immerhin hatte sie wohl aus ihren eigenen egoistischen Gründen heraus ihre Freundin als Gefäß für all ihre Ängste und Schmerzen missbraucht.
.oO(Der werde ich sowas von eine Geigen, wenn ich das hier überstehe. Meine Freundin so gemein zu missbrauchen.) der Gedanke daran und der Wille Lucky zu beschützen ließ die Wolkenschupserin aufrechtstehen. Zusätzlich war da auch noch Caligo die in eigener Aufopferung alle Ponys beschützt hatte, darum musste Cloud nun auch sie Beschützen und durfte nicht aufgeben.
Fürchterliche Gedanken durchschossen Cloud Fan, als der Nebel sie umhüllte. Sie glaubte die Verachtung von Lucky zu spüren, dass sie ihr die Schuld an allem gab und für immer aus ihrem Leben verschwand. Sie erinnerte sich daran wie sie am Grabstein von Poor Spirit stand und wie Lucky und all die anderen im Dorf sie strafend und verachtend anstarrten. Erinnerungen daran, wie man sie aus der Stadt trieb, wie all ihre Freunde sie bespuckten und mit faulem Gemüse und Obst bewarfen.
Schmerzliche Tränen rannen aus Cloud zusammengepressten Augen.
Erst als das Funkeln im Nebel erschien, wischen diese Erinnerungen langsam und Cloud wurde nun bewusst, dass es nicht ihre Erinnerungen waren. Und dennoch schmerzte es in ihrem Herzen sehr.


Golden spürte Kosmos eng an sich. Sie wusste, dass er sie niemals loslassen würde. So war er nicht. Sie wusste dies schon lange und mochte den Hengst ebenso lange.
Als der Nebel auf sie niederstürzte sammelte sie ihre ganze Kraft. Immerhin war sie ein Erdpony und Erdponys waren die stärksten Ponys. Vor ihrem geistigen Auge versuchte sie sich auszumalen was sie alles erleben würde, wenn sie mit Kosmos zusammenkäme. Ein gemeinsames Leben mit Fohlen und Enkelfohlen. Sie würde dann ihr eigenes Kaffee aufmachen und die tollsten Kaffee- und Teemischungen anbieten. Doch der Schmerz schlich sich in ihre positiven Gedanken. Sie erlebte tragisch Unfälle, sie verlor alles was ihr je etwas bedeutet hatte. Sie überlebte alle ihre Lieben und endete alleine in einer einsamen Kammer. Sehnsüchtig und voller Schmerz auf Bilder starrend, die einst ihre Lieben waren, die vor ihrer Zeit gegangen waren. Die Wut auf Kosmos und ihre Fohlen und Enkelfohlen umschloss ihr Herz. Sie hasste sie dafür das sie fort waren und sie alleine gelassen hatten.
"Nein. Das bin ich nicht." rief sie in die Finsternis. Ich werde Niemals meinen Kosmos hassen.
Wie als Bestätigung glomm ein Licht in der Dunkelheit und fast zeitglich verschwand diese fürchterliche Vision von ihrer Zukunft.





Nach der Finsternis:
Wishfull brauchte einen Moment, um sich zu fangen, nach dem Anblick der Schwestern, ehe sie Night antworten konnte.
"Ja… ich denke schön. Was ist mit ihnen?" fragte sie besorgt mit dem Blick auf den leblosen Körpern.
"Was ist mit dir?" sie erschrak innerlicht, dass sie ihren Cousin nicht als erstes nach dem Wohlbefinden gefragt hatte.
Dann küsste Night sie. Einen Moment schaute sie ihn an, wandte sich dann aber zu einer der Alpträume.


Als der Nebel fort war, stand Cloud noch immer mit gespreizten Flügeln zum Teil über Lucky und Caligo. Dass sie noch ihrer Freundin so festgehalten wurde, störte sie nicht. Im Gegenteil, es nahm den Schmerz, den sie erfahren hatte als falsche Erinnerung, mit Leichtigkeit von ihrem Herz.
"Danke Lucky" sprach sie doch recht erschöpft, aber sehr dankbar dafür das sie da war und für die Worte.
"Schön, dass es dir gut geht, Lucky. Ich bin ok."

Lucky prüfte Caligos Zustand. Dabei stellte die Stute fest, dass es keinen Zustand gab, den sie feststellen konnte. Die Alptraumstute gab keine Lebenszeichen von sich. Sie wirkte wie eine Puppe.

