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Normale Version: Wie lange wird es den Euro noch geben?
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Ich hoffe mal nicht mehr lange. Pinkie happy
Wenn es so weitergeht wie bisher gebe ich dem Ganzen noch 1-5 Jahre. Shrug
Man es wäre so schön, wenn wir diese Dreckswährung bald los sind,
dann wird erstmal schön gefeiert. AJ Prost
Prognosen finde ich immer dämlich. Wer kann heute wissen, was morgen ist? RD wink Das Meiste kann man wohl eher als "Wunschdenken" bezeichnen. Ich selbst denke aber, dass der Euro noch länger Bestand haben wird. Es gibt keinen akuten Grund, ihn abzuschaffen, wenn man von den unzufriedenen Stimmen, die aber meist nur aus der Bevölkerung und nicht der Politik kommen, absieht. Vielmehr wäre es wegweisender, an den Problemen zu arbeiten und nicht ein komplettes System erneut umzustürzen.
Hoffe net mehr lange. Will DMark wieder [Bild: cl-fs-eye.png]
(01.09.2014)Triss schrieb: [ -> ]Prognosen finde ich immer dämlich. Wer kann heute wissen, was morgen ist? RD wink Das Meiste kann man wohl eher als "Wunschdenken" bezeichnen. Ich selbst denke aber, dass der Euro noch länger Bestand haben wird. Es gibt keinen akuten Grund, ihn abzuschaffen, wenn man von den unzufriedenen Stimmen, die aber meist nur aus der Bevölkerung und nicht der Politik kommen, absieht. Vielmehr wäre es wegweisender, an den Problemen zu arbeiten und nicht ein komplettes System erneut umzustürzen.

Stimme dir voll und ganz zu!
Allerdings wie du gesagt hast kann man nie wissen was uns erwartet und wer weiß....vielleicht stürzen diese kleinen Stimmen irgendwann in nächster Zukunft ja alles in Stücke....oder wir werden noch durch den Krieg im Ausland dazu beeinflusst den € abzuschaffen....ich weiß jetzt nicht wie ich darauf komme aber bitte sag mir dass ich Unsinn labber AJ surprised
(02.09.2014)Black * schrieb: [ -> ]
(01.09.2014)Triss schrieb: [ -> ]Prognosen finde ich immer dämlich. Wer kann heute wissen, was morgen ist? RD wink Das Meiste kann man wohl eher als "Wunschdenken" bezeichnen. Ich selbst denke aber, dass der Euro noch länger Bestand haben wird. Es gibt keinen akuten Grund, ihn abzuschaffen, wenn man von den unzufriedenen Stimmen, die aber meist nur aus der Bevölkerung und nicht der Politik kommen, absieht. Vielmehr wäre es wegweisender, an den Problemen zu arbeiten und nicht ein komplettes System erneut umzustürzen.

Stimme dir voll und ganz zu!
Allerdings wie du gesagt hast kann man nie wissen was uns erwartet und wer weiß....vielleicht stürzen diese kleinen Stimmen irgendwann in nächster Zukunft ja alles in Stücke....oder wir werden noch durch den Krieg im Ausland dazu beeinflusst den € abzuschaffen....ich weiß jetzt nicht wie ich darauf komme aber bitte sag mir dass ich Unsinn labber AJ surprised

Das Wahrscheinlichste Szenario ist dass der Dollar zusammenbricht und danach der Euro weil er zu 80% mit Dollar hinterlegt ist. However, ohne die US-Wirtschaft ist die europäische Wirtschaft ohnehin so gut wie nicht lebensfähig.
Und wenn bei der Fed nicht mal eben 9 Billionen Dollar ins Nirvana verschwunden wäre, dann hätte die USA wahrscheinlich schon längst Hyperinflation gehabt. FS grins
(02.09.2014)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ][...]der Euro weil er zu 80% mit Dollar hinterlegt ist.[...]

Quelle bitte.
Ich hoffe mal, dass es ihn noch eine Weile lang gibt, ich mag den Euro. Twilight happy Anfangs fand ich ihn noch ein wenig seltsam aber mittlerweile ist er mir irgendwie doch ans Herz gewachsen und ich fänd's schade, wenn er nun wieder weg wäre. Außerdem finde ich's sehr bequem, dass ich für den Urlaub nun nicht mehr so häufig Geld wechseln muss und/oder in einer fremden Währung rechnen muss.
(02.09.2014)Jandalf schrieb: [ -> ]
(02.09.2014)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ][...]der Euro weil er zu 80% mit Dollar hinterlegt ist.[...]

Quelle bitte.

Ich widerrufe meine Aussage mal bis auf weiteres. Ich muss da noch was prüfen.
Ich glaube nicht, dass der Euro bald verschwinden wird. Dafür halten zu viele Staaten daran fest und niemand will sich wirklich die Blöße geben, dass das Projekt EU gescheitert ist.

Zudem bin ich mir nicht sicher, dass ein Wechsel zu einer neuen Währung oder gar der Rückgang zur DM wirklich so toll werden wird, wie viele denken. Ich glaube die meisten Firmen würden das nur nutzen, um genau wie beim Euro Wechsel die Preise heimlich anzuziehen.

Die Grundprobleme werden bleiben und die neue Währung wird daran vermutlich auch nicht viel ändern. Da können wir im Grunde auch den Euro behalten.
(06.09.2014)Manic Moon schrieb: [ -> ]Zudem bin ich mir nicht sicher, dass ein Wechsel zu einer neuen Währung oder gar der Rückgang zur DM wirklich so toll werden wird, wie viele denken. Ich glaube die meisten Firmen würden das nur nutzen, um genau wie beim Euro Wechsel die Preise heimlich anzuziehen.

Man kann eine alte Währung nicht mit einer neuen Währung vergleichen. 1 Eur sind Mathematisch gesehen immer noch weniger als 2 DM. Ausschlaggebend wird das beim Zins. Da sind etwa 5% Zinsen für 100.000 mathematisch niedriger als für 200.000. Dank der Inflation werden die waren ohnehin teurer. Beim Währungswechsel werden sie wieder billiger. Man muss sich nur vor Augen führen dass Geld ja auch nur Luft ist bzw. digitale Daten oder wertlose Scheine sind. Spielgeld mit wie auch immer gearteten Bezeichnungen also. Das einzige was einen Wert hat sind Sachwerte.

Zitat:Die Grundprobleme werden bleiben und die neue Währung wird daran vermutlich auch nicht viel ändern. Da können wir im Grunde auch den Euro behalten.

Doch, neue Währung wird einiges verändern. Wenn man 10 Eur = 1 Whatever festlegt, wird die mathematische Grundlage für die Verzinsung niedriger. Ist ja wurscht welche Art von Währung wir zum Handeln verwenden, günstig sollte sie eben sein. Der Euro hat schon soviele Kapitalkosten angehäuft dass er kaum noch viel länger tragbar sein wird.
Ich gebe dem Euro noch ganz genau 2 Jahre, 347 Tage, 22 Stunden, 57 Minuten und 12 Sekunden.

Sollte hinkommen. Pinkie approved
Also ich bin mir nicht sicher wie lange er bleibt, aber ich glaube nicht, dass der Euro jetzt nicht nach 2 Jahren oder so abgeschafft wird. Der wird sich lange halten.
(06.09.2014)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ]Da sind etwa 5% Zinsen für 100.000 mathematisch niedriger als für 200.000.

Was? Moment... 5% von 100.000€ sind... 5000€. 5% von 200.000€ sind... 10.000€. Der Grundbetrag hat sich genau verdoppelt. Und die Zinsen auch.

Vielleicht mit Zinseszins? 5% von 105.000€ sind 5250€. 5% von 210.000€ sind... 10.500 €. Nope, immer noch genau doppelt so viel.

Was genau willst du damit sagen? Bist du einfach schlecht in Mathe und hast das selber ausgerechnet oder hat dir mal wieder jemand Unsinn erzählt? Was genau übersehe ich hier?
(06.09.2014)Jandalf schrieb: [ -> ]
(06.09.2014)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ]Da sind etwa 5% Zinsen für 100.000 mathematisch niedriger als für 200.000.