Zögerlich bewegte sie Cloud nach der Aufforderung und dem Kuss von Lucky sich um Poor zu kümmern. Doch dann kamen die Erinnerungen zurück und die Angst die Cloud um Poor Spirit hatte. Flatternd und stolpernd eilte sie zu Poor die vor Monringstars Hufen lag.
"Poor! Geht es dir gut? Bitte sag etwas Puri." flehte Cloud ihre Freundin regelrecht schon an.
Doch Poor reagierte nicht.
Vorsichtig legte siech die Wolkenschupserin neben das rosa Einhorn und bettete Poors Kopf zwischen ihren Flügeln. Erbost schaute die Pegasus zu der neuen Prinzessin auf.
"Was hast du getan?" der Schmerz und der Hass der in Cloud aufkochte, war echt. Spürbar.
Morningstar schaute besorgt und entschuldigend auf Cloud hinab.


Morningstar nickte leicht als Zeichen der Kenntnisnahme von Kosmos Ehrerbietung.
Golden musste sich zusammenreißen nicht zu weinen, bei dem Anblick der Schwestern und wie Cloud schmerzlich bei ihrer Freundin Poor war.
Auch sie musste nach oben schauen, als sie darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Prinzessinnen da waren. Besorgt folgte sie Kosmos und nickte aber selbstischer.
"Wir müssen Prinzessin Morningstar beistehen." versicherte sie.
Morningstar wandte ihren Blick von Cloud zu Kosmos und Gold.
"Ihr solltet euch keine Sorgen um mich machen. Durch mich ist viel Leid geschehen, welches ich nicht wieder gut machen kann." bedauernd schaute sie wieder zu Cloud.
"Deiner Freundin wird nichts passieren. Ich kann nicht ändern was passiert ist, aber ich kann ihr eine zweite Chance geben." die Prinzessin, noch immer strahlend von ihrer neu zurückgewonnen Kraft, lächelte die Wolkenschupserin an.
Cloud jedoch schaute noch immer wütend.

Kosmos brauchte einige Sekunden um einen Hafen schlaffer Ranken als Anxifare zu identifizieren. Die Stute, die sie einst mal war, war sie nicht mehr. Nicht mehr zu erkennen als diese. Es waren nur noch sterbende Ranken aus purer Angst, die sich langsam in einen feinen Nebel auflösten.


Als Bone an Aviritia herantrat, regte sich die goldene Stute ein wenig. Sie öffnete ein Auge und lächelte das Fohlen an.
"Schön… dir… geht… es… gut…" brachte sie müde und zerbrechlich hervor.
Ihr Blick versuchte noch Feather zu sehen.
"Seid mir… nicht… böse Bone… Feather…ich kann… nicht… bei euch… bleiben…" mit diesen Worten schlossen sich ihre Augen langsam und sie wurde still.






Eine Stute kam zu den Fohlen. Sie legte sich zu ihnen und nahm beide tröstend in ihre Hufe. Sie roch angenehm nach Vanille und ihr weißes Fell war ein wenig Kühl.
Bone kannte die Stute nicht, dafür aber Feather. Sie arbeitete in dem Restorant und hieß Vanilla Ice. Ice sprach nicht, wie auch als Eistüte, schwieg sie nur und hielt die beiden fest. Auch sie konnte sich die Tränen nicht verkneifen und weinte leise.


Noch immer stand Morningstar an Ort und stelle und schien über das Geschehene nachzudenken. Sie hatte nur noch eine Wahl. Sich dem zu stellen was auf sie zukommen würde.
Das Kosmos und Golden sich zu ihr stellten erleichterte sie etwas. Dass aber Cloud sie so von wachsendem Hass anstarrte, verängstigte die Prinzessin hingegen.



Nur langsam kamen die drei Prinzessinnen näher.