Was? Moment... 5% von 100.000€ sind... 5000€. 5% von 200.000€ sind... 10.000€. Der Grundbetrag hat sich genau verdoppelt. Und die Zinsen auch.

Vielleicht mit Zinseszins? 5% von 105.000€ sind 5250€. 5% von 210.000€ sind... 10.500 €. Nope, immer noch genau doppelt so viel.

Was genau willst du damit sagen? Bist du einfach schlecht in Mathe und hast das selber ausgerechnet oder hat dir mal wieder jemand Unsinn erzählt? Was genau übersehe ich hier?

Ganz einfach. Wenn die Staatsverschuldung schon astronomisch ist, dann ist die Gesamt-Zinslast ebenso astronomisch. Folglich steigt die Neuverschuldung durch Zinslast umso schneller, je höher die Staatsverschuldung ist. Wenn die Summe noch klein ist, dann steigt die Neuverschuldung durch die Zinsen auch noch nicht so schnell.
(06.09.2014)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ]Ganz einfach. Wenn die Staatsverschuldung schon astronomisch ist, dann ist die Gesamt-Zinslast ebenso astronomisch. Folglich steigt die Neuverschuldung durch Zinslast umso schneller, je höher die Staatsverschuldung ist. Wenn die Summe noch klein ist, dann steigt die Neuverschuldung durch die Zinsen auch noch nicht so schnell.

Ja, aber was hat das mit der Währung zu tun? Nur weil du alle Zahlen durch 100 teilst hat sich ja nichts verändert. Sagen wir ich habe 100€ Schulden und zahle darauf 1% Zinsen, also einen Euro. Für diesen Euro kann ich mir beispielsweise einen Liter Milch kaufen. Jetzt führen wir eine neue Währung ein, sagen wir den Batzen™. Es wird festgelegt, dass der Umrechnungkurs 1 Batzen™=10.000€ ist. Meine Schulden betragen jetzt nur noch 0,01 Batzen™. 1% Zinsen davon sind 0,0001 Batzen™(Der sogenannte Minibatzen™). Ein Liter Milch kostet jetzt nach dem Umrechnungkurs ebenso 0,0001 Batzen™.

Wie entlastet mich jetzt also die neue Währung, mal abgesehen davon, dass ich jetzt mit lächerlichen Kommazahlen rechnen muss?
(06.09.2014)Jandalf schrieb: [ -> ]
(06.09.2014)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ]Ganz einfach. Wenn die Staatsverschuldung schon astronomisch ist, dann ist die Gesamt-Zinslast ebenso astronomisch. Folglich steigt die Neuverschuldung durch Zinslast umso schneller, je höher die Staatsverschuldung ist. Wenn die Summe noch klein ist, dann steigt die Neuverschuldung durch die Zinsen auch noch nicht so schnell.

Ja, aber was hat das mit der Währung zu tun? Nur weil du alle Zahlen durch 100 teilst hat sich ja nichts verändert. Sagen wir ich habe 100€ Schulden und zahle darauf 1% Zinsen, also einen Euro. Für diesen Euro kann ich mir beispielsweise einen Liter Milch kaufen. Jetzt führen wir eine neue Währung ein, sagen wir den Batzen™. Es wird festgelegt, dass der Umrechnungkurs 1 Batzen™=10.000€ ist. Meine Schulden betragen jetzt nur noch 0,01 Batzen™. 1% Zinsen davon sind 0,0001 Batzen™(Der sogenannte Minibatzen™). Ein Liter Milch kostet jetzt nach dem Umrechnungkurs ebenso 0,0001 Batzen™.

Wie entlastet mich jetzt also die neue Währung, mal abgesehen davon, dass ich jetzt mit lächerlichen Kommazahlen rechnen muss?

Dich entlastet es durch eine geringere Steuerlast weil bei niedrigen Summen die Neuverschuldung des Staates nicht so schnell vorangeht. Die Staatsschulden steigen exponenziell an. Der Zyklos lässt sich durch eine Währungsreform zurücksetzen. Das hat nichts mit der Währung zu tun, sondern ist mathematisch bedingt. Der Mathematik ist es wurscht ob du hinten an die Zahl Eur, Dollar, Yen oder sonst was dranhängst. Wichtig ist nur, dass die Zahl kleiner wird. Dann ist die Bemessungsgrundlage für die Zinsen kleiner.
(07.09.2014)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ]Wichtig ist nur, dass die Zahl kleiner wird. Dann ist die Bemessungsgrundlage für die Zinsen kleiner.