Verträume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum. Luna Cutie Mark
Nichts auf dieser Welt existiert für immer.
Aufruf an alle Hundebesitzer:
Sammelt nicht nur die Hinterlassenschaft eures Hundes auf, sondern nehmt ab und an mal etwas Müll auf eurem Spaziergang mit auf und werft es in einen Mülleimer. Dies macht eure Stadt, Dorf, ein kleines Stück besser und erfreut eure Mitmenschen und unsere Umwelt.
Danke
FS grins
Mein Versuch etwas zu verbessern.
It is hard to be honest without the evil inside. (Mactatus)
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07.04.2021
Anonymer Brony Offline
Changeling
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RE: [RPG] Nightmare Night for ever
[Night Star]
[Gingerville / Ingwerfelder]


„Alles gut.
Solange es dir gut geht, geht es mir auch gut.“
, erwiedert Night mit leicht geröteten Wangen ach dem Kuss.
Auch sein Blick ging wieder zu den Alpträumen die reglos am Boden lagen.
„Ich... ich weiß nicht was mit ihnen ist.
Vielleicht... vielleicht sind sie einfach nur zu erschöpft von dem ganzen.“
, versuchte Night hoffnungsvoll zu klingen und sah dann zu Moringstar.

„Doch, wir sollten uns Sorgen um euch machen, Prinzessin.
Ihr hab auch viel Leid durch gemacht.
Jedoch was wird nun aus den Alp... den Stuten die eure Schwesternschaft war?
Sie leben doch noch, oder?
Bitte sagt mir das sie noch leben, das wir sie auch retten konnten.
Sie sind unsere Freunde und haben auch eine zweite Chance verdient zu einem schönen Leben mit Freunden.“

Der Einhornhengst klang sehr besorgt und doch voller Hoffnung.
Und wenn es nur war das Wish nicht nun traurig sein müsste über den Verlust.
Doch aber auch um selber nicht das Gefühl zu haben doch am Ende versagt zu haben.
Er hatte ihnen doch auch versprochen das sie in Zukunft mit ihnen zusammen leben könnten.

Kurz ging auch sein Blick zu den drei anderen Prinzessinnen die sich ihnen näherten, doch war sein Fokus auf Morgingstar wieder schnell.
Er musst einfach die Wahrheit wissen, musste wissen das sie alles geschafft haben.
Seine Gedanken dreht sich immer mehr darum wie es den Alpträumen ging, ob sie auch gerettet wurden.
Auch wenn er sie nur so kurz bisher kannte, so sah er in ihnen nur das Gute und auch Freunde.

Großes Danke an Mactatus für meinen Avatar.  AJ Prost
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16.04.2021
Kakuma Offline
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RE: [RPG] Nightmare Night for ever
[Lucky] [Gingerbelle, Ingwerfelder]

Luckys Herz wurde schwer als sie Caligo wie eine Puppe auf der Satteltasche ablegte. Sie hatte sich so sehr ein Happy End erhofft, das dieser Zustand sie einen Moment Wortlos zurückließ. Sie beobachtete noch Cloud wie sie sich um Poor kümmerte als sie das gleiche bei Invidia vollführte und es auch ihrem leblosen Körper bequemer machte.
„Wir machen uns aber um euch sorgen wie auch um alle anderen hier. Was genau ist nun passiert und wie können wir deinen Töchtern noch helfen? Sie können doch nicht einfach von uns gegangen sein. Nicht nachdem wir ihnen ein besseres Leben versprochen haben und neue Freundschaften.“

Lucky hob Invidia nochmal ein Stück nach oben und umhufte das ehemalige Alptraumwesen und bettete sie dann wie Caligo auf der Satteltasche nieder. Vorsichtig und langsam stand sie vom Boden auf und ging zu Cloud rüber die sich um Poor kümmert und damit in der Nähe von Morningstar stand.
Lucky legte vorsichtig einen Huf auf den Rücken ihrer Freundin und schaute sie mit liebevollem Blick an.
„Sie wird Poor bestimmt helfen. Eine zweite Chance für sie hört sich doch gut an und hoffentlich ohne Angst und andere Leiden.“

Beruhigend streichelte die Erdstute ihre Freundin und schaute zwischen ihr und Morningstar hin und her.
„Sei nicht wütend auf sie. Poor wird es bestimmt bald wieder gut gehen.“
Lucky blickte an Morningstar vorbei zu den Prinzessinnen die sich näherten.
„Wir sollten ihnen klar machen das Morningstar nicht unser Feind ist und wir an sie glauben.“
Lucky blickte nach ihren Worten zu Morningstar auf.

„Wir glauben an dich, wirklich und ich bin mir sicher du kannst….ich meine natürlich wir können deinen Töchtern noch helfen.“
Lucky stand auf und ging auf das strahlende Antlitz von Morningstar zu um auch sie zu umhufen dann stellte sie sich in Richtung der Prinzessinnen und verbeugte sich vor ihnen.
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