Nein.
(07.09.2014)Jandalf schrieb: [ -> ]
(07.09.2014)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ]Wichtig ist nur, dass die Zahl kleiner wird. Dann ist die Bemessungsgrundlage für die Zinsen kleiner.

Nein.

Doch. Eeyup
(07.09.2014)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ]
(07.09.2014)Jandalf schrieb: [ -> ]
(07.09.2014)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ]Wichtig ist nur, dass die Zahl kleiner wird. Dann ist die Bemessungsgrundlage für die Zinsen kleiner.

Nein.

Doch. Eeyup

Wie oben gezeigt, ändern kleinere Zahlen gar nichts. Bitte gib ein Rechenbeispiel mit Zahlen, das zeigt, dass diese Behauptung stimmt.
(07.09.2014)Jandalf schrieb: [ -> ]
(07.09.2014)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ]
(07.09.2014)Jandalf schrieb: [ -> ]
(07.09.2014)HeavyMetalNeverDies! schrieb: [ -> ]Wichtig ist nur, dass die Zahl kleiner wird. Dann ist die Bemessungsgrundlage für die Zinsen kleiner.

Nein.

Doch. Eeyup

Wie oben gezeigt, ändern kleinere Zahlen gar nichts. Bitte gib ein Rechenbeispiel mit Zahlen, das zeigt, dass diese Behauptung stimmt.

Klar ändern kleinere Zahlen etwas. Das hast du doch selbst ausgerechnet.

Der Betrag was an Zinses geschuldet wird, muss über einen neuen Kredit zuerst aufgenommen werden (=Neuverschuldung), ehe man die alten Schulden vollständig decken kann. Das aber noch vereinfacht gesagt, weil wenn man den vollen Betrag begleicht dann ist das geliehene Geld wieder weg.

Bei einem Kredit von 10.000 Eur bekommst du 10.000 Eur (Dieser wird als Giralgeld geschaffen), schuldest bei 5 % aber 10.500 Eur. Wenn man 10.000 vollständig zahlt ist in erster Linie einmal wieder 10.000 Eur an Geld weg. Du hast jetzt aber immer noch Schulden von 500 Eur. D.h. bei einem Kredit von Zehntausend Euro werden in Wirklichkeit -500 Eur in Umlauf gebracht. Das lässt sich im folgenden nur durch einen neuen Kredit begleichen welcher um mindest. 500 Eur höher ist wie der letzte.
Jetzt hat man also 10.500 Eur schulden, es werden schlussendlich -525 Eur in Umlauf gebracht. Beim nächsten Mal sind es -551 Eur usw.

Damit steigt die Neuverschuldung permanent an, bzw. wenn man das jetzt über mehrere tausend Zyklen weiterrechnet, dann wird das exponenzielle Schuldenwachstum sichtbar.

Es macht natürlich keinen Sinn den eigenen Kredit mit dem selbst geliehenem Geld zu zahlen. Da erwirtschaftet man Geld was sich andere Marktteilnehmer wo anders geliehen haben. Jetzt können einzelne Wirtschaftsteilnehmer, das geht von Privatpersonen bis zu Konzernen und Staaten zwar ihre Schulden zahlen, aber nur dann wenn sie genug Geld von anderen Marktteilnehmern erwirtschaftet haben. Da aber jeder Euro mit Zins belastet ist, schulden alle Marktteilnehmer mehr Geld, als alle Marktteilnehmer zusammen besitzen. Es ist also permanent wer zur Neuverschuldung gezwungen weil immer Geldmangel herrscht.

Wenn letztendlich die geschuldete Summe kleiner ist, dann steigt die Zinslast nicht so schnell an wie bei einer großen Summe. Die Staaten tun ja nichts anderes mehr als Zinsen zahlen. Da bleibt Geld für Sozialsysteme, Infrastruktur usw. auch keines mehr übrig. Heute geht es nur noch darum die Neuverschuldung zu reduzieren.
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